5 Fast wie Urlaub...

Meine Eltern sind nun zusammen 120 Jahre alt. Man, total die Dinosaurier :D Nachdem mein Papa bereits im Januar gefeiert hat, war meine Mama nun im Mai dran. Letztes Wochenende fand also eine kleine gemütliche See-Party statt. Praktisch, wenn man Verwandtschaft hat, die ein Strandcafé auf einem Campingplatz mit direkter Lage am Bodensee besitzt. Auch wenn wir nur einen halben Tag dort verbrachten, so fühlte ich mich fast schon wie im Urlaub. Wer einen größeren See oder gar ein Meer in seiner Nähe hat, kann sich echt glücklich schätzen. Ich finde ja, es braucht nur ein wenig Wasser und Wellenrauschen, eine grüne Landschaft und Sonnenschein und schon befinde ich mich im Urlaubsmodus. Obwohl ich nur eine gute Stunde Fahrt bis zum Bodensee habe, bin ich eigentlich viel zu selten dort. Umso schöner, wenn es dann also doch mal wieder klappt und man nach 60 Minuten Warten endlich die ersten Sonnenstrahlen auf dem Wasser glitzern sieht.

Mit der Autofähre ging es dann von Meersburg nach Konstanz und danach dauerte es nicht mehr lange, bis wir an der Party-Location angekommen waren. Und wer jetzt denkt auf einem 60. Geburtstag kommt keine Stimmung auf, der hat sich gewaltig geirrt. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß, es wurde gesungen, getanzt und gelacht bis spät in den Abend hinein (so dass wir fast die Fähre verpasst hätten). Von der Feier an sich möchte ich aus Privatgründen daher keine Fotos zeigen. Aber dafür ein paar Eindrücke vom schönen Bodensee. Das Wetter war auch gnädig mit uns. Die meiste Zeit war es zwar ziemlich bewölkt, aber die Sonne hat sich auch mal kurz blicken lassen. Aber ich finde ja, dass auch ein Himmel voller Wolken unglaublich schön aussehen kann. Ich mag ja Bild sieben und acht ganz gern. Bei den beiden denke ich so gar nicht an den Bodensee, sondern eher an einen Urlaub im Norden Europas.
 
 
 
 
 





 
 
 
 
 
 

 
 
 

2 Die OBI Ladies Night: Frauen Power zwischen Aperol Spritz und Bohrhammer

Fast genau eine Woche ist es nun her, seit ich einen kleinen Einblick in das Spieleparadies der Männer gewagt habe - den Baumarkt :) Nun ist es nicht so, dass ich noch nie im Baumarkt war und ich gehöre auch nicht zu der Sorte Frau, die aufstöhnt, wenn der Freund noch eine kurze Runde drehen will. Denn ich finde einen Baumarkt-Besuch jedes Mal aufs Neue interessant und entdecke irgendetwas, von dem ich noch nie gehört habe und mir dann gerne erklären lasse, wozu es denn dient. Und selbst wenn Frau nun keinen Gefallen an 6er Dübel, Senkkopfschrauben, OSB-Platten oder Gehrungssägen findet, so gibt es ja immer noch Deko-Artikel oder Pflanzen. Von daher Mädels: Scheut euch nicht davor und macht euren Männern mal eine Freude, indem ihr mit ihnen am nächsten Wochenende mal einen Baumarkt-Ausflug unternehmt, anstatt sie wieder nur in einen Klamotten-Laden mitzuschleppen. Vorausgesetzt der Mann an eurer Seite ist überhaupt an handwerklicher Arbeit interessiert. Es gibt ja auch die ein oder andere Gattung, die damit sogar nichts anfangen kann. Aber stellt euch mal vor, ihr als Frau hättet nun eine Ahnung davon, wie ihr die neue Wohnzimmerlampe an der Decke anbringen könnt, oder das neue LACK Regalbrett von Ikea im Schlafzimmer. Oder wolltet ihr schon immer mal den alten Teppichboden im Büro rausreißen und mal schnell nen neuen Laminat verlegen? Dann ran an die Arbeit und traut euch! Denn auch wir Frauen können Heimwerker-Königinnen werden. Wenn wir nur wollen. Und ich wollte. So besuchte ich letzten Donnerstag zusammen mit meiner Schwester die „OBI Ladies Night“ in unserer Stadt und war wirklich sehr gespannt, was uns erwarten würde.
 
 
 
Als angehende Bauherrin wäre es natürlich von Vorteil, wenn ich zumindest ein bisschen Ahnung von den ganzen Werkzeugen, Maschinen und Materialien hätte. Schon früher habe ich meinem Dad gern beim Zusammenbauen neuer Möbel geholfen oder mal über die Schulter geschaut, wenn er etwas im Haus repariert oder neu angebracht hat. Wenn man dann mal selbst Hand anlegen wollte, konnte er es kaum mitansehen wie ich den Akku-Schrauber oder die Bohrmaschine misshandelte und er machte es am Ende doch wieder selbst. Eigentlich schade, denn so lernt man natürlich nie was. Und genau deswegen wurden diese „Ladies Nights“, „Frauenpower-Abende“ oder „Hammerfrauen Workshops“ ins Leben gerufen und werden seit einigen Jahren von verschiedenen Baumärkten angeboten. Männer sind an diesem Abend nicht erwünscht (außer sie bringen uns etwas bei oder versorgen uns mit Sekt) und wir Frauen können ganz ungeniert mal ausprobieren, wie es sich anfühlt eine Bohrmaschine in den Händen zu halten, eine Wand zu verputzen oder Fliesen zu legen.

Wenn ihr nun wissen wollt, wie so eine „Ladies Night“ abläuft, wünsch ich euch viel Spaß beim Durchlesen ;)

Los ging es also Donnerstagabend um 19:30 Uhr. Während sich noch die letzten Kunden ihren Weg durch die Regale bahnten, tummelte sich im Küchenstudio bereits eine Horde Frauen jeglichen Alters, von schätzungsweise 18 bis 70 Jahren war alles dabei. Der Lärmpegel war, typisch Frau, da schon ziemlich enorm und bei Sekt und leckeren Häppchen wurde schon aufgeregt getratscht. Kurz danach ging es dann auch schon los. Der Filialleiter hat alle begrüßt und die einzelnen Stationen und dazugehörigen Leiter vorgestellt. Dazu war noch ein örtlicher Radiomoderator dabei, der für eine lockere Stimmung und später für den „Sekt-Express“ gesorgt hat. Je nachdem mit was man zuerst anfangen wollte, konnte man sich gleich der jeweiligen Station anschließen und loslegen. Wir haben uns erst mal für das Thema „Hochbeet Gestaltung“ entschieden um mit etwas leichtem anzufangen. In unserer Gruppe waren bestimmt so um die 30 Frauen und wir folgten einem netten Herrn von Obi erst mal in die Gartenabteilung. Hier wurde uns dann einiges über Kräuter erzählt und zwei Damen aus der Gartenabteilung haben uns dann erklärt, wie man sich ein Hochbeet selbst bauen kann und wie man das Innenleben mit den einzelnen Schichten aufbaut. Das Gleiche wurde uns dann auch für einen Kräuterkasten für den Balkon erklärt und ich konnte mir tatsächlich einige Tipps holen. Dazwischen wurden wir auch schon wieder bedient. Der Radiomoderator kam mit einem ganzen Wagen voller Getränke angefahren, natürlich typische Frauengetränke: Sekt, Hugo, Aperol Spritz, Radler und auch kleine Gläschen mit Salat oder Tomate Mozzarella hatte er dabei. Und kaum zehn Minuten später trugen die Obi Mitarbeiter ein riesiges Holzbrett herein, das voll war mit Broten, die mit Butter bestrichen und ganz frischen Kräutern belegt waren. Die waren richtig lecker. Verhungern oder verdursten musste an dem Abend wirklich niemand. Ständig liefen Service-Kräfte durch den Markt und brachten Süßes oder Saures zum Naschen vorbei. Nachdem dann immer mehr neue Frauen zur Hochbeet-Gestaltung kamen, ging es dann wieder von vorne los mit der Vorführung. Natürlich konnte man auch jederzeit seine eigenen Fragen stellen.

Direkt nebenan in der Gartenabteilung gab es einen Schmuckstand, an dem man sich Halsketten basteln konnte und auch einen kleinen Modestand mit Klamotten, Unterwäsche und Accessoires. Aber daran sind wir gleich vorbei gelaufen, denn wir wollten ja schließlich was lernen. Also ging‘s als nächstes zum Stand „Kreative Wandgestaltung“. Hier hat uns eine hochschwangere Frau in Latzhose gezeigt, wie man richtig Putz aufträgt und vor allem welche Abstufungen es bei den unterschiedlichen Putzvarianten gibt. Das Thema war für mich auch sehr interessant, vor allem da wir unsere Innenwände wahrscheinlich auch verputzen werden. Da ich mir aber immer noch nicht so richtig vorstellen kann, was hier alles möglich ist und wie fein so ein Putz sein kann, war diese Station wirklich super. Es waren auch Musterwände ausgestellt, an denen man sich die verschiedenen Abstufungen mal genauer anschauen konnte. Und auch hier stand uns die Dame mit Rat und Tat zur Seite und ich habe sie natürlich gleich mal mit ein paar Fragen gelöchert.

 
 
Anschließend haben wir uns eine Vorführung des Leifheit Fenstersaugers angeschaut. Das war eine ganz coole Sache, vor allem wenn man Fensterputzen sowieso nicht mag :D Mit dem Sauger sah es echt ganz einfach aus. Die Scheiben wurden mit dem Glasreiniger eingeseift und der Sauger an sich verweilt solange im Standby bis man ihn an die Glasscheibe setzt. Erst dann fängt er zu Saugen an. Dann zieht man ihn einfach nach unten ab und das ganze Wasser wird eingesaugt. Keine Streifen am Fenster und kein nerviges runtertropfendes Wasser vom Fensterrand. Sogar der Preis für den Fenstersauger war an diesem Abend runtergesetzt. Normalerweise hätte man über 70 Euro bezahlt aber er war auf 49 Euro runtergesetzt. Ein Blick ins Netz verriet mir jedoch, dass man ihn dort immer noch um einiges günstiger bekommt…

Endlich ging es danach zum Stand von Bosch, wo ein netter Mann sich gerade mit ein paar Damen unterhielt und ihre Fragen beantwortete. Auf einem Tisch waren mehrere Steinblöcke aufgebaut, unter anderem aus Beton und Granit. Und dann durfte ich endlich mal Hand anlegen. Mit dem Bohrhammer hab ich dann ein Loch in die Betonplatte gebohrt. Beim ersten Mal bin ich zwar kurz abgerutscht, aber beim zweiten Mal bin ich dann mit mehr Druck ran und dann ging es auch ganz gut. So hab ich auch gleich gelernt, dass ich den Bohrer nicht einfach ausmachen darf wenn ich noch in der Wand bin, sondern ihn laufen lassen und immer wieder raus und rein bohren muss, sodass der Dreck gleich mit rausfällt. Danach haben wir noch ein paar Fragen gestellt, zum Bohren allgemein, welcher Dübel zu welcher Schraube passt usw. Als nächstes hab ich dann versucht in Granit zu bohren, das war gar nicht so einfach und viel schwerer, aber ganz langsam ging es dann auch da voran. Als letztes sollte ich nochmal ein Loch in die Betonplatte bohren und zwar so tief, dass der passende Dübel gerade so reinpasst. Normalerweise kann man das mit einem Klebeband am Bohrer markieren, aber ich habe es mir so gemerkt. Dann wurde der Dübel vorsichtig reingeklopft und danach habe ich noch die Schraube reingedreht, mit viel Gefühl, bis sie fest im Dübel saß. War gar nicht so schwer und hat mega viel Spaß gemacht.

Leider war an der Station, an der man Laminat verlegen konnte fast nie jemand da. Das hätte ich auch noch gerne ausprobiert, das fand ich etwas schade. Aber dafür haben wir uns dann noch im Fliesenlegen versucht, was auch ganz schön tricky war. Wir haben nämlich schnell gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. An einer Wand konnte sich jeder mal versuchen. Der Fliesenkleber war bereits angerührt und man konnte dann mit einem Zahnspachtel die Masse an der Wand auftragen. Das war wirklich nicht einfach, es durfte schließlich nicht zu viel und nicht zu wenig sein und am besten sollte es schön gleichmäßig aufgetragen werden. Dann schnell die Fliese andrücken und mit Fliesenkreuzchen den Abstand zur nächsten Fliese einhalten. Auch das Verfugen der Fliesen wurde uns gezeigt und so lernten wir, dass man immer diagonal über die Fliesen gehen muss und nicht von oben nach unten, denn sonst streicht man die Fugenmasse gleich wieder raus. Wie man anschließend die Fugenreste von den Fliesen wieder abziehen kann ist ein Thema für sich. Und anscheinend auch das Schwerste am Fliesenlegen. Aber mit ein wenig Übung sicher auch kein Hexenwerk. Interessant war auch das Thema, eine Aussparung in die Fliese zu bekommen, wie zum Beispiel ein größeres Loch für ein Heizungsrohr. Puh, das war vielleicht Arbeit. Die Fliese wurde in eine kleine Vorrichtung eingespannt und mit einem kleinen Hämmerchen musste dann konstant auf den gleichen Punkt der Fliese gehämmert werden. Solange, bis man ein kleines Loch hatte, in das man mit der Papageienzange greifen und so dann die einzelnen Fliesenstücke herausknipsen konnte. Dafür wird jede Menge Geduld und Feingefühl benötigt.

Dann war es fast schon Zeit zu gehen. Die meisten bauten leider schon ihre Stände ab und es war auch schon viertel nach zehn. Wir haben dann noch kurz im Küchenstudio vorbeigeschaut, wo es nach wie vor noch ein paar schick angerichtete Häppchen und Sekt gab. Auch in der „Schönheits-Ecke“ haben wir noch kurz vorbeigeschaut. Hier konnte man sich von unserem Stadt-Friseur Hochsteckfrisuren anfertigen lassen, wurde geschminkt oder bekam die Falten geglättet mit irgendeinem neuen Mittelchen aus den USA. Selbst wenn man also keine Lust aufs Handwerken hatte, konnte man sich quasi einen netten Mädels-Abend im Baumarkt machen ;) Wir haben auch nicht nur einmal gesehen, wie die männlichen (meist jungen) Angestellten des Obi-Markts einen ganzen Wagen voll Mädels durch die Gegend geschoben haben, die laut grölend mit ihren Sekt-Gläsern in der Hand eine Menge Spaß zu haben schienen. Und es konnte auch mal sein, dass aus den Lautsprechern, aus denen man normalerweise nur „Frau Müller bitte zur Information“ hört, auf einmal laut Helene Fischer dröhnte.


 
Beim Verlassen des Baumarkts bekamen wir dann sogar noch eine kleine „Goodie Bag“ mit einer Obi Mütze, einem Schlüsselhalter, einem kleinen Obi-Biber, Luftballons und zwei Gutscheinen mit jeweils 10% Rabatt.
Voller Tatendrang wollte ich zuhause dann gleich mal ein paar Löcher in die Wand bohren. Aber guuuut, ich hielt mich zurück und hoffe nun, dass meine Motivation auch noch in ein paar Monaten vorhanden ist und ich bei unserem Häuschen ordentlich mitanpacken kann.
 
Jedenfalls kann ich allen Mädels, die mal Lust haben sich ein wenig handwerklich auszuprobieren, nur so eine „Ladies Night“ im Baumarkt empfehlen. Man muss sich nur anmelden und wird den ganzen Abend kostenlos mit leckerem Essen und Getränken versorgt. Der Spaß kommt sowieso nicht zu kurz und man lernt auch noch was dabei. Was will man mehr? Ich bin auf jeden Fall bei der nächsten „Ladies Night“ wieder am Start und hab schon so viele meiner Mädels neugierig gemacht, dass wir beim nächsten Mal sicher auch eine größere Gruppe sein werden. Von mir aus darf es dann auch gerne noch mehr Stationen geben, an denen man sich handwerklich austoben kann. So, und ich geh mir jetzt Sicherheitsschuhe für den Bau bestellen :)
 
 
 
Habt ihr schon mal an so einer Ladies Night teilgenommen? Oder seid ihr an handwerklicher Arbeit gar nicht interessiert? Oder seid ihr vielleicht schon Handwerker-Profis? :)
 
 
 
 

2 Frühlings-Thriller

Heute habe ich den Thriller „Todeskind“ von Karen Rose zu Ende gelesen. Mit über 700 Seiten war ich mir sicher, dass ich eine Weile brauchen würde. Aber nach gut zwei Wochen habe ich es nun doch schon fertig. Es hat mich einfach mal wieder von der ersten Seite an gepackt. Und obwohl ich bestimmt zwei Jahre lang nichts mehr von Karen Rose gelesen habe, ist sie nach wie vor eine meiner Lieblingsautorinnen. Und das habe ich bei diesem Buch mal wieder bemerkt. In „Todeskind“ geht es unter anderem um einen kranken, alten Sack (anders kann man ihn leider wirklich nicht bezeichnen), der unschuldige junge Mädchen in seiner Hütte im Wald versteckt hält und grausame Dinge mit ihnen anstellt. Wilson Beckett ist sein Name und in meiner Fantasie hab ich ihn mir ziemlich ekelerregend vorgestellt: Ein alter Mann mit grauen Haaren, dreckigen Klamotten, lüsternem, irren Blick und total krank in der Birne.  Manchmal wäre es besser man würde seine Fantasie ein wenig zügeln und könnte sich solche Bilder ersparen. Aber so macht das Lesen einfach viel mehr Spaß. Und ich hatte sowieso schon immer eine sehr lebhafte Fantasie.




Schon seit Tagen will ich endlich mal raus mit der Kamera und dieses wunderbare Frühlingserwachen fotografieren. Die weißblühenden Mandel- und Kirschbäumchen, satte grüne Wiesen mit leuchtend gelbem Löwenzahn (kurzer Exkurs ins Schwäbische: bei uns wird der Löwenzahn auch „Groddabluam“ oder „Bettsoicher“ genannt) dazu blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Doch bei den besten Fotografier-Bedingungen sitze ich leider meistens im Büro und wenn ich dann mal Zeit hätte ist das Wetter schon wieder ziemlich bescheiden. Auch heute Abend habe ich mir lange überlegt was ich tun soll. Und ganz ehrlich? Ich hatte auch irgendwie überhaupt keine Ahnung wo ich denn hin sollte zum Fotografieren. Die meisten schönen Bäume oder Landschaften stehen oft direkt an der Straße oder irgendwo in einem Wohngebiet. Beim einen kann man schlecht mal kurz mitten auf der Straße anhalten und die Kamera zücken und beim anderen möchte ich ehrlich gesagt nicht mit der Kamera durchs Wohngebiet ziehen, die könnten ja weiß Gott was denken…So bin ich einfach mal planlos ein Stück aus dem Ort gefahren, habe das Auto abgestellt und bin losgewandert. Der Himmel war inzwischen schon leicht bewölkt und die Sonne am Untergehen. Na super, beste Bedingungen also…Orientierungslos hielt ich gleich mal an der erstbesten Blumenwiese an, aus Angst, dass es vielleicht das einzige Blumenmotiv auf meinem Weg sein könnte. Irgendein Blumenbild musste ich unbedingt haben! Todesmutig begab ich mich also in die Wiese um die Blümchen auch schön in Nahaufnahme aufs Bild zu kriegen. Es roch zwar schon verdächtig nach Gülle, aber das kam nur von den ganzen umherfahrenden Bauern mit ihren Güllefässern. Meine Blumenwiese war noch schön trocken. Und sowieso: Wer sollte denn auch ne Blumenwiese düngen?
 

 
Ich spazierte also weiter und bog auf einen noch kleineren Feldweg ab. Ich konnte nicht sehen wo er hinführte, aber ich hoffte einfach mal, dass ich noch ein paar schöne Motive finden würde. Auch wenn weit und breit kein Mandel- oder Kirschbaum in Sicht war. Ist ja schließlich DAS Blogger-Motiv schlechthin. Brauch ich also auch. Aber ich kann euch schon mal verraten: Ich schwimm mal wieder gegen den Strom und poste keine Kirschblütenfotos. Weil ich erstens keine gefunden hab auf meinem Spaziergang und weil das ja zweitens schließlich jeder kann. Tja, aber wer kann schon sagen, dass er auf seinem Abendspaziergang einfach mal so nen coolen alten Traktorreifen als Fotomotiv oder eine nostalgische Milchkanne in einer Waldsenke findet? BÄM! Here I am!
 

 
Plötzlich war da nämlich dieses kleine Waldstück, das auch noch in einer Senke lag, und als ich um die Ecke bog entdeckte ich eine kleine Hütte und einen alten Bauwagen. Außerdem einen Schwenkgrill und eine Bierbank, auf der sogar noch die Ketchupflasche und das Grillgut von der letzten Orgie lagen. Irgendjemand musste hier also regelmäßig herkommen. Auf einmal schlug mein Herz schneller. Obwohl die Ruhe und die sanfte Sonne, die durch die Bäume schien, den Ort unglaublich schön erscheinen ließ, ging meine Fantasie mit mir durch.

Oh Gott, das ist Becketts Versteck, seine Hütte! Er beobachtet mich bestimmt schon und wartet nur darauf mich anzuspringen und mir eine Spritze mit Ketamin in den Hals zu jagen. Dann wird er mich in seine Hütte verfrachten und niemand weiß wo ich bin. Sie werden mich nie hier finden! Scheiße, ich muss hier weg!
 
 
Aber wisst ihr, was ich stattdessen gemacht habe? Ich bin immer weiter auf die Hütte und den Bauwagen zugelaufen. Es zog mich magisch an. Obwohl ich echt ein bisschen Angst hatte, musste ich diesen Ort einfach genauer erkunden. Und jetzt weiß ich auch, dass ich kein Stück besser bin als die Protagonisten in meinen Lieblingsthrillern. Jedes Mal wenn die so ne Dummheit begehen und das Ganze förmlich nach Gefahr schreit, frag ich mich immer, wieso die nicht gleich abhauen. Was ist denn da so schwer dran, wenn es doch offensichtlich ist? Aber jetzt kann ich diese Charaktere noch besser verstehen. Es ist einfach dieser Reiz des Verbotenen. Man hat etwas entdeckt und will wissen, was dahinter steckt.


Als ich dann plötzlich ein Rascheln und ein lautes Hecheln wahrnahm setzte mein Herz für einen Moment aus. Oh Gott, da ist jemand! Zum Glück war es nur ein kleiner Schoßhund, der auf mich zu gerannt kam und in meiner Panik dachte ich sogar bei diesem kleinen Kläffer, dass er mich nun anfallen und beißen würde. Aber er war ganz brav, sprang nur kurz an mir hoch, leckte meine Hand und flitzte wieder davon. Puh, nochmal Glück gehabt. Sicher würde gleich sein Herrchen auftauchen. Und ja, sein Herrchen tauchte kurz danach auch auf. Ein alter Mann mit grauen Haaren und dreckigen Klamotten. Scheiße. Das war Beckett! Er starrte mich an und verlangsamte seine Schritte. Ich überlegte mir schon ernsthaft wie ich am besten aus dieser Senke flüchten konnte. Doch dann ging er weiter und ich atmete erleichtert aus. Ok, noch zwei, drei Fotos schießen und dann aber nix wie weg hier! Natürlich war der Mann kein Wilson Beckett und kein Serienmörder (also hoff ich doch mal) sondern nur ein alter Landwirt in blauer Latzhose, aber es passte einfach so gut! Beim Rückweg begegnete ich den Beiden dann auch, das kleine Hündchen sprang wieder freudig auf mich zu und Beckett, ich meine, der alte Mann, fragte mich, was ich denn so fotografieren würde. Wir unterhielten uns kurz, ich wünschte den beiden noch viel Spaß bei ihrem Rundgang und ging dann ziemlich zügig Richtung Auto. Man, ich sag‘s euch, manchmal ist so ne blühende Fantasie echt nicht gut fürs Herz. Und aus einem langweiligen Blümchen-Fotografier-Spaziergang wird auf einmal das eigene Leben zum packenden Thriller.
 
 

 
Und so hab ich nun für euch leider keine typischen Frühlings-Blogger-Fotos, aber dafür eine spannende Geschichte und etwas andere Frühlingsfotos. Denn auch wenn ich nun keine blühenden Kirschbäumchen fotografiert habe, so spüre ich bei diesen Fotos trotzdem den Frühling. Ich denke daran, wie ich früher als Kind aus Löwenzahn Nudelsuppe gekocht habe. Die Stängel wurden feinsäuberlich in einzelne Streifen getrennt und ins Wasser geworfen, wo sie sich dann sofort gekringelt haben. Ich denke an das schmerzende Gefühl der Brennnesseln, durch die man als Kind so oft gelaufen oder einfach nur beim Toben reingefallen ist. Ich denke an viele schöne Stunden, die man beim Spielen im Wald verbracht hat, über Erdhügel gerutscht und danach in einem Bett voller Waldblumen gelandet ist.  Und bei dem Bild mit dem alten Reifen auf der Weide muss ich sogar an das fiese Gefühl denken, wenn man mal kurz an den Elektrozaun gefasst hat, weil man doch unbedingt den Ball wieder zurückholen musste, der aus Versehen auf die Kuhweide geflogen war. Autsch, das ging immer einmal durch den ganzen Körper. Aber auch das hat als Kind dazu gehört. Und ja, diese Fotos erinnern mich daher viel mehr an Frühling als alle anderen Kirschblütenfotos. Auch wenn diese natürlich trotzdem schön anzusehen sind.



 
 



Habt ihr auch irgendwelche Kindheitserinnerungen an den Frühling? Etwas, das ihr heute noch damit verbindet? Oder hattet ihr auch schon mal so ein Thriller Déjà-vu?
 
 
 

Ich wünsch euch ein tolles Wochenende!
 
 

8 Läuft.

Wow. Kennt ihr dieses komische Kribbeln im Bauch? Dass euch ganz breit grinsen lässt und ihr würdet am liebsten durch die Gegend hüpfen, tanzen, singen, vergnügt quietschen oder jemanden vor Freude abknutschen? Das überkam mich gerade einfach so. Ein totales Glücksgefühl. Ich bin glücklich, ich bin happy und ich habe mal absolut keine negativen Gedanken. Für diesen einen Moment. Und vielleicht auch noch länger. Heute ist so ein Tag wo’s einfach läuft.

Ein paar Beispiele gefällig? Da wär zum einen das ewige Hin und Her mit dem Architekten. Ich frag mich echt, ob andere da auch so lange rummachen wie wir. So vieles hat in den Plänen einfach nicht gepasst, man hat aneinander vorbeigeredet und dass die Pläne jedes Mal von einer anderen Person bearbeitet wurden, die dann wieder nichts von den anderen Änderungen wusste, hat das Ganze nicht gerade einfacher gemacht. Aber heute nochmal ein kurzes Telefonat mit ihm geführt, erst mal geschockt gewesen, dass sie schon wieder irgendwelche Änderungen machen wollten, die wir so nie vorgesehen hatten, nochmal alles in Ruhe geklärt, die halbe Firma drüber schauen lassen ob noch irgendjemandem was auffällt und yep – es sieht jetzt wirklich so aus, als wären nun alle unsere Wünsche berücksichtigt und es passt endlich alles. So ganz glauben kann ich es noch nicht, aber die Pläne werden noch heute an uns zur Unterzeichnung rausgeschickt. Was gleichzeitig bedeutet: Es geht auch endlich mal voran in Sachen Hausbau.
Noch ein Beispiel gefällig? Ich hab gestern erfolgreich einen Termin mit meinem Schwäbisch Hall Berater hinter mich gebracht. Schließlich musste ich mich so langsam mal darum kümmern, was mit meinen Bausparverträgen passiert und wie ich am besten an das angesparte Geld herankomme, dass ich gegen Ende des Jahres dringend brauchen werde. Früher hätte ich mir vor so einem Termin in die Hosen gemacht. Diesmal hab ich mich im Voraus einfach ein bisschen schlau gemacht, was denn bei meinen Verträgen möglich wäre (Stichwort Teilung und Wahltzuteilung), habe mir überlegt, wie ich es selbst machen würde und habe es nun genauso vereinbart. Obwohl er mir zuerst wieder was ganz anderes aufschwatzen wollte. Aber ich bin standhaft geblieben und hab auch mal Nein gesagt. Etwas, das bei mir ganz selten mal vorkommt. Ich fand‘s toll meine Bank-Geschäfte so eigenständig zu regeln und vor allem auch das Verständnis zu haben, was ich da gerade denn überhaupt abgewickelt habe. Und nicht wie sonst aus dem Termin rausgegangen zu sein mit lauter Fragezeichen überm Kopf.
 
 

Wisst ihr, was auch verdammt glücklich macht? Der Frühling! Egal ob  nun die Sonne scheint oder ob es so wie heut schon wieder bewölkt ist. Es ist abends endlich wieder länger hell und angenehm warm, die Vögel zwitschern so schön und bis spät in den Abend, es wird immer grüner und bunter und ich liebe einfach diesen frühlingshaften Duft in der Luft. Ich weiß nicht genau nach was es riecht, aber es macht mich einfach glücklich.
Was hat mich denn noch so glücklich gemacht…Ah ja, der erste Rückenfit-Kurs heute in der Mittagspause, der nun von unserer Firma angeboten wird. Die nächsten dreieinhalb Monate werde ich freitags immer abwechselnd eine Stunde Rückenfit oder eine Stunde Yoga machen. Wenn die Firma sowas schon anbietet, muss man’s ja auch (aus)nutzen ;)  Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend wird, aber es hat auch verdammt gut getan. Ich spüre zwar jetzt schon jeden Muskel meines Körpers (das Wochenende wird hart), aber es tut dafür auch richtig gut. Ich hoffe, dass ich damit nun wirklich meine Rücken- und Nackenmuskeln etwas aufbauen kann. Insgesamt mach ich in der Woche nun 3 Stunden Sport, was für mich als eigentlicher Sportmuffel echt enorm ist. Mal sehen ob ich es fleißig durchziehe.
Am Sonntag habe ich Geburtstag. Samstagabend werde ich mit ein paar Mädels gemütlich zum Essen gehen und danach in einer Bar mit ein paar Cocktails reinfeiern und auf ein Vierteljahrhundert anstoßen. Sonntag kommt dann meine Familie zu Kaffee und Kuchen vorbei. Wird bestimmt ein netter Nachmittag. Ich steh nicht so auf große Geburtstagsfeiern. Lieber ganz gemütlich im kleinen Kreis. Und darauf freu ich mich irgendwie. Und auf den leckeren Kuchen :) Gut, dass sich meine Schwester und mein Papa als Bäcker angeboten haben und ich somit nur für den Kaffee sorgen muss. Auch das macht mich irgendwie glücklich. Wieder ein Jahr älter zu werden und die Chance auf ein wunderbares neues Lebensjahr zu bekommen.   

Und nachdem ich jetzt so ganz erwachsen Architekten-Gespräche, Bank-Termine und Sportkurse hinter mich gebracht habe, werde ich heute Abend mal so alles andere als erwachsen  ne Runde an der PS4 zocken und mir ne Auszeit gönnen. Muss einfach auch mal sein. Läuft eben.

Und bei euch? Läuft‘s auch? :)
Ach ja: Und schenkt euch selbst und euren Mitmenschen mal am Wochenende so ein cooles Lächeln wie dieses Kamel aus dem Oman :D Denn das macht mich irgendwie auch glücklich und bringt mich definitiv zum lächeln.
 
PS: Momentan ist es hier recht ruhig. Das liegt einfach daran, dass die ganze Hausplanung und auch das restliche Privatleben jede Menge Zeit in Anspruch nehmen. Ich bereite aber so nach und nach einen ersten Oman-Post vor. Und der Post hier ist auch total spontan entstanden. Vielleicht gibt’s so was ja mal wieder öfters in nächster Zeit.




5 [Schaffa, schaffa, Häusle baua] Baugenehmigung, Vorbemusterung und jede Menge Entscheidungen zu treffen

Bevor es mit den Urlaubs-Posts losgeht, muss ich aktuell mal wieder einen Hausbau-Post dazwischen schieben. Denn es tut sich wieder was!
Zwischen Dezember und Mitte Februar war in der Hinsicht nämlich nicht allzu viel los. Nach Weihnachten haben wir lediglich noch unsere angrenzenden Nachbarn besucht und uns die Unterschriften eingeholt, die wir für die Baugenehmigung benötigten. Anfang Februar fand schließlich die Gemeinderatssitzung statt, bei der über unser Bauvorhaben entschieden werden sollte. Da es eine öffentliche Sitzung war, konnten wir daran teilnehmen und waren wirklich mehr als nervös, als unser Vorhaben schließlich auf der Leinwand stand und mit insgesamt zehn Abweichungen vom Bebauungsplan keinen guten Eindruck vermittelte. Aber unsere Sorgen waren völlig unbegründet. Der Antrag wurde anstandslos genehmigt und wir waren wieder einen Schritt näher an unserem Häuschen.
Letzte Woche Freitag lag dann endlich der langersehnte dicke Umschlag vom Landratsamt im Briefkasten. Wir haben unsere Baugenehmigung erhalten und somit kann uns nun nichts mehr im Wege stehen! :) Das war wirklich eine tolle Nachricht zum Wochenende hin und es geht nun mit großen Schritten voran.
 

Am 26. Februar hatten wir außerdem unsere Vorbemusterung bei Schwörer in Hohenstein-Oberstetten. Bei einem Fertighaus hat man eben den großen Vorteil, dass man sich nicht mit mehreren verschiedenen Firmen herumschlagen muss, sondern im Prinzip alles was man für sein Haus benötigt direkt über den Fertighaus-Hersteller beziehen kann. Ob man nun die Variante Ausbau-Haus wählt und anschließend selbst noch sehr viel Zeit und Geld in den Innenausbau steckt oder ob man sich das Haus sogar schlüsselfertig liefern lässt und quasi nur noch mit dem Umzugswagen anrücken muss: Es stehen einem viele Möglichkeiten zur Auswahl.

So wie der Stand momentan ist, werden wir bereits viele Ausführungen von Schwörer direkt machen lassen. Innen werden wir uns dann noch ein wenig selbst austoben. Aber wie viel wir noch in Eigenleistung erbringen oder ob wir doch manche Posten noch von Schwörer ausführen lassen, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten herausstellen. Alles eine Frage des Geldes ;)
 
 
Bei der Treppe haben wir uns momentan für Stufen aus Wildeiche entschieden. Der Wandhandlauf wird allerdings aus Edelstahl sein. Die Lichtbänder unter den Stufen wird es bei uns nicht geben, zumindest nicht in der Ausführung von Schwörer. Unglaublich teuer!


 
Trotzdem war die Vorbemusterung für uns ein sehr interessanter Tag und wir haben schon mal einen kleinen Einblick bekommen, was uns bei der Hauptbemusterung erwartet. Kurz zur Erklärung: Bei Vor- und Hauptbemusterung verbringt man ein bis zwei Tage im Ausstattungszentrum des Fertighaus-Herstellers, wo man vom Dachziegel über das Design der Türklingel bis hin zum perfekten WC alles bemustert, was man später in seinem Häuschen haben möchte. Im Gegensatz zur Hauptbemusterung, bei der man sich dann wirklich endgültig festlegen muss, kann man sich bei der Vorbemusterung nur mal erste Eindrücke holen und sich anschließend noch sehr viele Gedanken darüber machen :) Unsere Vorbemusterung dauerte von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr, dazwischen gab's noch ein leckeres Mittagessen und um 14:00 Uhr bekamen wir noch eine Werksführung und konnten so mal live miterleben, wie die ganzen Fertighäuser produziert werden. Das war wirklich super!
Die Hauptbemusterung wird dann aber ein deutlich längerer Tag. Aus aktuellen Bauherren-Quellen haben wir erfahren, dass dieser Tag schon mal um die 12 Stunden in Anspruch nimmt und wir sind froh, dass wir schon mal die Vorbemusterung mitgemacht haben.
 

Die glatten Dachziegel im Schieferton stehen jedenfalls schon mal fest.

 
Ich fand es wirklich interessant über was wir uns plötzlich Gedanken machen mussten. Wie soll der Griff des Fensters aussehen? Wie der Fenstersims von innen und außen, wie die Rollläden? Wie sollen später mal Schalter und Steckdosen aussehen? Welches Klo gefällt uns nicht nur sondern auf welchem sitzt man auch bequem? :D Pissoir mit oder ohne Deckel? Welche Armaturen im Badezimmer? Brauchen wir im Keller auch einen Warmwasseranschluss? Wie viele Fernseher werden wir später mal haben bzw. wie viele Anschlüsse brauchen wir dafür an der Satellitenschüssel?

 
Auch die Aufsatzwaschbecken fürs Bad stehen schon fest. Einen Unterschrank lassen wir uns nach unseren Wünschen vom „Familienschreiner“ anfertigen ;)

 

Und das war nur ein kleiner Teil der Fragen. Ihr könnt euch sicher denken, wie uns nun der Kopf schwirrt. Es gibt so vieles zu entscheiden und egal wo ich zurzeit hinkomme, ich schaue mir überall Bodenbeläge, Wandfliesen, Armaturen oder allgemein die Gestaltung des Raumes ganz genau an :D
Bodenbeläge und Fliesen sind wirklich noch ein ganz großes Thema und ich finde es wahnsinnig schwer hier die passenden auszusuchen mit denen man sich dann ein Leben lang anfreunden kann, die zum Stil des Hauses und auch zu den einzelnen Räumen passen. Die Wochenenden verbringen wir daher gerade oft in Fachmärkten und die Kamera läuft schon heiss :D
Erst letztes Wochenende waren wir in einem Küchenstudio und bekamen einen tollen Hightech-Backofen von Bosch vorgeführt, der gleichzeitig auch noch Dampfgarer und Mikrowelle in einem ist. Und für den Informatiker in mir erfüllt er sogar noch die Funktion, dass er per App steuerbar ist. Ein bisschen verliebt hab ich mich ja schon…
 
 
 
 
 
Als nächstes warten wir jetzt gespannt auf die Mehrfertigungen unseres Architekten. Und sobald wir diese mal haben, kann ich euch auch endlich mal einen Grundriss zeigen.

Solange vergrab ich mich mal wieder in unzählige Kataloge mit Bodenbelägen und Fliesen :)

6 Es muss sich was ändern! - Was mein Blog und ich 2015 so vorhaben

Ich bin leider schon wieder seit ein paar Tagen aus dem Urlaub zurück und vermisse jetzt schon sehnlichst die Sonne, den Strand und das leckere Essen. Der Oman ist ein wunderschönes Land mit so freundlichen und offenen Menschen und ich habe mich in dieser Zeit wirklich wunderbar erholt. Trotz anfänglichen Zahnschmerzen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Nun bin ich nach fünf Wochen Abstinenz wieder im Büro, habe meine 300 Mails gecheckt und versuche mich so langsam wieder einzugliedern. Übrigens habe ich von einem Kollegen erfahren, dass er erst vor kurzem das Gleiche durchgemacht hat. Von heute auf morgen Herzrasen, Hyperventilation, Krankenhausaufenthalt, Herzklinik, alle möglichen Untersuchungen…als er den Ärzten sagte, er wäre Informatiker hieß es natürlich gleich: Diagnose Burnout.  

Nun weiß ich, dass ich mit meinem körperlichen Erschöpfungszustand noch kein Burnout hatte. Aber ich denke, die ersten Anzeichen dafür waren gegeben. Und wenn ich auch zukünftig nichts an meiner Lebenseinstellung, meinem Denken und Handeln ändere, könnte es vielleicht immer wieder von vorne losgehen. Deshalb denke ich gerade viel darüber nach, wie es bei mir weitergehen soll.

Ich weiß, dass ich an mir einiges ändern muss. Negative Gedanken sollen aufs minimalste reduziert werden. Und ich muss aufhören perfektionistisch zu sein. Einfach auch mal „fünfe gerade sein lassen“.


 

Kein Geburtstagskuchen für den eigenen Freund? Na und, dann kriegt er halt so mal nen Kuchen!
Nicht mehr die Streitschlichterin unter den Mädels spielen? Wisst ihr was? Wenn ihr meint, ihr müsst euch mit Mitte zwanzig immer noch wie im Kindergarten aufführen, dann macht das! Aber ich werd nicht mehr zwischen euch vermitteln und versuchen wieder Harmonie in unsere Gruppe zu bringen. Ihr seid alt genug um das selbst zu regeln.

Kein perfektes/großes/teures Geschenk für Weihnachten/Ostern/Geburtstag…? Ist doch echt egal! Der Gedanke zählt! Und der Beschenkte freut sich bestimmt auch nur über eine Kleinigkeit. Dann ist es halt mal nicht perfekt, mein Gott.

Keine drei Posts in der Woche auf meinem Blog? Ach, das hab ich sowieso noch nie geschafft. Und ich werde mich ganz bestimmt nicht unter Druck setzen, nur weil die Bloggerwelt dies von mir erwartet. Ich blogge wann ich will, wie oft ich will und über was ich will!

Nicht mehr gleich auf alle Whats App Nachrichten reagieren oder sogar mal ein paar Stunden oder Tage nicht online sein? Oh mein Gott wie schrecklich! Kennt ihr eigentlich noch die Zeiten wo es keine Smartphones oder überhaupt Handys gab? Da hat man ganz altmodisch noch zum Telefon gegriffen und sich angerufen. Leute, wenn ihr wirklich was ganz dringend von mir wollt, ruft mich an oder kommt vorbei. Ansonsten könnt ihr bestimmt auch ne Weile auf meine Antwort warten. Ich finde es einfach total befreiend mal ein paar Tage nicht online zu sein. Zu geil fand ich meinen 63jährigen Onkel, der sich ganz besorgt bei meiner Schwester meldete, weil ich während meines Urlaubs mal ein paar Tage lang nicht online war in WhatsApp. Er dachte schon es wäre was passiert, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass junge Leute heutzutage auch noch ohne Smartphone leben können! Onkel Reinhold, du bist der Geilste :D

Neidisch sein wenn andere einen besseren Job haben, mehr Geld verdienen, Weltreisen unternehmen, glücklicher sind? Ach, scheiß doch auf die Anderen! Es geht nur allein um dich und dein Leben! Sei glücklich mit dem was du hast! Und wenn nicht? Krieg deinen Arsch hoch und ändere was daran, wenn‘s dich so stört! Freu dich doch einfach mal, wenn du gesund bist und jeden Morgen aufstehen und zu deiner Arbeit gehen kannst. Immerhin BIST du gesund und HAST eine Arbeit! Und vor allem: Arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten!

Ich könnte noch ewig so weitermachen. Es gibt einfach so vieles über dass ich mir Gedanken mache. Tagtäglich. Und genau das ist das Problem! Ich sollte viel öfters spontan handeln, anstatt ewig darüber zu grübeln. Denn das verwehrt mir so vieles im Leben! Und hält mich nur unnötig auf, bereitet mir schlaflose Nächte und macht mich kaputt. Damit soll jetzt Schluss sein. Ich weiß, dass ich das nicht von heute auf morgen schaffen werde. Aber wenn ich mir kleine Ziele stecke, dann werde ich das schaffen. Das beste Beispiel dafür ist Joanna, von Liebesbotschaft. Diese Frau ist mein absolutes Vorbild in Sachen Spontanität und Lebensfreude. Lest euch nur mal diesen Post durch, dann wisst ihr was ich meine.


 
Ich will selbstbewusster sein, muss ein bisschen mehr das „Ego-Schwein“ im Leben werden, von dem andere ein bisschen zu viel in sich haben. Auch mal nur an mich denken und nicht immer nur an andere. Und mir vor allem immer wieder Auszeiten vom Stress und der Hektik im Leben gönnen. Sei es nur ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, den Lieblingssong lautstark bei der Heimfahrt im Auto mitträllern, den Fernseher mal ausschalten und stattdessen die Kamera schnappen und das Leben in seinen schönsten Facetten festhalten! Und ganz wichtig: Lachen ist die beste Medizin! Immer ein Lächeln auf den Lippen haben, auch wenn einem gar nicht danach zu Mute ist. Oder einfach mal auf der Straße wildfremde Leute anlächeln anstatt grimmig zu schauen.

Und wisst ihr was ich auch satt habe? Diesen scheiß Winter! Ich kann keinen Schnee, Graupel, Eis oder Minusgrade mehr sehen! Ich will jetzt endlich Frühling! Will wieder die warme Sonne auf meiner Haut spüren! Sehen, wie die Natur aufblüht und alles so schön bunt ist und so unglaublich gut riecht! Ich will endlich wieder Erdbeeren mit Schlagsahne essen. Und grillen! Ich kann‘s kaum erwarten auf der Terrasse zu hocken, den Duft der Holzkohle einzusaugen und danach ein fettes Steak reinzuhauen. Genau das will ich endlich wieder! Verdammt, ich hab so Bock darauf das Leben endlich mal zu genießen ohne groß darüber nachzudenken was nun andere davon halten!


 

Ich hab mir immer wieder kleine Highlights für dieses Jahr gesetzt. Kleine Unternehmungen oder Anlässe, auf die ich mich freuen kann, die mich aus dem Alltag rausholen und mich auf andere Gedanken bringen.
Im Februar steht nun hauptsächlich erst mal noch die Vorbemusterung für unser Haus im Ausstattungszentrum der Firma Schwörer inklusive einer Werksführung an. Da bin ich schon sehr gespannt darauf!
Im März geht’s zu den Harlem Globe Trotters. Auf die Show bin ich echt neugierig, vor allem hab ich mit Basketball bisher so gar nichts am Hut.

Im April werden mehrere Geburtstage gefeiert (u.a. werde ich selbst ein Vierteljahrhundert alt) und wahrscheinlich geht’s mal wieder in die Vorstellung eines deutschen Nationalzirkus. Sich einfach mal wieder von den Akrobaten und Illusionisten verzaubern und in eine andere Welt entführen lassen, darauf freu ich mich schon.
Im Mai geht es für mich zum zweiten Mal zu Paul Panzer und  ich freue mich schon so auf einen spaßigen Abend! Außerdem wird meine Mama ihren 60. Geburtstag feiern, wahrscheinlich am schönen Bodensee bei hoffentlich ganz viel Sonnenschein.

Im Juli freu ich mich natürlich wieder auf unser Schützenfest. Und ab Juli/August wird es denke ich mal auch interessant was den Hausbau angeht. Der Keller muss gestellt werden und austrocknen, bevor das Haus dann im September/Oktober gestellt wird.
Herbst und Winter werden dann wahrscheinlich sowieso sehr vom Hausbau dominiert. Ich weiß, dass dies eine anstrengende Zeit wird. Aber andererseits freue ich mich auch total darauf.  

Außerdem geht’s im Oktober noch zu „Fettes Brot“! Auch darauf freue ich mich schon riesig!
Noch keinen festen Termin gibt es für einen Ausflug an den Bodensee mit Besuch des Affenbergs in Salem. Das war nämlich mein Geburtstagsgeschenk letztes Jahr und muss natürlich noch eingelöst werden. Außerdem haben wir einer Freundin „ExitGames“ geschenkt und auch das werden wir wahrscheinlich dieses Jahr noch einlösen. Habt ihr schon mal davon gehört? Also ich bis vor ein paar Wochen noch nicht. Jedenfalls wird man bei diesem Abenteuerspiel für 60 Minuten lang als Gruppe in einen Kellerraum eingesperrt, der nach einem bestimmten Motto gestaltet wurde, und man muss durch Hinweise und Rätsel die sich im Raum befinden, wieder aus diesem Raum befreien. Irgendwie freaky, aber ich glaube, das könnte auch ganz lustig werden. Jedenfalls bin ich echt schon gespannt darauf. Wer mehr darüber wissen will, hier die Homepage des ExitGames im Stuttgarter Raum.

Und was sonst noch so in diesem Jahr ansteht? Naja, ich bin ja jetzt spontan. Also lasse ich alles andere einfach auf mich zukommen!


 
Und wie geht es auf Firefly weiter? Ganz einfach: Getreu dem Motto „Alles kann, nichts muss“ werde ich für 2015 diesen Blog so weiterführen. Ich habe gemerkt, dass auch die Teilnahme an Projekten oder Challenges sowie Beiträge die regelmäßig erscheinen wie der Monatsrückblick, mich ebenfalls ein wenig unter Druck setzen. Keine Frage, das hat mir alles sehr viel Spaß gemacht. Aber 2015 möchte ich einfach mal lockerer angehen. Ich werde posten über was und wann ich will. Kein Monatsrückblick, keine Projekte. Einzig über unseren Hausbau möchte ich euch regelmäßig berichten. Außerdem werde ich als nächstes die Beiträge zu Korfu und dem Oman vorbereiten (einen kleinen Vorgeschmack vom Oman habt ihr ja hiermit schon mal erhalten). Und auch von Mainz werd ich euch noch ein wenig erzählen. Dazwischen sollen immer wieder mal Fotografien oder Posts mit meinen wirren Gedanken folgen. Und vielleicht gibt’s sogar ab und zu mal Rezepte oder Rezensionen zu Filmen oder Büchern. Wir werden sehen. Alles kann, nichts muss (Jetzt habe ich doch gerade tatsächlich gesehen, dass diese Redewendung aus dem Swinger-Milieu stammen soll! Stimmt das?? Ach, und selbst wenn, ich hab ja jetzt die Einstellung: „Kann mir ja egal sein“).


5 Neue Kraft tanken...aber wo denn nun?

Eine Woche ist nun schon wieder vergangen und ich muss sagen: Ich fühl mich so langsam etwas besser. Das hab ich wahrscheinlich auch euren ganzen Genesungswünschen zu verdanken. Vielen, lieben Dank dafür, das hat mich wirklich aufgebaut :)
Ich hätte nie gedacht, dass mein Körper mir einmal so deutlich sagen wird, dass ich langsamer machen soll. Dass gerade einfach alles zu viel ist. Der Job, die Organisation des zukünftigen Eigenheims, der Zickenkrieg unter den Freundinnen, die ganzen Geburtstage in der Familie, immer ein offenes Ohr für andere zu haben… Aber wann gönnt man sich denn mal Zeit für sich selbst? Ich glaube, das habe ich in der letzten Zeit einfach total vergessen. Mich selbst. Einfach mal komplett abzuschalten, alles auszublenden und die Zeit mit einer Tasse Tee und einem Buch zu genießen. Irgendwie schwirrten mir ständig Dinge im Kopf umher, die dies unmöglich werden ließen. Sowieso habe ich in den letzten Tagen gemerkt, dass mein Zustand auch ganz stark mit meiner Psyche zusammen hängt. Mit meinem Unterbewusstsein, meinen (viel zu oft) negativen Gedanken und meiner Einstellung. Ich war schon immer ein Pessimist, das habe ich wohl von meiner Familie geerbt. Wir sehen grundsätzlich immer erst mal das Schlechte im Leben. Aber ich weiß, dass ich dies ändern muss, wenn ich wieder auf die Beine kommen will. Ich muss mich selbst und meine Gedanken ordnen. Ich darf nicht immer nur das Schlechte im Leben sehen. Positiv denken ist jetzt angesagt. Und bevor ich gleich zum nächstbesten Psychiater renne, habe ich mich erst mal so richtig ausgeheult. Kennt ihr das Gefühl, wenn einem dabei eine riesengroße Last von der Seele abfällt? Man heult und heult und heult und weiß eigentlich gar nicht wieso. Aber es tut einfach nur verdammt gut und man fühlt sich danach richtig befreit. Was mir auch sehr hilft ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Wenn ich merke, dass ich mich schon wieder zu sehr in meine negativen Gedanken reinsteigere und mein Puls wieder ansteigt, dann gehe ich mit meinem Handy schnell auf Youtube und suche mir eines der vielen Videos von dort aus. Ich hätte es nicht gedacht, aber allein schon 20 Minuten reichen aus um mich zu entspannen. Ich werde ganz ruhig, schiebe meine Gedanken beiseite und konzentriere mich nur auf mich und meinen Körper. Zudem habe ich mir eine Mental-Training-CD bestellt, die schon bei mir liegt und nur darauf wartet angehört zu werden. Mit ihr soll ich lernen meinen Gedankenfluss zu steuern. Wie man negative in positive Gedanken umwandeln und somit Stress und Herausforderungen im alltäglichen Leben besser bewältigen kann. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal mit so etwas beschäftigen werde. Und ich hätte auch nie gedacht, dass die eigenen Gedanken so einen enormen Einfluss auf den ganzen Körper haben können. Ich hoffe jedenfalls, dass ich damit nun auf einem guten Weg bin, wieder auf die Beine zu kommen. Denn dieses Jahr wird noch genug von mir einfordern…
 
Quelle: panoramio.com
 
Und um gleich mal mit gutem Beispiel voranzugehen und positiv zu denken, freue ich mich nun immer mehr auf den kommenden Urlaub. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich diesem noch mit gemischten Gefühlen entgegen sehe. Immer wieder beschleicht mich die Angst, dass etwas passieren könnte. Was, wenn ich im Flieger auf einmal hyperventiliere? Wenn mein Herz ohne Ende rast und kein Arzt oder Krankenhaus in Sicht ist? Wenn ich mich einfach nicht mehr beruhigen kann? Aber ich versuche die bösen Gedanken immer weiter ins Abseits zu befördern. Ich muss verdammt nochmal lernen positiv zu denken. Es wird nichts passieren. Ich werde ruhig und entspannt bleiben und in den Urlaub starten.
 
 
Quelle: rotanatimes.com
 
Heute in einer Woche ist es nämlich schon so weit. Da sitzen wir gerade im Flieger, mit dem wir von Frankfurt aus starten werden. Ich bin allein schon auf den großen Flughafen dort gespannt und hoffe einfach, dass mich die ganze Aufregung so sehr von meinen negativen Gedanken ablenken wird, dass mein Herz und mein Puls gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Wie schon mal erwähnt, wird dies mein erster Nachtflug sein. Mein erstes großes Flugzeug mit mehr als nur zwei Sitzreihen. Mein erstes Mal mit Zwischenstop. In den Kommentaren wurde spekuliert es würde vielleicht an die Ostküste der USA gehen. Das wäre wirklich super gewesen! Wobei, New York möchte ich glaub eher in einem wärmeren Monat bereisen. Florida hätte sich da schon eher angeboten. Aber nein, die USA sind es leider nicht geworden. Es geht in die ganz andere Richtung und eben fällt mir auf, dass es wieder mal in ein arabisches Land geht. In die Heimat des Weihrauchs und der Heiligen Drei Könige. Wir sind ungefähr 150 km zur Grenze des Yemen entfernt und werden im indischen Ozean baden. Oft wird dieses Sultanat auch als „Karibik des Ostens“ bezeichnet. Na, habt ihr schon erraten wo es hin geht? Falls nicht, kann ich es euch nicht verübeln. Dieses Land ist vom Tourismus noch nicht so überlaufen und wenn eine Freundin von mir nicht vor zwei Jahren dort gewesen wäre, hätte ich es auch nicht gekannt. Wir gehen für 8 Tage in den Oman, genauer gesagt nach Salalah. Und ich bin mehr als gespannt wie es sein wird. Ist der Strand wirklich so schön wie er angepriesen wird? Und werden wir tatsächlich Delphine vorbeischwimmen sehen, so wie einige Urlauber im Januar berichteten? Oder sogar Meeresschildkröten? Immerhin leben hier fünf der sieben Arten von Meeresschildkröten. Wenn ich nur daran denke wird mir schon ganz warm ums Herz.
 
 
Quelle: visit-oman.com
 
Und erst recht bei den Temperaturen. Tagsüber zwischen 26 und 30 Grad, nachts sollen es immer noch um die 24 Grad sein. Fast so warm wie das Meer, das mit 25 Grad genau die richtige Temperatur zum Schnorcheln hat. Ich bin einfach nur total gespannt was uns erwartet. Es wird unser einziger Urlaub für dieses Jahr sein und in diesen acht Tagen werden wir uns verwöhnen lassen und jede Menge feiern. Wir werden den Valentinstag feiern, meinen Namenstag, seinen 30. Geburtstag und unseren achten Jahrestag.  Wenn das kein Grund zur Freude ist? ;)
 
Ich werde jedenfalls versuchen ganz viel Kraft, Energie und Sonne zu tanken um meine leeren Speicher wieder aufzufüllen. Ich glaube, dieser Urlaub und die kurze Flucht aus dem Alltag sind genau das, was ich nun brauche. Und ihr werdet natürlich mit jeder Menge Fotos belohnt. Da fällt mir ein, die schulde ich euch auch noch von Korfu. Mal sehen, ob ich euch die vielleicht noch vor dem Oman-Urlaub hier zeige. Ein bisschen Sonne und Urlaubs-Feeling kann bei diesem Winter-Wetter schließlich gerade jeder brauchen.


 
Kanntet ihr den Oman bereits? Oder wart ihr vielleicht sogar schon mal dort?