0 TDL: Sommerurlaubsplanung abgeschlossen (Was für eine schwere Geburt)

Puh, geschafft! Endlich ist der Sommerurlaub gebucht und ich bin froh, dass ich nun nicht mehr jeden Abend holidaychek mit meinen tausenden Klicks lahmlegen muss. Eigentlich macht es mir total Spaß den Sommerurlaub zu planen und ein schönes Urlaubsgebiet rauszusuchen. Aber dieses Jahr? Dieses Jahr war es eher eine Tortur als eine Freude. Es fing einfach schon damit an, dass ich dieses Jahr so spät dran war und die ganzen Frühbucherangebote längst nicht mehr galten. Und dann war da wie jedes Jahr die große Frage: Wohin soll’s denn gehen?

Eigentlich war ja für dieses Jahr eine Reise auf einen für uns noch nicht bereisten Kontinent geplant. Mal was ganz neues, ganz weit weg und nicht nur faul sein, sondern auch ganz viel besichtigen. Was daraus wurde? Leider hatten wir mit unserem Reisezeitraum (September oder Oktober) die wohl schlechteste Reisezeit überhaupt erwischt, weshalb wir uns nach langem Hin und Her dafür entschieden, diese Reise dann doch lieber mal im Frühling anzugehen. Ob es schon der nächste Frühling sein wird? Ich weiß es nicht, das steht noch alles in den Sternen.

Also gut, es musste also wieder ein anderes Reiseland her. Und anstatt einer größeren Rundreise sollte es also wieder „nur“ ein erholsamer Badeurlaub werden.

Wenn es nach meinem Freund gegangen wäre (der dieses Jahr sowieso NULL Lust und Zeit für die Urlaubsplanung hatte, weil die Arbeit ihn gerade so stresst, dass er dafür wirklich gar keinen Kopf hat…obwohl ich das sonst eigentlich auch immer so gut wie allein mache) wären wir wahrscheinlich wieder in einem Hotel in der Türkei gelandet. Und ja, die Versuchung war auch sehr groß. Top Hotels in Top Lage für einen guten Preis. Was will man mehr wenn man, so wie wir zwei Faultiere, sowieso nur in der Hotelanlage bleiben will?  ;) Aber das kam für mich nicht in die Tüte. Türkei, Ägypten und Tunesien waren fürs Erste abgehakt. Es sollte mal was Neues sein!
 
Quelle: splendia.com

Also ab ins Reisebüro und von der guten Dame beraten lassen. Am Ende standen die Kap Verden (wie schon im letzten Jahr) als auch Griechenland in der engeren Auswahl. Es gab einige Angebote und Hotels abzuchecken und ich war gut zwei Wochen damit beschäftigt das passende zu finden. Irgendwie fiel die Entscheidung dieses Jahr jedoch total schwer. Die Kap Verden, von denen ich anfangs gar nicht begeistert war, gefielen mir immer mehr. Doch mit jeder weiteren Hotelbewertung bei Holidaycheck sank meine Begeisterung wieder. Da war der Strand total blöd, das andere Hotel war während der Regenzeit total überflutet und das Dritte war einfach ein riesiger Bettenbunker mit über 1000 Zimmern. Neeee, danke! Fast genauso ging es mir bei den griechischen Angeboten: Zimmer zu altmodisch, Essen schlecht, Strand so gut wie gar nicht vorhanden, schlechte Flugzeiten…An allem hatte ich etwas auszusetzen. Und das, obwohl jedes der Hotels bei Holidaycheck Bewertungen über 90% hatte. Es war dieses Mal echt zum Verrücktwerden! War ich etwa schon so verwöhnt was Urlaub anging? Moment, ich korrigiere: Waren WIR etwa schon so verwöhnt? Schließlich musste es auch den Ansprüchen meines Freundes gerecht werden, es sollen ja Beide einen schönen Urlaub genießen. Und wenn man dann bei der Hotelauswahl zusätzlich auf Dinge achten muss, die einem selbst vielleicht egal oder nicht so wichtig wären, dem Partner jedoch schon, dann wird die Sache natürlich nochmal kniffeliger.

Kurzzeitig war ich schon so weit das Ganze aufzugeben, den Sommerurlaub ausfallen zu lassen und das Geld lieber für die Rundreise zu sparen. Aber da musste ich mir dann selbst eingestehen: Was Sommerurlaub angeht hab ich mich inzwischen echt dran gewöhnt. Verwöhnte Göre, ich geb’s ja zu :) Aber nach zwanzig Jahren ohne Strandurlaub ging es die letzten vier Jahre jeden Sommer ans Meer und ich habe das sooo genossen! Und obwohl ich dieses Jahr ja schon am Meer war und eigentlich einen tollen Urlaub hatte, wollte ich trotzdem im Sommer nochmal gern verreisen. Wobei unsere Reisezeit ja fast schon zum Herbst zählt, aber egal. Für mich ist das immer der Sommerurlaub :) Jedenfalls habe ich mich haben wir uns nochmal drangesetzt und am Ende standen zwei Hotels zur Auswahl, Kap Verden vs. Griechenland. Die Kap Verden waren wegen den sehr miesen Flugzeiten und den hohen Preisen im Oktober jedoch schnell wieder aus dem Rennen und so blieb nur noch ein Hotel übrig – und die große Frage: Wie viel würde es nun kosten? Ich bin dann erst mal aus allen Wolken gefallen, als der Preis pro Person innerhalb einer Woche um 300 Euro angestiegen war! Waaaaaas?! Das ist nicht euer Ernst! Also hab ich mal sicherheitshalber auf holidaycheck geprüft wieviel es zu einem späteren Zeitpunkt kosten würde und siehe da, es gab Angebote die immerhin 150 Euro pro Person günstiger waren. Ich weiß nicht wie viele Mails ich mit der lieben Frau aus dem Reisebüro letztendlich geschrieben habe, aber am Ende konnte sie mir das Hotel für Mitte September immerhin für insgesamt knapp 200 Euro weniger anbieten. Na wenigstens etwas.
 

 Quelle: airtours.de
 

Aber nun verrate ich euch endlich wo es dieses Jahr für mich hingehen wird. Und zwar nach Korfu, auf eine kleine Halbinsel namens Kommeno in das süße Hotel Eva Palace (das ihr schon auf den Bildern sehen konntet).  Für uns Beide ist das mal was ganz neues, da das Hotel ziemlich klein ist und mitten im Grünen liegt, umgeben von ganz vielen alten Oliven- und Pinienbäumen. Bisher waren wir ja nur in sehr trockenen Gegenden, wo es außer Sand und Wüste nicht viel gab. Von daher freue ich mich schon sehr auf Korfu, die grüne Insel“, wie sie auch genannt wird. Positiv finde ich auch, dass das Hotel nur ab 16 Jahren gebucht werden darf. Somit können wir uns wirklich mal erholen und werden am Strand nicht von Kindergebrüll genervt (hatten wir im Urlaub schon oft genug…). Außerdem kann ich mir dieses Mal auch sehr gut vorstellen nicht nur faul Rumzuliegen, sondern die schöne Insel, die kleinen Dörfer und die hübschen Burgruinen mal per Mietwagen zu erkunden. Wusstet ihr, dass Kaiserin Elisabeth (besser bekannt als Sisi) dort den Achilleion Palast für sich errichten ließ? Der liegt von uns nur eine halbe Stunde entfernt und würde mich sehr interessieren.

Auch noch interessant ist unser Veranstalter airtours, der mir anfangs überhaupt nichts sagte und nicht wirklich vertrauenswürdig auf mich wirkte (Wir haben uns nur dafür entschieden weil dieser günstiger war :D ). Aber ich musste natürlich sofort recherchieren und fand dann heraus, dass airtours die Exklusivmarke des TUI-Konzerns ist und nur hochwertige Hotels und Reisen auf der ganzen Welt anbietet. Das Coole ist, dass man dadurch einige Privilegien genießt, die man bei einem anderen Reiseveranstalter nicht haben würde. So ist dieses Mal ein Zug zum Flughafen 1. Klasse inbegriffen, wir erhalten einen Essens-Gutschein für den Flug, vom Flughafen zum Hotel geht es im Taxi anstatt im stickigen Reisebus, im Hotel haben wir die Möglichkeit des Early Check-In/Late Check-Out ohne Aufpreis und wir erhalten jeweils eine 20-minütige Massage im Spa umsonst. Also wenn das nicht mal cool ist, weiß ich auch nicht ;) Außerdem hab ich mich gleich bei der Seite „mein airtours“ angemeldet, die einen tollen Service bietet. Hier sind wirklich alle wichtigen Daten für den anstehenden Urlaub aufgelistet. Die Flugzeiten, alles über das Hotel, Land und Leute, wie das Wetter aktuell auf Korfu ist und es gibt noch so kleine Gadgets wie einen Countdown bis es endlich losgeht (149 Tage), eine Checkliste, Sehenswürdigkeiten in der Nähe und ein persönlicher Reiseplan. Also genau mein Ding für mich als organisierte Urlaubs-Planerin! :) Ich glaube, auf dieser Seite werde ich noch so einige Stunden verbringen…


 
 

Also dafür, dass mir die Urlaubsplanerei dieses Jahr fast schon auf die Nerven ging und ich von Griechenland anfangs gar nicht angetan war, freue ich mich nun umso mehr darauf. Je mehr ich mich über Hotel und Insel informiere, desto mehr steigt die Vorfreude und ich bin schon sehr gespannt darauf. Jetzt muss ich das Ganze nur noch meinem Freund schmackhaft machen, der noch nicht sooo davon angetan ist. Aber das krieg ich auch noch hin. Wenn von euch vielleicht schon mal jemand auf Korfu war, dann freue ich mich natürlich sehr über eure Ausflugs-Tipps :)
 

Nun begebe ich mich ins lange Wochenende, versuche morgen noch Osterkränze für meine Familie zu backen, genieße dann am Samstag meinen Geburtstag und freue mich auf hoffentlich ruhige und vor allem erholsame Feiertage, die ich euch natürlich auch wünsche!

 

Habt ihr schon den Sommerurlaub geplant oder macht ihr es euch zuhause gemütlich?

Habt schöne Feiertage!







1 Eine neue Herausforderung für meinen nicht ganz so grünen Daumen

Zurzeit bin ich mal wieder so ausgelastet, dass das Bloggen einfach viel zu kurz kommt. Ich weiß, ich schulde euch noch einen Teil meines Wien Travelguides, einen Post zu Inas „Let’s cook together“-Projekt (naja, eigentlich sogar zwei, aber ich weiß beim besten Willen noch nicht was ich denn „gerolltes“ kochen könnte) und mit meinen Film Rezensionen hinke ich immer noch meilenweit hinterher *schnief* Falls noch jemand kein Geburtstagsgeschenk für mich hat, dann würde ich mich sehr über Hermines Zeitumkehrer freuen :)  So drei, vier Stunden Freizeit mehr nach Feierabend  würden mir schon reichen. Aber das bleibt wohl leider ein Wunschgedanke und so bleibt das Bloggen eben auf der Strecke. Was mir momentan gerade die meiste Zeit raubt? Der Sommerurlaub. Normalerweise habe ich zu dieser Jahreszeit den Sommerurlaub längst gebucht (kein Schwabe lässt sich den Frühbucher-Rabatt entgehen!) aber dieses Jahr hinke ich mit allem hinterher. So viel kann ich schon mal verraten: Leider gibt es auch dieses Jahr keinen Sommerurlaub in weiter Ferne. Unsere Reisezeit für das geplante Ziel hätte schlechter nicht sein können und so müssen wir diesen Trip auf ein andermal verschieben. Schade, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;) Und wer weiß, eventuell ist es sogar schon nächstes Frühjahr soweit, dass es für mich endlich auch mal weiter weggeht. Aber wir werden sehen…zumindest bin ich schon mal froh, dass es überhuapt wieder in den Sommerurlaub geht und wahrscheinlich bleiben wir innerhalb Europas oder es zieht uns mal wieder in die nordafrikanische Gegend…aber dazu ein ander mal mehr.

Damit ihr euch aber nicht langweilt, solange ich abends holidaycheck stalke und nebenher Zicken-Krieg in meinem Freundeskreis schlichte, habe ich zumindest einen kleinen Post für heute, der mir spontan in den Sinn gekommen ist.

Letzten Freitag hatte ich frei und war spontan mit meinem Freund bei Ikea. Wir sind gemütlich durchgebummelt und haben einen Teppich (dank IKEA Family Card sogar 20 Euro billiger!) und eine stylishe Lampe für unser Esszimmer gefunden (jetzt gefällt es mir richtig gut). Außerdem wanderten auch ein paar Deko-Artikel in den Wagen und drei kleine Pappbecher mit Inhalt, um die es nun geht (Man, was für ein spannender Post, es geht um Pappbecher mit Inhalt!).
 

 
Bei Ikea gibt es momentan FRÖER, ein Kräuter-Anzucht-Set, das jeweils im 3er-Pack angeboten wird und verschiedene Kräutersamen samt Pflanzerde enthält. In meinem Pack waren Samen für Thymian, Basilikum und Koriander. Dank der kleinen Anleitung war das ganze schnell erledigt und die Samen können direkt in die Plastikbecher gepflanzt werden. Man muss nur die Pflanzerde in einer Schüssel Wasser aufquellen lasen, die Erde gleichmäßig auf die Becher verteilen, Samen einpflanzen, noch einmal mit einer dünnen Schicht Erde bedecken und die Becher mit Klarsichtfolie umhüllen (Luftlöcher nicht vergessen). Dann das ganze an einen hellen Ort stellen und feucht halten (am besten mit einer Sprühflasche). Ich war total gespannt ob das wirklich funktioniert (bei meinem grünen Daumen eher fraglich) aber schon zwei Tage später schrie ich abends plötzlich voll Freude auf, weil sich die ersten Sprösslinge blicken ließen. Dass das so schnell geht, hätte ich nicht gedacht, hab mich aber natürlich umso mehr gefreut. Seit gut einer Woche sind sie nun also fleißig am wachsen, nur der Koriander lässt sich noch etwas Zeit (wobei ich gestern schon den ersten Spross entdeckt habe).

Da ich dieses Jahr ein tolles Hochbeet bekomme (das möchte ich noch ein bisschen auf Shabby-Style aufhübschen, hoffentlich wird das was) hoffe ich, dass ich meine Kräuterlein vielleicht irgendwann mal dort einpflanzen kann. Falls es denn wirklich was wird und die Kräuter vorher nicht wieder eingehen. Aber ich bin mal optimistisch und freue mich jetzt schon darauf, wenn ich die ersten selbstgezüchteten Kräuter dann ernten kann.
 
 

Regelmäßig posten werde ich darüber aber nicht, denn allzu spannend ist das Thema ja nun auch nicht. Wenn wir endlich mal unsere Terrasse wieder frühlings- und sommertauglich gemacht haben, zeige ich euch dann mal mein Hochbeet. Und vielleicht finden sich da dann meine Kräuter wieder ;)
 
 



Habt ihr auch schon mal selbst Kräuter angepflanzt und wenn ja, hattet ihr Erfolg damit?











PS: DAS hier ist übrigens aus Ani geworden. Sie sieht so schrecklich aus, dass ich das Bild nur verlinke und nicht direkt hier posten will :D Sie ist nun endgültig friedlich eingeschlafen und ich werde sie demnächst schweren Herzens entsorgen…



4 Wie war der Monat...März?

Es ist geschafft. Der Monat, vor dem ich bisher am meisten Angst hatte, geht heute zu Ende. Es war ein sehr abwechslungsreicher Monat, ich bin in den letzten Wochen viel rumgekommen (Stuttgart, Böblingen, Hannover), habe einiges erlebt und bin froh, dass ich meine ersten Geschäftsreisen gut überstanden habe. Obwohl ich dem März dieses Jahr mit sehr gemischten Gefühlen entgegenblickte, kamen nun aber doch einige Augenblicke zusammen, über die ich mich in diesem Monat sehr gefreut habe. Von daher kann es also doch nicht so schlimm gewesen sein :) Ich habe jedenfalls kaum bemerkt, wie schnell der März vorbeigegangen ist und freue mich nun auf einen tollen und hoffentlich sonnigen April.

 

Darüber hab ich mich ganz besonders gefreut

Am 05.03. ging es zu meinem ersten Deutschland-Länderspiel unserer Fußballnationalmannschaft nach Stuttgart. Die Stimmung und die ganze Atmosphäre waren einfach genial. Auch wenn das Spiel an sich eher enttäuschend war, fand ich es einfach total aufregend unsere Jungs mal live zu sehen und habe den Abend sehr genossen. Nur blöd war das anstehende Rumstehen im Parkhaus. Wir standen wirklich 75 Minuten an der gleichen Stelle und wollten alle nur noch ins Bett. Die Nacht war dann eher kurz und am nächsten Tag war ich bei der Arbeit daher nicht so wirklich anwesend…

Am 08.03. genoss ich mein erstes Eis in diesem Jahr in der Eisdiele. Ich gönnte mir die Sorten Bienenstich, Himbeer-Nugat und meine Lieblingseissorte Vanille. Es war so schön draußen zu sitzen, die Sonne auf der Haut zu spüren und Eis zu essen. Endlich geht diese Zeit wieder los! Habt ihr das auch so vermisst?

Abgesehen davon, dass ich vor meinen Geschäftsreisen wahnsinnige Angst hatte, gab es dann auch ein paar erfreuliche Momente. Während ich auf Schulung in Böblingen war, konnte ich gleichzeitig eine gute Freundin besuchen. Wir sind zusammen um den Stadtsee spaziert und waren danach Sushi essen. Mmmh, war das lecker!

Außerdem kam ich in Hannover in den Genuss einer Erlebnisgastronomie. So schick und so lecker essen war ich glaub noch nie (und das auch noch auf Kosten der Firma, hehe). Man konnte hier wirklich seinen Alltagsstress vergessen, der entspannenden Musik lauschen und sich komplett verwöhnen lassen. Das Essen war wirklich exquisit und ich kann jedem nur empfehlen mal das „Kurt16“ zu besuchen, falls ihr in Hannover sein solltet. Die Preise waren natürlich etwas gehobener, aber dafür bekommt ihr auch wirklich unglaublich leckere Gerichte (Nicht zu vergleichen mit dem Restaurant  in unserem Hotel, in dem wir die anderen Abende gegessen haben. Zu wenig Personal, das total überfordert war mit der Masse an Gästen. Wir warteten über eine Stunde auf Getränke und das Essen dauerte 40 Minuten länger als sonst!). Was ich auch noch positiv erwähnen muss, waren die wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge in Hannover. Jeden Morgen blickte ich aus meinem Hotelzimmer und sah diesen glühend roten Feuerball vor mir. Und dasselbe Schauspiel dann wieder am Abend. So wunderschön!

Auch total gefreut hab ich mich über das tolle Frühstück, das mein Freund zubereitet hat, als ich nach meiner Schulungswoche wieder nach Hause kam. Er hatte ganz toll den Tisch gedeckt, es gab Arme Ritter, frischen Bacon und er hatte mir sogar meine Lieblingsschokolade gekauft. Solche kleine Aufmerksamkeiten liebe ich einfach ©
 
Nach einer anstrengenden Messe-Woche und einer siebenstündigen Heimfahrt habe ich mir einen total entspannten Freitagabend gegönnt. Ich habe ein Bad genommen, habe mir etwas zu trinken und Schokolade geschnappt und mein Notebook vor der Badewanne aufgestellt. Im warmen Schaumbad liegend und Schoki mampfend habe ich mir dann die letzte Folge von Germanys next Topmodel angeschaut und lag zwei Stunden in der Wanne. Herrlich, so etwas muss ich definitiv öfter machen! Danach war meine Haut babyweich und ich einfach nur total relaxed.
 
Gestern habe ich dann die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen. Ich habe mir meinen Sitzsack und mein neues Buch geschnappt, dazu ein kühles Radler genossen und immer wieder mal den Staren gelauscht, die über mir um die Wette gepfiffen haben. Findet ihr solche Tage nicht auch toll, an denen ihr einfach in den Tag hinein leben könnt, ohne an die (Haus-) Arbeit denken zu müssen? Ich genieße das immer total, weil es einfach viel zu selten mal vorkommt.



Deutschlandspiel // Sonnenuntergang am See in Böblingen // Lecker Sushi! // Schulung für IT-Kram




Das hat mir den März ein wenig vermiest

Hauptsächlich waren das diesen Monat meine ersten beiden Geschäftsreisen. Ihr glaubt gar nicht wie nervös und aufgeregt ich war und habe mir ehrlich gesagt seit Januar nur noch den Kopf darüber zerbrochen. Wird alles gut gehen? Wie sind die Kollegen vor Ort? Kriege ich bei der Messe den Aufbau der Technik wirklich alleine hin?...Fragen über Fragen verfolgten mich Tag für Tag und plötzlich war es dann so weit. Die Schulung hat wirklich viel Spaß gemacht und ich habe einiges dazu gelernt. Genauso bei der Messe. Es war sehr interessant mal den kompletten Aufbau einer Messe mit zu verfolgen und den allgemeinen Trubel zu erleben. Ich habe alles gut hinbekommen und die meisten meiner Sorgen waren mal wieder völlig unbegründet. Trotzdem bin ich nun froh, dass ich es hinter mich gebracht habe und nun endlich wieder den Kopf für andere Dinge frei habe.

Außerdem hätte ich auch auf meine fiese Erkältung gut und gerne verzichten können :/

Und in der letzten Märzwoche nutzte ich die Gelegenheit, da ich sowieso nicht zuhause war, und brachte mein Auto zur Werkstatt. Austausch der defekten Diesel-Hochdruckpumpe plus TÜV und schon war ich um 600 Euro ärmer. So was vermiest einem den Monat natürlich immer ein bisschen. Aber wenigstens geht es meinem Auto nun wieder gut :)
 

Gab‘s was Besonderes zu essen?

Aufgrund meiner Geschäftsreisen war ich natürlich oft in Restaurants essen. So war ich diesen Monat beim Thailänder, Griechen, mehreren Italienern, Chinesen, zwei Mal Sushi essen, in einer Erlebnisgastronomie und zuhause gönnten wir uns mal wieder selbstgemachte Spaghetti Aglio Olio (ich liebe es!), Pizzabrot und Waffeln mit ganz viel Schlagsahne :)

 

Bestellt/Gekauft habe ich im März…

…so gut wie nichts. Letztes Wochenende gönnte ich mir ein T-Shirt und eine Bluse für zusammen nicht mal 15 Euro. Ansonsten habe ich mich diesen Monat zurückgehalten, damit ich die Reparatur für mein Auto zahlen konnte. Außerdem möchte ich mal so langsam für den Sommerurlaub sparen.

 

Gefeiert hab ich…

…diesen Monat eigentlich nur den Geburtstag einer Freundin und war aufgrund Krankheit nur halb anwesend an diesem Abend. Eigentlich wäre ich lieber gleich zuhause im Bett geblieben, aber was tut man nicht alles für seine Freunde ;)

 

Gehört hab ich…

…ein Konzert der deutschen Rockband „Die Happy“ die vielleicht der ein oder andere von euch kennt (Die Sängerin Martha Jandová war schon mal zusammen mit Apocalyptica beim Bundesvision Songcontest dabei). Da wir den Bruder des Gitarristen kennen, standen wir sogar auf der Gästeliste und mussten so nicht mal etwas für diesen tollen Abend bezahlen. Die Vorband hieß „Parka“ und heizte den Zuhörern schon mal so richtig ein. Der Hauptact des Abends rockte dann aber einfach nur total ab und ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß auf einem Konzert. Anschließend waren wir sogar zur After Show Party eingeladen und hielten noch ein kurzes Pläuschchen mit dem ein oder anderen Bandmitglied. Ein wirklich toller Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde!
 
 
 
Toller Sonnenaufgang in Hannover // frühlingshafte Sonnenstrahlen die am Morgen ins Schlafzimmer fallen © //  unser Freifahrtschein fürs Konzert mit dem Hinweis „AS“ für Aftershowparty :) // Die Happy mit ihrer neuen Tour und Album „Ever Love“
 
 
 

Gesehen hab ich…

Die Tribute von Panem Catching Fire (hat mir sehr gut gefallen), Die Pute von Panem (gleich im Anschluss ans Original, war ganz lustig, aber zum Teil echt übertrieben) und zusammen mit meinem Freund habe ich eine neue Serie entdeckt – Breaking Bad! Nachdem wir so viel Gutes davon gehört hatten und wir zum Glück alle fünf Staffeln von einem Bekannten ausleihen konnten, haben wir an einem Sonntagnachmittag mit den ersten paar Folgen losgelegt. Und wir sind seitdem wirklich süchtig! Eine geniale Serie, eine klasse Story und unglaublich talentierte Schauspieler! Leider haben wir höchstens am Wochenende mal Zeit um uns die Folgen zusammen anzuschauen und sind daher gerade erst bei der zweiten Staffel.

 
 
Sportlich aktiv gewesen und etwas für die Gesundheit getan?

Die Themen Sport und Gesundheit gingen im März voll in die Hose. In der ersten Märzwoche fielen die Sportstunden aufgrund Ferien aus, in der zweiten Woche war ich auf Schulung, in der dritten Woche krank und in der vierten Woche auf Messe. Also Sport gleich Null. Als einzige sportliche Aktivität könnte ich noch eine Cache-Runde erwähnen bei der wir uns völlig verschätzt hatten. So liefen wir an einem sonnigen Sonntagnachmittag vier Stunden lang durch den Wald, fanden einen Cache nach dem anderen und waren am Ende fix und alle^^

Während meiner Schulung habe ich mich dann so richtig schön erkältet. Ich lag ein Wochenende lang flach und plage mich bis heute mit einem Husten rum. Ich muss definitiv wieder mehr Vitamine zu mir nehmen und mich endlich mal auskurieren. Das lange Rumstehen, der Auf- und Abbau des Messestandes, das Ein- und Ausladen des Messe-Equipments und die ewigen Autofahrten bekamen meinem Rücken und Nacken diesen Monat auch nicht gut. Ich merke, dass ich total verspannt bin und hatte auch mal wieder Kopfschmerzen deswegen. Gesundheitlich habe ich mir diesen Monat also eher geschädigt. Daher muss das im April wieder besser werden.




Ich bin gespannt was der April so bringt. Auf jeden Fall steht nächstes Wochenende schon mal der Geburtstag einer Freundin an, Mitte April habe ich dann selbst noch Geburtstag, für Ostern muss ich mir noch ein paar Geschenke überlegen, die Sommerurlaubsplanung steht an und Ende April geht es endlich auf eine Reptilienbörse, wo ich mich mal wieder wegen Schildkröten informieren werde :) So gesehen wird es mir bestimmt nicht langweilig…

 

Wie war euer März und habt ihr schon Pläne für April?



2 Travelguide: Wien Teil 2 (Alles rund um essen und trinken)

Dieser Post geht nun über 600 Kilometer von zuhause entfernt online, nämlich von Hannover aus. Eigentlich bin ich nach der siebenstündigen Fahrt, dem vierstündigen Aufbau des Messe-Standes und dem anschließenden Abendessen total kaputt und möchte nun nur noch schlafen. Aber da ich euch den zweiten Teil meines Wien-Travelguides ja eigentlich schon Ende letzter Woche versprochen hatte, stelle ich diesen noch schnell ein. Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Fotos einfügen, aber ich bin gerade wirklich zu müde das noch zu machen. Das hole ich aber noch nach, sobald ich wieder zuhause bin. Nun bin ich erst mal gespannt wie meine erste Messe-Woche ablaufen wird (unser Nachbar-Messestand soll morgen anscheinend eine richtig coole Eröffnungsshow abziehen) und hoffe, dass wir Freitag wieder gesund und munter nach Hause kommen (Wir müssen ja nur mit nem 3,5 Tonner, der über 6 Meter lang und 3 Meter hoch ist wieder nach Hause fahren und machen uns jetzt schon in die Hosen deswegen, bei der Hinfahrt heute hatten wir zum Glück einen Fahrer!).
Viel Spaß nun also mit meinem zweiten Teil, bei dem ihr heute tolle Tipps erfahrt, wo es sich in Wien ganz besonders lecker essen gehen lässt. Außerdem sind einige Geheimtipps von einem echten Wiener mit dabei, die man als Tourist sicher nicht so schnell finden würde. Fast alle wurden von mir selbst ausprobiert und ich kann sie guten Gewissens an euch weiterempfehlen. Ich hoffe ihr habt schon gut gegessen, ansonsten könnte euch danach vielleicht der Magen knurren ;)



 
 

Frühstück
Zum Frühstück gingen wir, wie schon oben gesagt, meist in eine Bäckerei am Bahnhof oder auch mal in eine Bäckerei in der Lugner City. Schließlich war das wie Frühstücken im Hotel, es war ja nur wenige Meter von uns entfernt. Im Westbahnhof waren wir zwei Mal in der Bäckerei Ströck (Westbahnhof-Europaplatz, Ebene 0, Shop 0.19), die haben nicht nur leckere Plunderstücke sondern auch sonntags geöffnet und ein Gratis-WLAN (wer eins braucht).


Zu Mittag hatten wir meist nur eine Kleinigkeit, da wir ja ständig unterwegs waren. Allerdings kann ich euch folgende Plätze empfehlen:


 
Café Alt Wien Bäckerstraße 9, 1010 Wien (Innenstadt)
Die Adresse haben wir von einem waschechten Wiener bekommen, also quasi ein Geheimtipp und als Tourist würde man an dem unscheinbaren Lokal (es wirkt von außen wie eine heruntergekommene Kneipe) sicher vorbeigehen. Es liegt auch ein bisschen versteckt und wir haben es dann ganz zufällig gefunden. Das Lokal ist vor allem eine Anlaufstelle für Künstler, Schriftsteller und Journalisten aber auch für viele Studenten. Es ist definitiv nicht das typische Wiener Kaffeehaus, das man sich sonst vorstellt. Der Gastraum ist eher abgedunkelt, die Tische und Stühle sind aus altem, dunklem Holz und die Wände sind voll mit Plakaten von Konzerten und Veranstaltungen (siehe Foto oben). Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist die Atmosphäre unglaublich gemütlich. Außerdem gibt es dort laut Aussage meines Bekannten „das beste Gulasch von ganz Wien“. Und ich muss sagen - da hatte er nicht Unrecht. Das Gulasch war wirklich unglaublich lecker und gerade bei kalten Temperaturen draußen wärmt euch dieses Gulasch wieder von innen auf. Unbedingt probieren wenn ihr da seid!

 
 
Restaurant im Naturhistorischen Museum (Burgring 7, 1010 Wien)
Falls ihr wie wir das Naturhistorische Museum besucht, lohnt sich auch dort ein Besuch im Restaurant. Ihr bekommt hier eine kleine Auswahl an Snacks und warmen Mahlzeiten, meine Suppe war wirklich sehr lecker und der Preis angemessen. Am besten war jedoch das Ambiente. Ihr sitzt unter einer riesigen, wunderschön verzierten Glas-Kuppel inmitten eines hoheitlichen alten Gebäudes. Wenn ihr etwas Zeit habt, bleibt dort ruhig eine Weile sitzen und genießt bei einer Wiener Melange (Kaffee mit Milch) die wundervolle Bauweise des Museums.



Würstelstand am Hohen Markt (so in Google Maps eingeben, dann findet ihr ihn gleich)
Wenn ihr gerade in der Innenstadt oder in der Nähe des Stephansplatzes seid, dann lohnt sich ein Besuch bei diesem Würstelstand. Dies war ebenfalls wieder ein Geheimtipp meines Bekannten aus Wien. Würstelstände gibt es eigentlich sowieso an jeder Ecke aber bei diesem hier soll es ganz besonders lecker schmecken. Vergleichen kann ich das leider nicht, da wir nur bei diesem Würstelstand waren, aber lecker war es auf jeden Fall. Seid mutig und probiert auch einen Pferde-Leberkäs (in Wien eine Delikatesse), der war wirklich gut und schmeckt kaum anders als ein normaler Leberkäs. Auch die „Eitrigen“ (Käsekrainer) mit frischem „Kren“ (Meerrettich) sind zu Empfehlen und dazu lohnt sich noch ein „16er Blech“   (Ottakringer Bier aus der Dose, die Brauerei steht im 16. Bezirk, daher die Bezeichnung) und somit hättet ihr euch einen typischen Wiener Imbiss gegönnt.



Restaurant Hinterholz (Rotenturmstraße 12, 1010 Wien)
Ein weiterer Geheimtipp, denn auch dieses Restaurant ist eher unscheinbar. Hier verirren sich nur wenige Touristen hin und ihr werdet daher fast nur einheimischen Flair und tiefsten österreichischen Dialekt vorfinden. Und neben all dem gibt es natürlich auch typisch österreichische Schmankerl. Wer mal ein Mega-Wiener-Schnitzel essen möchte, dem kann ich das Hinterholz dafür auf jeden Fall empfehlen. Ihr solltet den ganzen Tag über am besten nichts gegessen und einen riesigen Hunger haben, denn die Schnitzel sind mega :D Wenn ihr das Wiener Schnitzel bestellt bekommt ihr einen Teller mit Pommes, etwas Salat und jetzt kommt‘s – drei (!!!) riesigen, fast tellergroßen Schnitzeln vorgesetzt. Da wünsch ich nur Guten Appetit und Viel Glück, ihr werdet‘s brauchen ;) Auch sonst findet ihr auf der Speisekarte viele typische Gerichte für Österreich und das alles zu sehr humanen Preisen. Das Lokal ist klein und urig, sehr schummerig und ganz rustikal eingerichtet. Definitiv für einen kalten Winterabend zu empfehlen. Eventuell vorher reservieren, das Hinterholz ist von den Einheimischen immer gut besucht.





Heurige in Stammersdorf  (z.B. Weingut Gerhard Klager Stammersdorferstraße Nr. 14 oder Heuriger Wieninger
Wenn ihr in Wien seid, ist der Besuch eines Heurigen eigentlich Pflicht. Zur Erklärung: Der Heurige an sich ist ein Ausschanklokal für den eigens angebauten Wein (Heuriger wird auch der Wein des aktuellen Jahrgangs genannt) und zeichnet sich daher durch eine gemütliche Atmosphäre, guten Wein und noch besseres Essen aus. Das Essen gibt es als Buffet und in einem typischen Heurigen werdet ihr hier Kümmelbraten, Kartoffeln, Salate, Knödel, Backhendl, frisches Brot und noch einige andere Köstlichkeiten vorfinden. Dazu gibt es natürlich den hauseigenen „Heurigen“ (also den aktuellsten Wein) und wenn ihr Glück habt ein nettes Gespräch mit dem  Gastwirt :) Die Heurigen haben übrigens nicht das ganze Jahr über geöffnet. Meist gibt es eine Winterpause aber ihr könnt im Internet nachschauen welche Heurigen geöffnet haben. Die typischen Touri-Heurigen findet ihr im Wiener Vorort Grinzing. Diese sind mit Touristen überladen, ganze Busgesellschaften werden täglich angekarrt und es ist dementsprechend voll und laut. Daher wieder der Geheimtipp meines Bekannten: Wenn ihr noch einen echten Heurigen besuchen wollt, dann fahrt mit der S-Bahn nach Stammersdorf raus. Dazu solltet ihr allerdings etwas Zeit einplanen, da ihr von der Innenstadt aus gut 45 Minuten Fahrzeit und noch etwas Fußmarsch vor euch habt. Dafür findet ihr dann in Stammersdorf eine Straße vor, an der ein Heuriger neben dem anderen liegt und ihr euch nur noch für einen entscheiden müsst. Empfehlen kann ich euch
Weingut Gerhard Klager, Stammersdorferstraße Nr. 14, 1210 Wien

oder
Heuriger Wieninger Stammersdorferstraße 78, 1210 Wien
Anfahrt z.B. mit der U6 bis Floridsdorf, dann mit der Straßenbahnlinie 31 nach Stammersdorf und zu Fuß die Stammersdorferstraße entlang bis zum gewünschten Heurigen.

Wir waren damals im Weingut Gerhard Klager, der jedoch mit der Nummer 14 ganz am anderen Ende der Straße liegt und ihr daher nochmals gut 10 Minuten Fußmarsch vor euch habt. Ihr könnt aber auch jeden anderen Heurigen ausprobieren. Wir waren an einem Sonntagabend, es war sehr ruhig und bis auf den Stammtisch mit einigen älteren Herrschaften nicht besetzt. Wir wurden aber sehr freundlich vom Gastwirt begrüßt und dieser setzte sich schließlich auch zu uns und erzählte uns ein wenig über die Gepflogenheiten des Heurigen. Wer also mal mit den Wienern plaudern will und auf eine familiäre Atmosphäre setzt, dem kann ich einen Heurigen in Stammersdorf nur empfehlen. Wem der Weg bis dorthin zu weit ist und im Heurigen lieber von Italienern und Japanern anstatt von Einheimischen umgeben sein möchte, dem tut’s sicher auch der Touri-Heurige in Grinzing ;)


 

Café Diglas (Wollzeile 10, 1010 Wien)
Auf der Suche nach einem klassischen Wiener Kaffeehaus landeten wir im Café Diglas. Übrigens wurde es von der UNESCO als Immaterielles Nationales Kulturerbe anerkannt. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Die Räumlichkeiten sind wunderschön eingerichtet, mit samtroten bequemen Sofas und funkelnden Kronleuchtern. Von Frühstücksangeboten, über fünf verschiedene Mittagsmenüs (die täglich neu kreiert werden) bis hin zu den Klassikern wie der Sachertorte und dem Apfelstrudel – hier wird jeder fündig. Ab 19 Uhr gibt es übrigens Live-Musik am Klavier und ihr könnt so ganz entspannt den Tag ausklingen lassen.

Übrigens ist es für uns Deutsche in Österreich nicht ganz so einfach einen normalen Kaffee zu bestellen. Bezeichnungen wie „Verlängerter“, „Einspänner“ oder „kleiner Brauner“ bringen uns aus dem Konzept. Wer sich schon mal vorbereiten will, kann hier nachlesen um welche Art Kaffee es sich dabei handelt. Eine der bekanntesten Spezialitäten ist die „Wiener Melange“ und ist bei uns mit dem Cappuccino zu vergleichen. Damit könnt ihr eigentlich nichts falsch machen.
 

Zur Info: Die folgenden zwei Lokale habe ich nicht persönlich besucht, sie wurden mir aber ebenfalls von meinem Wiener Bekannten empfohlen. Daher gehe ich mal davon aus, dass sie auch gut sind :)

 

Strandcafé Wien (Florian-Berndl-Gasse 20, 1220 Wien)
Das Strandcafé lohnt sich vor allem bei einem Besuch im Sommer. Es liegt direkt an der alten Donau und ihr könnt von der schönen Außenterrasse einen herrlichen Blick auf die Skyline der Unocity genießen. Außerdem ist das Lokal für seine Spezialitäten vom Holzkohlegrill bekannt. Hier soll es übrigens die besten Spareribs überhaupt geben. Wer gerne Fleisch isst, sollte bei einem Wien Besuch mal hier vorbeischauen ;) Natürlich ist auch für die Vegetarier gesorgt und zum Nachtisch könnt ihr euch noch einen leckeren Schoko-Nuss-Palatschinken oder den klassischen Apfelstrudel bestellen. Verhungern wird hier sicherlich niemand.

 

Wer abends noch gemütlich etwas trinken gehen möchte…

…der wird sich im Bermudadreieck gut aufgehoben fühlen. Dieses liegt im 1. Bezirk direkt am Schwedenplatz und hier reiht sich eine Bar an die nächste. Mir wurde z.B. das „Krah Krah“ (Rabensteig 8, 1. Bezirk Wien) empfohlen, das erste Wiener Bierspezialitätenlokal in dem ihr euch durch gut 50 verschiedene Biersorten probieren könnt. Unter der Woche herrscht hier eher eine gesellige Atmosphäre, am Wochenende ist dann schon mal Partystimmung angesagt.  Mittags gibt es übrigens preiswerte Menüs und natürlich typische Hausmannskost.

Zu den anderen Bars und Lokalen in Bermudadreieck kann ich euch leider nichts sagen. Probiert einfach mal ein paar aus, ich denke, dort ist für jeden die passende Lokalität dabei.
 
 
 
 
Der nächste (und wahrscheinlich letzte) Teil zum Thema Sightseeing wird wahrscheinlich erst etwas später online kommen. Als nächstes gibt es nämlich noch den Monatsrückblick zum März und irgendwie ist dieser Monat mal wieder nur so an mir vorbeigerast. Geht es euch auch so?
 
Kennt ihr das ein oder andere vorgestellte Lokal oder habt ihr vielleicht noch leckere Tipps für die Wiener Gastronomie?


4 Travelguide: Wien Teil 1 (Wieso Wien, Anfahrt & Unterkunft)

Damit es hier nicht ganz so ruhig auf dem Blog ist, beginne ich heute mal mit einer neuen Kategorie, nämlich dem „Travelguide“. Viel gesehen habe ich vielleicht noch nicht von dieser Welt, aber wenn, dann möchte ich euch natürlich daran teilhaben lassen und nicht nur Fotos, sondern vor allem Tipps und Erfahrungen rund um das Land oder die Stadt mit euch teilen. Meine All-Inclusive-nur-am-Strand-rumgammel-Urlaube sind daher davon ausgeschlossen ;) (Hier zeige ich euch aber natürlich trotzdem gerne Fotos davon.)

Jetzt geht’s aber mit dem ersten Travelguide los. Letztes Jahr zu fast genau dieser Zeit waren mein Freund und ich für vier Tage in der wundervollen Hauptstadt Österreichs, nämlich in Wien. Da ich schon ganz schön viel zusammengeschrieben habe, werde ich diesen Post aufteilen. Heute geht es daher erst mal mit grundlegenden Dingen los. Wieso überhaupt Wien, für wen ist diese Stadt etwas, wie kommt man am besten hin und wo kann man gut übernachten?

Dies sind natürlich nur meine eigenen Erfahrungen und ich bin sicher kein Profi was das Reisen angeht. Jeder hat andere Vorlieben was Anreise, Unterkunft, Sightseeing und Verpflegung während eines Aufenthalts in einem fremden Land oder einer Stadt angeht. Daher sollen dies nur Anregungen oder Tipps für diejenigen sein, die ebenfalls eine Reise dorthin planen und noch auf der Suche nach ein wenig Orientierung sind. Für weitere Tipps und Ratschläge bin ich natürlich dankbar und nehme diese gerne mit in meinen Travelguide auf.

 
Fangen wir also an…

Meine Freundinnen zum Beispiel konnten nicht verstehen wieso ich gerade einen Städtetrip nach Wien unternehme: „Da ist doch nix los, ist gar nicht so cool wie London oder New York, ist ja nur unser Nachbarland, wie langweilig…“ Und all solche Dinge durfte ich mir anhören. Wer nicht verstehen kann, dass jede Stadt auf dieser Welt ihren ganz eigenen Charme hat und es sich daher durchaus lohnt auch mal die Städte zu besuchen, die bei vielen nicht gerade als „cool“ und „aufregend“ gelten, für den ist ein Städtetrip mit viel Sightseeing und stundenlangem Umherwandern meist sowieso nichts. Wenn ich mich jedoch für eine Stadt entschieden habe, dann will ich davon auch so viel wie möglich sehen und habe daher meist einen ziemlich vollen Reiseplan.


Wieso nun also Wien?
Ich bin sowieso ein kleiner Österreich-Fan. Das war ich auch schon, bevor ich meinen halb-österreichischen Freund kennengelernt habe ;) Ich mag einfach Land und Leute und vor allem den wunderbaren Dialekt, da könnte ich stundenlang zuhören. Ich weiß natürlich nicht, ob das auf die Allgemeinheit der Österreicher zutrifft, aber ihre Mentalität ist beneidenswert. Immer die Ruhe selbst, total ausgeglichen und ja keine Hektik aufkommen lassen. Davon könnte ich mir ruhig mal ne Scheibe abschneiden. Und was man natürlich nicht vergessen darf, sind die vielen Köstlichkeiten, die es nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich gibt. Kulinarisch wird euch dort einiges geboten, aber dieser Aspekt steht bei mir sowieso auf jeder Reise im Vordergrund :)


Für wen eignet sich Wien?
Für alle, die auf Altstadt-Romantik und Sissi-Filme stehen. Die ehemalige Kaiserin und ihren Gemahl findet ihr in Wien sowieso an jeder Ecke. Und auch wenn ihr keine Sissi-Fans seid (so wie ich) gibt es noch genügend anderes zu entdecken. Am meisten fasziniert hat mich die wundervolle Architektur aus der Gründerzeit. Noch nie habe ich eine Stadt mit so großer Anzahl an gut erhaltenen Bauwerken vorgefunden. Wirklich an jeder Ecke findet ihr herrschaftliche Häuser mit den schönsten Verzierungen und in bester Erhaltung. 
Wie jede Stadt bietet Wien für Jung und Alt etwas. Mit dem Tiergarten Schönbrunn und dem Wiener Prater kommen Familien voll auf ihre Kosten, auch das Naturhistorische Museum wird (nicht nur) Kinder begeistern. Wer gerne in die Kaiser-Zeit zurückreist, für den empfiehlt sich natürlich ein Besuch im Schloss Schönbrunn. Und wer Köstlichkeiten und Gerüche aus der ganzen Welt in sich aufnehmen möchte, der muss unbedingt den Wiener Naschmarkt besuchen. Kunstliebhaber erfreuen sich am Kunsthistorischen Museum und  sollten dafür einiges an Zeit einplanen, Pferde-Freunde an der Spanischen Hofreitschule, die ursprünglich nur der reiterlichen Ausbildung der Kaiserfamilie diente. Egal ob als Familie, Freunde, Single oder Pärchen – in Wien wird einem sicher nicht so schnell langweilig.
 
 

 




Für den Kurztrip hatten wir uns ziemlich spontan entschieden. Laut Reisebüro gab es keine günstigen Flüge mehr und mit dem Auto wollten wir auch nicht fahren, das hätte uns einfach zu viel von der sowieso schon kurzen Reisezeit geraubt. Also habe ich nochmal selbst im Internet gestöbert und habe zum ersten Mal eine Reise bei Expedia gebucht. Größere Reisen ins Ausland buche ich lieber nicht übers Internet, aber bereits den Städtetrip nach Hamburg hatten wir schon mal erfolgreich über Lidl-Reisen gebucht. Bei kleineren Städte-Trips kann ich das auf jeden Fall empfehlen. Gerade Expedia hat oft super Schnäppchen-Angebote. Wir haben pro Person 330 Euro für Hin-/Rückflug, drei Übernachtungen und  eine Wien-Karte (Fahrkarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel, gilt für 72 Stunden) gezahlt. Normalerweise liegt unser Budget für Städte-Trips bei max. 300 Euro pro Person, aber dieses Mal haben wir es leider nicht mehr günstiger bekommen. Ich bin mir sicher, wenn ihr früher nach solchen Angeboten schaut, findet ihr auch noch günstigere Flüge und Hotels. Zudem hatten wir das Pech, dass genau am Tag unserer Anreise „Wetten dass…“ in Wien ausgestrahlt wurde und unser Hotel fast direkt neben der Wiener Stadthalle lag, wo die Sendung ausgestrahlt wurde. Wahrscheinlich war das Hotel deshalb auch etwas teurer. Allerdings erfuhren wir erst im Flieger davon. Egal :) Wenn ihr den Städte-Trip ein paar Monate im Voraus plant, könnt ihr auch mal nach günstigen Zugverbindungen der Deutschen Bahn Ausschau halten. Hier gibt es das „Europa Spezial“-Ticket mit dem ihr in viele Städte in ganz Europa reisen könnt. Allerdings gilt auch hier: Je näher der Reisezeitpunkt rückt, umso teurer wird es. Meine Schwester hatte damals Glück und hat für die Hin- und Rückfahrt nach Wien rund 80 Euro bezahlt. Generell kann ich jedoch die Anreise mit dem Flugzeug nur empfehlen. Wir flogen damals von Stuttgart aus mit Austrian Airlines und landeten 1 Stunde und 25 Minuten später schon in Wien. Schneller geht’s wirklich nicht und der Service im Flieger war top für die kurze Zeit. 



Wie komm ich vom Flughafen zu meinem Hotel?
Im Internet wird der CAT (City Airport Train) in Wien hoch angepriesen. Er ist ganz neu, hochmodern und bringt die Besucher schnell vom Flughafen in die Innenstadt. Die Nachteile: Vom Flughafen aus steuert er nur ein Ziel an und das ist der Bahnhof Wien Mitte. Lohnt sich also nur, wenn von dort aus zu- oder aussteigen möchtet. Außerdem fährt er auch nur alle 30 Minuten, deutlich seltener als die S7, die ebenfalls den Flughafen ansteuert. Die S-Bahn benötigt nur ein paar Minuten länger als der CAT, dafür könnt ihr überall zu- oder aussteigen und die Fahrt ist um einiges günstiger. Für die S-Bahn zahlt ihr One-Way  4,10 Euro, für den CAT pro Person 11 Euro.


Die Vienna-Card

Wie in vielen großen Städten gibt es auch in Wien eine, ich nenn sie mal „Touri-Karte“ :) Die Wien-Karte ist 72 Stunden gültig (ihr könnt sie hier schon im Voraus online bestellen, beim Reise-Anbieter mitbuchen oder in Wien direkt an den Ticket-Automaten lösen, oft auch in den Hotels). Die Karte gilt nur innerhalb Wiens (Zone 100), dafür könnt ihr aber mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Tag und Nacht und so oft ihr wollt fahren. Aufpassen müsst ihr, wenn ihr mit dem Flieger ankommt! Der Flughafen liegt außerhalb der geltenden Zone! Daher am besten für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel ein Einzel-Ticket kaufen. Die Wien-Karte hat außerdem den Vorteil, dass sie viele Vergünstigungen für Restaurants, Museen und weitere Geschäfte bietet. Schaut am besten hier mal nach, dort findet ihr alle Infos dazu. Ob sich die Karte für euren Aufenthalt lohnt, müsst ihr selbst entscheiden. Wenn ihr viel unterwegs seid und zusätzlich viele der Museen und Restaurants besuchen wollt, für die die Wien-Karte Vergünstigungen bereithält, ist sie sicher die richtige Wahl. Mit 19,90 Euro pro Person liegt man preislich in einem guten Rahmen. Viele sagen jedoch, dass man genauso gut ein Wochen-Ticket nehmen kann, das kostet (momentan) nämlich nur 15,80 Euro und gilt ebenfalls Tag und Nacht für die 100er Zone, also genau wie die Wien-Karte. Allerdings enthält sie natürlich keine weiteren Vergünstigungen.
 

 
 
 
 

Auf Expedia gab es eine riesige Auswahl an Hotels in Wien. Natürlich schaue ich immer, dass das Gesamt-Angebot recht günstig bleibt und für einen Städte-Trip benötige ich keine 5-Sterne Luxus-Suite mit All Inclusive. Was man braucht ist eine zentrumsnahe Lage, gute Anbindungsmöglichkeiten, ein sauberes Badezimmer, ein bequemes Bett und ein Frühstücksangebot im oder ums Hotel. Genau nach diesen Kriterien suche ich dann auch das Hotel aus. Super ist es natürlich noch, wenn es in der Nähe des Flughafens/Bahnhofs liegt, aber selbst wenn nicht, kommt man in Großstädten mit U-/S-Bahn schnell ans gewünschte Ziel. Wir entschieden uns für das Atlantis Hotel Vienna **** (Wurzbachgasse 21, 1150 Wien) und waren völlig zufrieden damit. Es liegt nur eine U-Bahn-Station vom Westbahnhof entfernt, dem zentralen Punkt der öffentlichen Verkehrsmittel, von wo aus ihr jegliche Sight-Seeing-Ziele problemlos erreichen könnt. Das Hotel liegt im selben Gebäude wie die Lugner-City, einer riesigen Shopping-Mall mit Kleidungsgeschäften, Supermärkten, Restaurants und einem Kino. Wir nutzten die Gelegenheit um uns im Supermarkt mit Getränken und Snacks einzudecken und nutzten auch einmal das Frühstücksangebot einer Bäckerei. Das war wirklich praktisch. Ansonsten ist das Hotel sicher nicht mehr das Neuste, aber das Badezimmer war schön  und wir hatten eine große Handtuch-Heizung, was gerade im Winter praktisch war um die nassen Jacken und Schals zu trocknen. Das Bett war groß und bequem und es gab einen kleinen Fernseher. Mehr braucht man wirklich nicht. Alles war sauber und Checkin und Checkout verliefen problemlos. Am letzten Tag konnten wir unsere Koffer auch nach dem Checkout dort kostenlos stehen lassen um noch ein wenig durch die Stadt zu bummeln bevor es dann am Nachmittag wieder nach Hause ging. Das Frühstücksangebot im Hotel nutzten wir übrigens nicht. Für 14 Euro pro Person könnt ihr euch am Frühstücksbuffet bedienen. Wir haben allerdings lieber in verschiedenen Bäckereien gefrühstückt, da war es auch immer lecker und meist günstiger. (Leider hab ich kein besseres Foto unserer Unterkunft gefunden, das fotografier ich normalerweise immer als erstes, aber diesmal war das irgendwie nicht der Fall^^)


 
Für den Einstieg will ich euch nicht überfordern und den Post unnötig in die Länge ziehen ;)  Freut euch daher zum Ende der Woche hin auf Teil 2. Da verrate ich euch nämlich leckere Restaurants und Cafés, erkläre euch, was es mit einem „Heurigen“ auf sich hat und dass es in Wien gar nicht so einfach ist, einen Kaffee zu bestellen ;)
 
 
 
War von euch schon mal jemand in Wien? Und interessieren euch überhaupt solche Travelguides?
 
 

6 TDL: Kurzurlaub / Badeurlaub Februar

Nachdem ich es bis heute nicht geschafft hab euch ein paar Fotos vom letzten Sommerurlaub zu zeigen (kommt mir vor, als wär das schon wieder Lichtjahre her!), muss ich das diesmal gleich rechtzeitig machen. Wobei der Kurzurlaub in Ägypten auch schon wieder einen Monat her ist! Ist das zu glauben? Schon wieder ein ganzer Monat. Der März wird auch wahnsinnig schnell vorbei sein und dann ist schon wieder April, die Temperaturen steigen, man wird bald wieder draußen sitzen und Kaffee trinken können und einfach nur die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren wollen. Oh Frühling, ich freu mich auf dich! :)
 
Und zur Einstimmung auf wärmere Temperaturen (und vielleicht bucht ja der ein oder andere gerade seinen Sommerurlaub) zeig ich euch ein paar Bilder. Heute mal ganz ohne große Worte. Schließlich gibt es dazu keine weltbewegenden Storys. Wir lagen nur sieben Tage faul auf der Haut, haben uns die Bäuche vollgeschlagen und uns diese bräunen lassen. Das war’s. Wir waren sogar so faul, dass wir uns abends nicht mal die Hotel-Shows angeschaut haben. Wir wollten einfach nur chillen, relaxen und in Ruhe gelassen werden :D Und bis auf ein paar nervige Spa-Mitarbeiter („Massage my friend?“) ging das auch voll in Erfüllung. Ok gut, am letzten Abend auf unserer Foto-Tour durchs Hotel kamen wir dann sogar ganz zufällig an der Kobra-Show vorbei. Und für Kinder war das vielleicht toll und aufregend aber ich fand es ehrlich gesagt etwas grenzwertig. Ich will gar nicht näher ins Detail gehen aber ich versteh schon wieso solche Shows in Deutschland verboten sind, zu recht. Naja, das Hotel muss den sensationsgeilen Touris ja auch etwas bieten…Wahrscheinlich war es also gar nicht so schlimm, dass wir die Shows alle verpasst und dafür lieber gelesen haben. Drei Bücher habe ich in der Woche mal wieder geschafft. Habt ihr eigentlich schon mal einen Baum mit so riesigen und so coolen Stacheln gesehen?! Der hat uns total fasziniert :D Genauso wie die riesige Pool-Landschaft. Anscheinend kann man zwanzig Minuten lang durch den Pool schwimmen ohne zwei Mal an der gleichen Stelle gewesen zu sein. Es war so schade, dass es einfach zu kalt dafür war. Ich schwimme ja wirklich gerne und hab mich schon total darauf gefreut aber das Wasser war wirklich eisig kalt trotz der warmen Sonne und gefühlten 30 Grad Außentemperatur. So ging es nur immer für eine kurze Runde in den kleinen beheizten Pool. Zum Abschluss genossen wir am Flughafen noch einen tollen Sonnenuntergang und flogen dann etwas wehmütig wieder nach Hause ins kalte Deutschland (übrigens mein erster Nachtflug und ich fand es toll die vielen Lichter von oben zu sehen). Aber jetzt bin ich auch schon ruhig und zeig euch die unspektakulären Bilder.



 















 


Ach ja, da krieg ich auch schon wieder Lust aufs Verreisen :D Nur bin ich dieses Jahr total spät dran mit der Sommerurlaubsplanung. Die hab ich mir aber für den April fest vorgenommen. Und eigentlich wollte ich ja noch über meinen Geburtstag verreisen. Hm…aber das wird glaub eher nix. Mein Auto kommt jetzt erst mal in die Werkstatt und dann bin ich locker wieder um 600 Euro ärmer :( Jippi, da kommt Freude auf.

Am 10. wird es voraussichtlich keinen Post zu „Let’s cook together“ geben. Aber ich hoffe, dass ich das noch nachholen kann. Ich bin jetzt erst mal eine Woche auf Schulung und hoffe, dass ich das irgendwie unbeschadet überstehe :D


Wart ihr dieses Jahr schon auf Reisen oder habt ihr es demnächst vor?



Habt ein schönes  und vor allem sonniges Wochenende!




 



PS: Das hier ist übrigens mein 100. Post! :) Da ist auch mal wieder ein Dank an alle Leser angebracht, die sich immer noch für meinen Blog interessieren. Dankeschön für all eure Kommentare!