1 Entscheidungen können alles verändern

Ich bin total durcheinander. Zurzeit schwirren mir tausende Fragen durch den Kopf, auf die ich keine Antworten finde. Soll ich, soll ich nicht? Was wäre wenn? Ist es das Richtige was ich hier tue? Werde ich meine Entscheidungen irgendwann bereuen? Denn diese eine wichtige Entscheidung, die werde ich, im Idealfall, nur einmal in meinem Leben treffen. Ich habe Angst, große Angst vor diesem Schritt. Und ich möchte keinen Fehler begehen. Ich möchte das Richtige tun. Aber woher weiß man, was das Richtige ist? In solchen Situationen wünsche ich mir einen Plan fürs Leben. Der einem sagt, was man tun soll. Aber ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht? Dieses Ungewisse? Dass wir keinen Schimmer haben was noch alles auf uns zukommt? Dass wir frei entscheiden können, wie wir unser Leben gestalten? Und da wären wir auch wieder beim Thema. Entscheidungen. Es gibt im Moment so viele zu treffen. Und ich habe eine Scheiß Angst davor. Ich habe eine ungefähre Vorstellung von dem, was auf mich zukommen wird. Aber nur ganz grob. Und jede Vorstellung kann sich zu 100 Prozent ins absolute Gegenteil wandeln. Von Gut zu Schlecht, von Schlecht zu Gut. Oh man, am liebsten würde ich gerade losheulen. Meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Aber andererseits denke ich mir, dass es doch eigentlich gar keinen Grund zu Heulen gibt. Ich weiß einfach selbst nicht was ich will. Ich weiß nur, dass ich Entscheidungen treffen muss. Dass ich mich arrangieren muss. Dass ich mich ändern muss. Wenn ich diesen neuen, großen Schritt im Leben wagen will, dann muss ich wohl oder übel Kompromisse eingehen. Ich kann nicht ewig davor weglaufen. Es gibt niemanden mehr, der für mich diese Entscheidungen trifft. Ich bin nun alt genug um dies selbst zu tun. Ich muss verdammt noch mal erwachsen werden. Ob mir das nun gefällt oder nicht. Aber es muss sein. Und wenn ich dann doch die falsche Entscheidung treffe? Wenn ich mich später darüber ärgere? Dann ist es eben so. Aber trotzdem kann ich dann stolz auf mich sein. Denn ich habe immerhin etwas gewagt. Und nur wer wagt, gewinnt. Richtig? Ich habe gerade ein ganz seltsames Kribbeln im Bauch während ich diese Zeilen hier tippe. Ich dachte immer, ich wäre ein Kopf-Mensch. Aber momentan bin ich ein absoluter Bauch-Mensch. Und mein Bauch sagt mir…ja, was sagt er denn eigentlich? Ist dieses Kribbeln angenehm, wohlig warm? Oder ist es ein ungutes Kribbeln, das mich warnen will? Ich weiß es nicht. Ich weiß gerade einfach gar nichts mehr. Ich weiß nur, dass die Zeit gekommen ist sich zu entscheiden. Und ich hasse Entscheidungen.

 
 

Das musste gerade einfach mal raus. Aber jetzt geht es mir schon etwas besser.



Ich wünsch euch ein tolles (entscheidungsfreies) Wochenende.
 
 

5 Ein Samstagnachmittags-Geocache-Spaziergang

Was macht man, wenn man nicht weiß was man an einem Samstagnachmittag anfangen soll? Oder anders formuliert: Was macht man, wenn man keine Lust aufs Wohnung putzen hat? Na dann geht man eben einfach mal zweieinhalb Stunden spazieren und sucht gleichzeitig noch zwei Geocaches. Nachdem ich schon seit sieben Uhr auf den Beinen war, gleich den Einkauf erledigt habe und noch beim Pony schneiden war  (Das hat echt was wenn man um neun Uhr schon alles erledigt hat), habe ich den restlichen Vormittag mit meiner Familie verbracht. Meine Schwester lud uns zum Geburtstags-Brunch ein, wir saßen gemütlich in einem Café am See und schlemmten so lange, bis uns fast die Bäuche platzten. Wieder zuhause hatte ich dann irgendwie den Drang nach Bewegung. Und so schaute ich schnell nach wo die nächsten Caches in meiner Umgebung lagen, packte meine Tasche und fuhr los. Der erste Cache war schnell gefunden und es ging weiter durch den Wald. Auf meinem Spaziergang entdeckte ich alles Mögliche. Gleich zu Beginn sogar zwei Rehe, die ich trotz ihrem Versteck gleich erspäht hatte. Auch eine riesige Libelle (die leider zu schnell für meine Linse war), einen Frosch, einen Fliegenpilz (leider schon sehr demoliert, aber ich hab schon ewig keinen mehr gesehen), einen ganzen Haufen hübscher Kleeblätter (aber alle nur dreiblättrig), einen Briefkasten mitten im Wald (Mit der Aufschrift „Bitte keine Werbung einwerfen“^^) und einen scharfen Typen mit langen blonden Haaren :D Das war übrigens mein Blind Date und gleichzeitig der zweite Cache. Dieser führte mich nämlich an einen Ort, an dem früher eine alte Burg gestanden hatte. Von dieser sieht man zwar nichts mehr, aber der Ort wird gerne von Verliebten für etwas traute Zweisamkeit genutzt. Fast jeder Baum dort trägt die Initialen mehrerer Pärchen und früher standen dort auch mal gemütliche Sitzbänke. Die gibt es heute zwar nicht mehr, aber dafür eine einsame Seele, die nach ihrem Seelenverwandten sucht. Der Cache war wirklich süß gemacht und ich musste total grinsen als ich den Kerl schließlich entdeckt hatte.  Der Spaziergang hat mir wirklich gut getan. Die Waldluft war schön erfrischend, ich hab einiges gesehen und konnte dabei richtig gut abschalten. Insgesamt bin ich in der Zeit dann sechs Kilometer gelaufen und werde nach so viel frischer Luft heute Nacht sicher gut schlafen können. Aber heute wird nicht viel gelabert, sondern es gibt mal wieder ne kleine Bilderflut meines Samstagnachmittag-Spaziergangs :)
 
 




 




 








 
 
 
Was treibt ihr so an einem Samstagnachmittag?



7 Pudding-Törtchen mit Obst

Nachdem ich gerade so überhaupt keine Zeit zum Bloggen finde kommt mir mein vorbereiteter Post gerade recht. Irgendwie kommt gerade mal wieder alles zusammen. Bei der Arbeit kann ich die nächsten vier Wochen ständig Vertretungen übernehmen, weil ja alle im Sommerurlaub sind, und soll nebenher noch meine eigene Arbeit erledigen, die Wohnung will geputzt werden, das Wochenende habe ich mal wieder mit Streich-Arbeiten für die Terrasse verbracht (und anschließend mit allen möglichen Mitteln versucht die Farbe von meiner Haut zu schrubben), Geburtstage stehen an und möchten natürlich gebührend gefeiert werden, eine riesige Monster-Mail sollte endlich mal fertiggeschrieben werden ( :) ) und zwischendurch möchte ich auch ab und zu mal einfach nur lesen oder einen Film schauen und die Ruhe genießen. Irgendwie fehlt mir daher gerade die Muse zum Bloggen und es entsteht mal wieder das typische Sommer-Loch. Trotzdem werde ich versuchen mich immer wieder mal zu melden.


Dieses Rezept hat eigentlich schon soooo einen Bart. Denn ich habe es im letzten Sommer schon ein paar Mal ausprobiert und bin natürlich nie dazugekommen, es euch mal zu zeigen. Das Rezept stammt übrigens von der lieben Ina, bei der ich schon oft leckere Rezepte entdeckt habe. Meine erste Anlaufstelle ist daher meistens ihr Blog, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich kochen oder backen soll.



Bei Ina waren es Pudding-Blaubeer-Törtchen, bei mir Pudding-Törtchen mit Trauben, Äpfeln oder Bananen mit Schokotröpfchen. Fürs Topping könnt ihr wirklich alles mögliche an Obst nehmen. Schmeckt bestimmt auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen total lecker. Die Törtchen sind außerdem total schnell und einfach zubereitet, machen viel her und eignen sich daher perfekt als Nachtisch für die nächste Grillfeier. Ich verbinde mit den Törtchen jedenfalls viele laue Sommerabende oder gemütliche Kaffee-Nachmittage auf unserer Terrasse und werde sie sicher auch dieses Jahr wieder mal backen. Das genaue Rezept findet ihr hier bei Ina, wobei man eigentlich fast kein Rezept benötigt. Den selbstgemachten oder gekauften Mürbeteig der Anzahl entsprechend auf eure Muffinförmchen aufteilen und auf die umgedrehte Muffinform aufbringen (oder so wie ich direkt in die Muffinförmchen geben, klappt genauso gut), so dass ihr schöne Mürbeteig-Törtchen erhaltet. Diese backen, anschließend mit Pudding- oder Paradiescreme füllen und mit leckerem Obst garnieren.  Fertig! Bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank aufbewahren. Ich liebe einfach diese Kombi aus Mürbeteig, Creme und frischem Obst.








Habt eine tolle August-Woche mit hoffentlich etwas Sonnenschein!
 
 

 





3 Bücherliebe und Flohmarkt-Ausbeute

Am letzten Wochenende habe ich zwei Flohmärkte besucht und mal wieder ein paar Schnäppchen gemacht. Nein, ich habe keine DVDs von vor zehn Jahren gekauft und auch kein Geschirr mit Blümchenmuster. Auf Flohmärkten such ich am liebsten nach Buch-Schnäppchen. Denn ich liebe lesen!


Wenn man so gerne liest könnte man sich auch die Frage stellen ob ein E-Book-Reader nicht eine sinnvolle Investition wäre. Klein, handlich, nicht so schwer und platzsparend fürs Bücherregal (und den Koffer). Aber ganz ehrlich: Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, denn irgendwie kommt so ein E-Book-Reader nicht für mich in Frage. Warum? Ganz einfach. Ein E-Book-Reader kann nie so gut riechen wie ein frischgedrucktes Buch, das man zum ersten Mal aufschlägt. Und es wird auch nie diesen leicht modrigen Geruch eines alten Buchs aus der Flohmarktkiste annehmen können. Ich könnte nicht mit meinen Fingern über die Papierseiten gleiten oder es einmal im Schnelldurchlauf durchblättern. Bei einem E-Book-Reader gibt es keinen abgenutzten Buchrücken, allgemein keine Gebrauchsspuren. Man würde nie mehr sehen, welches Buch man nicht nur gelesen, sondern auch geliebt hat. Geliebte Bücher haben Eselsohren, einen geknickten Buchrücken, sind ausgebleicht von der Sonne oder haben gewellte Seiten vom nassen Bikini. Vielleicht kriselt es auch leicht beim Umblättern, weil sich noch ein paar Sandkörner darin versteckt haben und man automatisch an den letzten Strandurlaub denken muss. Wenn aus einem E-Book-Reader Sandkörner rieseln ist das glaub eher kein gutes Zeichen.
 
 
Ich würde auch nie mehr durch haufenweise Kisten auf dem Flohmarkt oder vollgestopfte Regale im Buchhandel stöbern. Nie mehr mit der Verkäuferin darüber fachsimpeln, ob sie die Autorin ebenso gerne mag wie ich. Meine Bücherregale die aus allen Nähten platzen, könnte ich entsorgen. Es würden nie mehr neue Bücher dazukommen und ich würde nie mehr an ihnen vorbeilaufen und mit dem Blick an einem Buch hängen bleiben und noch einmal kurz lächeln, bei dem Gedanken an die vielen tollen Lesestunden.

Ohne Bücher wäre mein Leben um so viel leerer. Und für mich wird ein E-Book-Reader nie ein richtiges, gedrucktes und gebundenes Buch ersetzen können. Ich hab zwar keine Ahnung wie ich die kiloschweren Schmöker in den Urlaub transportieren soll ohne zusätzliches Übergewicht zu zahlen, aber irgendwie wird’s schon klappen. Denn ohne Bücher wäre der Urlaub und auch der Alltag nur halb so schön.

Und was lese ich so? Naja, während ich mich früher hauptsächlich auf Teenie-Romane, Detektiv-Geschichten oder Fantasy-Abenteuer gestürzt habe, liebe ich heute Thriller. Je blutiger und brutaler desto besser (Das gilt jedoch nicht für Horrorfilme, denn ich hasse Horrorfilme!). Ich habe inzwischen meine Lieblingsautoren gefunden und halte daher immer schon automatisch nach diesen bekannten Namen Ausschau. Und obwohl ich noch ungelesene Bücher zuhause habe und ich mir eigentlich ein Kauf-Verbot für Bucher auferlegen sollte, kam ich mal wieder nicht drum herum und habe zugeschlagen. Der erste Flohmarkt fand direkt bei mir im Ort statt. Man hat gemerkt, dass hauptsächlich nur Privatverkäufer dort waren, denn die Preise waren einfach der Hammer. Für drei tolle Bücher, unter anderem für den Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson, habe ich insgesamt nur 4 Euro gezahlt! Die anderen beiden Bücher waren von Joy Fielding, „Die Katze“ und „Schau dich nicht um“. Zwei von den drei Büchern in tadellosem Zustand und wie neu. Billiger geht’s wirklich nicht.
 
 
Auf dem zweiten Flohmarkt musste ich schon etwas mehr Geld liegen lassen. Dieser findet jedes Jahr statt und verteilt sich über die ganze Stadt. Es gibt dort einen  reinen Bücherstand von einer netten, älteren Dame und ich freue mich jedes Jahr darauf kurz vor dem Urlaub dort zu stöbern. Sie ist wohl genauso leseverrückt wie ich, denn sie hat in ihrem Repertoire alle möglichen Genre und vor allem ganz viele Thriller meiner Lieblings-Autoren. So wurde ich auch dieses Jahr wieder bei ihr fündig und bin mit meiner Ausbeute mehr als zufrieden.

„Finstere Orte“ von Gillian Flynn, von der ich ja bereits „Gone Girl“ und „Cry Baby“ gelesen habe. „Ewige Treue“ von Sandra Brown, auch von ihr habe ich schon ein paar Bücher zuhause stehen und finde ihren Schreibstil ähnlich spannend wie den von meiner Lieblingsautorin Karen Rose.

Außerdem habe ich mir mein erstes Buch von John Katzenbach gekauft, von dem ich schon so viel gehört habe und der bei Thriller-Fans sehr bekannt ist. „Der Fotograf“ durfte bei mir einziehen und ich kann es kaum erwarten ihn zu lesen.

Die Autorin Sophie Hannah war mir bisher unbekannt, doch der Klappentext ihres Thrillers „Das fremde Haus“ hat mich sofort gefesselt und musste einfach mit. Die Meinungen darüber im Internet sind jedoch gespalten. Ich werde wohl selbst herausfinden müssen ob mir diese neue Autorin zusagt oder nicht.



Für diese vier Bücher in sehr gutem Zustand zahlte ich dieses Mal 18 Euro. Wesentlich mehr wie am Vortag, aber für vier tolle Bücher und einige Stunden Lesespaß gebe ich gerne dieses Geld aus. Daher habe ich die insgesamt 22 Euro nur allzu gerne in meine sieben neuen Bücher gesteckt und freu mich schon wahnsinnig darauf sie zu lesen.

Außerdem stehen noch bei mir zu Hause und warten darauf gelesen zu werden:
  • „Todeskind“ von Karen Rose
  • „Das Böse in uns“ von Cody McFadyen
  • „Ausgelöscht“ von Cody McFadyen

Da hab ich noch so einiges vor mir. Ich würde mal sagen, das reicht für dieses Jahr. Aber ich kenne mich, wahrscheinlich kaufe ich schon bald wieder neue Bücher. Und wo kommen die dann alle hin? Keine Ahnung, aber ich vermute mal, ich brauch noch ein paar Billys von IKEA ;)


Während ich den Post gerade schreibe, sieht es draußen schon total nach Herbst aus. Der Himmel ist grau, es geht ein Sturmwind und immer wieder beginnt es zu regnen. Da finde ich die Bilder meiner Lese-Ecke schon richtig passend und im Herbst werde ich dort sicher wieder viel Zeit verbringen. Jedoch nicht ohne Kerzenschein und meiner neuen Lieblingstasse aus Mainz, die mit heißem Kräutertee gefüllt wird. Dazu vielleicht noch ein paar frische Kekse oder Kuchen und natürlich das aktuelle Lieblingsbuch. So könnte ich jeden Tag im Herbst verbringen :) Aber noch ist es August und wir sollten eigentlich hochsommerliche Temperaturen haben. Von denen sind wir hier im Süden allerdings meilenweit entfernt. Trotzdem setze ich mich zurzeit jeden Abend nach draußen um zu lesen und noch die langen Abende zu genießen. Ich will nicht wahrhaben, dass es das schon gewesen sein soll.
 
Wie siehts bei euch aus? Hochsommerlich warm oder vielleicht auch schon ein leichtes Herbst-Feeling? Was lest ihr denn gerne oder auch gerade ganz aktuell?
 
 
 
Habt ein schönes Wochenende!
 
 
 

2 Buchrezension James Bowen - Bob, der Streuner

Meistens rezensiere ich nur die Bücher, die mir irgendwie ganz besonders gut gefallen haben oder zu Herzen gingen. Wobei ich das so eigentlich auch nicht sagen kann. Denn so gut wie jedes Buch, das ich lese, lese ich mit Begeisterung und Herzblut. Und jedes Buch hier zu rezensieren schaffe ich leider nicht. Aber über das Buch, das ich am Wochenende gelesen habe, muss ich einfach etwas schreiben. Denn es war so rührend, dass ich am Ende, aus welchem Grund auch immer, geweint habe. Und das, obwohl es doch eigentlich ein Happy End gab…
 

 
Buchrezension James Bowen - Bob, der Streuner: Die
 
Katze, die mein Leben veränderte




 
(Bild-Quelle: lovelybooks.de)
 

Klappentext

Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit ohne feste Bleibe hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen: Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen ....

 

Was ich von dem Buch Halte

Das Buch von Bob dem Streuner hatte ich schon seit längerer Zeit zuhause liegen. Meine Mutter hatte es mir ausgeliehen und gemeint, ich solle es unbedingt lesen. Irgendwie kam ich nie dazu. Außerdem erschienen mir meine Thriller viel interessanter. Wieso sollte ich da ein Buch über irgendeinen Straßenkater lesen? Am Wochenende hatte ich dann zu gar nichts Lust. Putzen? Neee. Fernsehen? Kam nichts Gutes. Lesen? Joa, vielleicht. Aber „The Hunger Games: Mockingjay“, das ich momentan in der Originalsprache lese, war mir dann auch zu anstrengend. Es musste irgendetwas „leichtes“ her. Da fiel mir wieder das Buch von Bob ein. Und ich fing an zu lesen. Und las und lachte und weinte und schmunzelte vor mich hin.

Wie schon im Klappentext erwähnt geht es in diesem Buch um den Straßenmusiker James Bowen und einen Kater, der eines Tages zufällig bei ihm landet. James, auf Drogenentzug und mittellos, hat von Anfang an ein Herz für den armen, abgemagerten und verletzten Kater. Obwohl er kaum genügend Geld für sich selbst zum Überleben aufbringen kann, tut er schließlich alles um Medikamente und Futter für Bob kaufen zu können.  Schnell entsteht eine innige Freundschaft zwischen den beiden und bald wird klar, dass keiner mehr ohne den anderen leben will. Woher Bob kommt werden wir nie erfahren. Aber was wir erfahren ist, dass Bob ein außergewöhnlicher Kater ist. Er folgt James wie ein treuer Hund seinem Herrchen. Bald begleitet er ihn täglich zu seiner Arbeit als Straßenmusiker, er liebt Busfahren und auf der Schulter von James getragen zu werden. Aber genauso hat er auch mal seine fünf Minuten wie jede Katze. Bob hilft James wieder das Gute im Menschen zu sehen. Und nicht nur das. Er hilft James auch von der Ersatzdroge Methadon loszukommen und findet durch ihn wieder Kontakt zu seiner Mutter.  Leider müssen die beiden aber auch eine Menge Neid und Missgunst von anderen erfahren. Zu wissen, dass dies alles wirklich so passiert ist macht das Lesen nicht gerade einfach. Die Sicht von James als Straßenmusiker und später als Verkäufer einer Obdachlosen-Zeitung hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Über mich selbst, aber vor allem auch über die vielen Obdachlosen, die es in jeder Stadt gibt. Im Buch erfährt man schließlich auch, wie er von einem normalen, gepflegten Zuhause in den Drogensumpf abrutschte und auf der Straße landete. Das Kapitel, als er schließlich den letzten Schritt zum Drogenentzug wagt, hat mich sehr berührt und mir gezeigt, wie schrecklich Drogen sein können. Neben all diesen eher düsteren Erlebnissen aus James‘ Leben, gibt es jedoch auch unendlich viele, herzerwärmende Geschichten zusammen mit Bob. Und obwohl es nur ein paar geschriebene Zeilen sind merkt man trotzdem, wie sehr James Bob liebt. Und Bob auch James. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie Schicksal im Leben gibt. Aber falls doch, dann war es verdammt noch mal Schicksal, dass Bob in James‘ Leben trat. Denn die beiden gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Auch ich habe Bob nach diesen 255 Seiten in mein Herz geschlossen. Sein Dasein als Katze war so genau beschrieben, dass ich mir alles haargenau vorstellen konnte. Vor allem wer selbst eine Katze hat wird an einigen Stellen schmunzeln und nur zustimmen können. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat.

 

Fazit

Ein wunderbares, herzergreifendes Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Aber auch ein tiefgründiges Buch über das Leben eines mittellosen Mannes auf der Straße, der durch eine Katze wieder zurück ins Leben findet. Es liest sich so leicht und locker, dass ich an einem Wochenende damit durch war. Aber in meinen Gedanken werden die Beiden noch viel länger bleiben. Wer Katzen liebt, wird dieses Buch sowieso lieben. Aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch ans Herz legen.

10 von 10 Leseratten für „Bob, der Streuner“.
 
 
Da Bob und James inzwischen so berühmt sind gibt es auch einige Videos über die beiden. Hier eines davon, das sie bei ihrer täglichen Arbeit zeigt. Ist Bob nicht zu süß? ♥
 
 


Zum Glück hat meine Mutter auch bereits den zweiten Band „Bob und wie er die Welt sieht“. Dieser wird definitiv all meinen anderen Büchern vorgezogen. Und das soll schon was heißen, wenn ich mal freiwillig meine Thriller zur Seite lege ;)
 
Im nächsten Post geht es dann gleich nochmal um Bücher. Denn ich zeige euch meine Flohmarkt-Ausbeute und welche Bücher nur darauf warten, von mir gelesen zu werden.
 
Kanntet ihr schon James und Bob? Und welches Buch hat euch schon mal tief berührt?



2 Wie war der Monat...Juli?

Ich hab jedes Mal die Befürchtung, dass ich für meine Monats-Zusammenfassung nicht genügend zusammenbekomme. Und am Ende ist es dann doch immer relativ viel. So auch heute wieder. Der Juli wurde hauptsächlich durch unser Schützenfest geprägt und wird nicht nur einmal erwähnt ;) Ansonsten hab ich ziemlich viel gegessen, erlebte einen echt miesen Morgen, nahm an einem Gesundheitstag der Firma teil und musste feststellen, dass es echt doof ist ein Zimmer in München zu buchen, wenn gerade das Oktoberfest stattfindet. Aber lest doch einfach selbst, wenn’s euch interessiert :)  

 
Darüber hab ich mich ganz besonders gefreut

Endlich war es mal wieder so schön warm, dass man draußen auf der Terrasse frühstücken konnte. Ich liebe so einen Start in den Tag. Nur die Fliegen vom Bauernhof gegenüber, die brauche ich nicht jedes Mal beim Frühstück -.-  Auch abends kann man sich gemütlich auf die Terrasse setzen, was ich im Juli auch getan habe. Mit ein paar Kerzen war es dann richtig nett und ich hab noch so lange gelesen, bis ich schließlich nichts mehr gesehen hab. Als es zu dunkel war, habe ich dann einfach nur die Augen geschlossen, den Geruch von frischem Heu tief eingeatmet, der überall in der Luft hing, den lauen Sommerwind auf meinen nackten Beinen gespürt, den Stimmen gelauscht, die aus Nachbars Garten kamen und einfach nur diesen Moment genossen. Sommer, ich will nicht, dass du schon bald wieder gehst!

Nachdem ich noch einen Hefewürfel übrig hatte, hab ich nach langer Zeit mal wieder einen Hefezopf gebacken. Und der ging vielleicht auf! Nein, der ging nicht nur, der ist mir regelrecht davongelaufen! Er hat sich nämlich über den Schüsselrand geschlichen und anschließend schön auf dem Gartenstuhl verteilt. So was hab ich auch noch nie erlebt. Man sollte Hefeteig wohl nicht in die pralle Sonne stellen? Gut, das weiß ich dann jetzt auch. Der Hefezopf wurde dann trotzdem noch unglaublich lecker und es gibt einfach nichts Besseres als ein frisches, warmes Stück Zopfbrot mit Erdbeer-Marmelade. Glück pur!

Toll war natürlich auch unser 7:1 gegen Brasilien und letztendlich der 1:0 Sieg gegen Argentinien. Wer hätte das gedacht? Deutschland war im WM-Rausch und wir alle mitten drin. Irgendwie kann ich gerade gar nicht glauben, dass das noch nicht mal drei Wochen her ist. Kommt mir schon wieder viel länger vor.

Auch die Playstation 4 durfte ich ein wenig ausprobieren. Das Jump & Run Spiel „Knack“ kann man nämlich auch super zu zweit spielen und es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auch die noch wenigen Spiele mit der Kamera sind ganz lustig und selbst die Sprachsteuerung funktioniert ganz gut. Manchmal zu gut. Wenn die Playstation läuft, darf man ja nicht aus Versehen mal „Playstation“ oder „Home-Bildschirm“ erwähnen. Ansonsten gibt’s Ärger mit dem Freund, zumindest wenn er gerade mitten in einem Spiel ist :D Noch überlasse ich ihm das Feld beim Zocken, aber spätestens wenn ich im September Urlaub habe, will ich dann auch mal ran. „Watch Dogs“ und „The Last of us“ – ich komme!

Was mich auch glücklich gemacht hat diesen Monat? Das erste, selbstangebaute Gemüse für dieses Jahr zu ernten. Meine Kohlrabi waren mehr als reif und das Kohlrabigemüse in heller Soße schmeckte noch besser als sonst. Auch meine Erdbeerampel trägt nun endlich rote Früchte, zwar ziemlich saure, aber sie trägt Früchte! :) Nun hoffe ich noch, dass die Zucchini endlich mal was werden und die Tomaten haben schon angesetzt und müssen nur noch rot werden! Und die Paprika endlich mal gelb. Dann wäre mein Gärtner-Herz happy!

Über 10 Tage Schützenfest habe ich mich natürlich mega gefreut. Und ich will auch gar nicht mehr viel darüber erzählen, denn ich habe ja schon einiges darüber gebloggt. Es war einfach wieder toll. Der bunte als auch der historische Festzug, das Schützentheater, Tanz durch die Jahrhunderte, das Feuerwerk (mit einem Smiley und roten Herzen am Himmel, habt ihr so was schon mal gesehen?!), der Rummel (Und ja, ich war letztendlich doch noch in der Geisterbahn und der Kettensägen-Mann flüsterte mir am Schluss ins Ohr „I kill you!“, wie prickelnd), die Abende mit den Mädels, die Massenständchen der Trommler…ach, es war einfach wie jedes Jahr toll. Nur das Wetter hätte ruhig gnädiger sein können. Aber man kann nicht alles haben.

Toll war auch, dass ich während Schützen meinen Onkel und meine Tante mal wieder gesehen habe. Die beiden kenne ich sowieso erst seit sieben Jahren (lange Geschichte ;) ) und da sie hauptberuflich einen Schmuckstand besitzen, mit dem sie von Markt zu Markt ziehen, sehen wir sie meistens nur zwei, drei Mal im Jahr. Dafür suche ich mir dann jedes Jahr am letzten Tag von Schützen irgendein Schmuckstück bei ihnen aus und bekomme meistens etwas Rabatt ;) Dieses Jahr wollte ich einen ganz schlichten Ring, den ich auch schnell gefunden habe und seitdem ständig trage.  


Nachts während dem Schützenfest auf dem Marktplatz // und der Marktplatz bei Tag mit einer der Trommlergruppen

 


Das hat mir den Juli ein wenig vermiest

Leider hat uns das Wetter einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Dieses Jahr war der Juli hier im Süden eher bescheiden und ich kann die warmen Tage so ziemlich an einer Hand abzählen. Vor allem unser Schützenfest musste dieses Jahr sehr darunter leiden. Während wir letztes Jahr ein megaschönes Wetter hatten, hat es dieses Jahr an einigen Tagen geregnet. Und zwar so richtig. So konnte ich nach dem Historischen Umzug erst mal meine Schuhe, Socken und Hose trocknen lassen. Auch einige Abende hat es verregnet, so dass man dann doch lieber wieder nach Hause gegangen ist anstatt bis spät in die Nacht zu feiern. Das war wirklich schade. Nächstes Jahr kann es dann ja nur besser werden.

Genervt hat mich auch noch der Schützenbus-Service am ersten Tag des Festes. Da wollte ich nachts um halb zwei nach Hause fahren und was war? Es kam einfach kein Bus um halb zwei! So habe ich dann eben eine Stunde lang im Kalten auf den halb drei Bus gewartet. Zusammen mit einigen anderen Leuten, die sich genauso darüber geärgert haben.

Auch mein Hochbeet musste diesen Monat mal wieder dran glauben. Besser gesagt meine Tomaten. Danke liebes Unwetter! :( Dieses Mal ist wirklich der komplette Tomatenstrauch umgeknickt und einen großen Zweig mit Blüten konnte ich direkt entsorgen. Danach habe ich alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen und die Tomaten so gut festgebunden, dass sie nun hoffentlich dem nächsten Sturm trotzen können. Schließlich haben sie jetzt endlich mal Früchte angesetzt! Sie müssen nur noch rot werden ;)

Letzte Woche erhielt ich dann auch noch vom Reisebüro eine Flugzeitenänderung für unseren Urlaub. Da kommt immer Freude auf -.- Unser Rückflug hat sich um einige Stunden nach hinten verschoben und wir kommen nun ziemlich spät in München an :( Wirklich blöd, denn wir wollten mit dem Zug nach München fahren und da wir nun erst so spät landen, fährt um diese Uhrzeit kein Zug mehr nach Hause. Mit dem Auto fahren wollten wir aber auch nicht, da wir das schon mal gemacht haben und jeder weiß, dass man nach einem Flug mitten in der Nacht keine Lust hat noch gut zwei Stunden nach Hause zu fahren. Also blieb nur noch eine Option: eine Unterkunft für diese Nacht in München finden. Nach nur einer kurzen Google-Suche fand ich dann auch heraus, dass wir mal wieder zur besten Zeit in München sind. Nämlich mitten während des Oktoberfests. Versucht da mal ein günstiges und noch freies Zimmer zu finden! Fast nicht mehr möglich. Also hab ich mich an die Reiseverkehrskauffrau meines Vertrauens gewandt und die konnte mir noch ein „relativ“ günstiges Doppelzimmer in der Nähe des Flughafens besorgen. Ob das Hotel nun gut ist oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal. Hauptsache ich kann nach dem Flug ins Bett fallen und muss nicht noch die halbe Nacht durch die Gegend fahren. Problem gelöst. Lia glücklich :)

Wisst ihr, was einem den Start in den Tag auch so ziemlich vermiesen kann?
1. Ihr wacht schon mit Kopfweh und Bauchkrämpfen am Morgen auf
2. Ihr seht später, dass direkt über eurem Kopf an der Decke im Schlafzimmer eine megafette, schwarze Spinne sitzt und denkt euch nur: „Oh Gott, die hätte jede Sekunde in der Nacht auf mich runterfallen und in meinen Mund krabbeln können!“ Ekelalarm und Gänsehaut hoch zehn!
3. Auf dem Weg zur Arbeit fährt euch dann fast noch ein Auto in die Seite und ihr wart definitiv nicht Schuld an der Sache
Horror. So lief mein letzter Montag in diesem Juli ab. Davon brauch ich so schnell erst mal keinen mehr.
 



Gab‘s was besonderes zu essen?

Es gab einfach mega viel zu essen diesen Monat. Dabei hatte ich mir ja fest vorgenommen für die Bikini-Figur wieder kürzer zu treten. Das hat auch die ersten 18 Tage im Juli sehr gut geklappt. Dann kam allerdings unser Schützenfest und es war rum mit der "Fastenzeit". Aber wer kann denn schon auf einem Jahrmarkt auf die leckeren Sachen verzichten? So gab es halt mal einen Crêpe mit frischen Erdbeeren, Dampfnudeln mit Vanillesoße, ein Grillfleisch-Brötchen, Pommes, Pizza, Currywurst, eine Asia-Nudelbox, einen Maiskolben, Schützenkrapfen, einen Baumstriezel…Oh, es war einfach alles so gut! Außerdem haben wir zwei Mal den Deutschland-Auflauf gekocht, es gab Lasagne, die neue Pasta Bar in der Stadt musste ausgetestet werden und mein Dad kochte mal wieder leckeren Zwiebelrostbraten mit Spätzle und Pommes. Außerdem gab es jede Menge selbstgeerntete Kohlrabi, zum Beispiel in Form von Kohlrabi-Pommes (werden nur in der Pfanne angebraten und gewürzt), frische Melone, Ananas und Kirschen und wir haben auch mal wieder den Grill angeschmissen. Na wenn ich mir das jetzt so durchlese, kann ich ja froh sein, dass ich nicht gleich drei Kilo zugenommen hab :D Leider hab ich aber auch nur 0,6 kg zum Vormonat abgenommen. Im August gibt es zum Glück kein Schützenfest und ich werde wieder voll durchstarten und auf die bösen Süßigkeiten und das Fast Food verzichten.  



Leckere Schützenkrapfen // die ersten eigenen Erdbeeren // Deutschland-Auflauf für Weltmeister // frische Kirschen zum Film schauen // Kohlrabi-Pommes // die neue Pasta-Bar ausgetestet


 
 

Bestellt/Gekauft habe ich im Juli…

…ein T-Shirt und Sneakers für zusammen 26 Euro. Solche Schuhe hab ich schon lang gesucht und endlich hab ich sie für 20 Euro gefunden! Da musste ich gleich zugreifen. Außerdem gab es bei Tchibo verschiedenen Sirup für den Kaffee, musste einfach mit und ausprobiert werden. Allerdings muss man einen ordentlichen Schuss in den Kaffee geben bis man auch wirklich mal was davon schmeckt. Und die Fläschchen sind leider nicht arg groß. Und nachdem meine geliebte Lederjacke nach über fünf Jahren ihren Geist aufgegeben hat, habe ich mir spontan eine neue zugelegt. Dieses Mal in Schwarz und für nur 40 Euro! Ich liebe sie jetzt schon und ziehe sie ständig an! Zu einer schwarzen Lederjacke passte dann natürlich keine braune Umhängetasche mehr. Da ich aber nur eine braune hatte, musste sofort eine in schwarz her. Bei Takko hab ich dann ein Schnäppchen gemacht und eine praktische, schwarze Umhängetasche für 13 Euro ergattert.


High-Top-Sneakers, so wie ich sie mag, da mir meistens alle Jeans-Hosen zu kurz sind und diese Schuhe das perfekt ausgleichen // meine neue heißgeliebte Lederjacke mit schrägem Reißverschluss // dazu passend eine günstige, schwarze Umhängetasche, reicht völlig aus // ein einfaches bequemes T-Shirt für die Arbeit & mal nicht in schwarz ;)

 


Gefeiert hab ich…

…den Sieg und WM-Titel unserer Fußball-Jungs und unser schönes Schützenfest.

 
 
Gehört hab ich…

…am 14.07. im Radio nur noch Fußball Songs. Komisch, wer hätte das gedacht? :D Und zurzeit läuft bei mir im Auto die CD der Band „PommFritz“. Eine schwäbische Band, die natürlich auch nur auf Schwäbisch singt. Einfach genial und gut zum Mitsingen :) Manche der Songs erinnern mich total an meine Kindheit. Ich war damals vielleicht vier Jahre alt und ich weiß noch, dass meine Schwester ständig die Kassette von denen gehört hat. An die Jüngeren unter uns: Eine Kassette konnte früher Musik abspielen sowie heute euer iPod :P Und nicht zu vergessen habe ich im Juli auch ganz oft unser schönes Schützenfest-Lied gehört.

 
 
Gesehen hab ich…

…endlich die letzten zwei Teile von „Zurück in die Zukunft“, „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ einige WM-Spiele, den Muppets-Film, nach Ewigkeiten mal wieder die Sonntags-Zusammenfassung der Küchenschlacht, „Mankells Wallander: Die Rache“, „Knowing“ und „Die Götter des Gemetzels“ mit Christoph Waltz. Ich stelle mit Erschrecken fest, dass ich es diesen Monat nicht geschafft habe mit der 5. Staffel Breaking Bad anzufangen. Das muss im August dringend nachgeholt werden! Wobei, eigentlich will ich gar nicht, dass diese Serie jemals aufhört :(

Ach ja, gesehen habe ich auch die neuen Trailer zum letzten Teil von "Der Hobbit" und  „The Hunger Games: Mockingjay“. Ich freue mich schon total auf beide Filme. Nur schade, dass sie den letzten Teil der Hungerspiele mal wieder auftrennen. Beim  Trailer des Hobbits bekomm ich übrigens allein schon wieder bei der Musik totale Gänsehaut!





 

 
 

Sportlich aktiv gewesen und etwas für die Gesundheit getan?

Aber so was von! Am 02.07. fand bei uns in der Firma gleich mal ein „Gesundheitstag“ statt. Ich nahm am Vortrag zu den Risiken und Ursachen für Stress teil, ließ einen Rücken Check Up durchführen sowie eine Muskeltonusmessung. Außerdem war ich danach begeisterter Zuschauer bei unserem Human Soccer Turnier. Zwar hab ich mich nicht selbst sportlich betätigt, aber es war unglaublich lustig unsere Chefs mal in Sportklamotten zu sehen. Und man, waren die schlecht im Fußball :D

Insgesamt war ich diesen Monat vier Mal beim Zumba und zwei Mal beim Dance Aerobic & Bauch Beine Po. Außerdem auch noch eine Stunde im Baggersee schwimmen und zwar ohne Pause. Ging irgendwie besser als ständig mit diesen kurzen Pausen an den Inseln.

Leider hatte ich diesen Monat auch zwei Mal wieder ziemlich heftiges Kopfweh und hab mir für den August nun endlich mal vorgenommen meine Rückenübungen zu machen. Ich hoffe, dass ich das nun endlich mal durchziehe. Würde mir ja schließlich nur zu Gute kommen.
 
 

 

Im August gibt es dann bei mir mal wieder ein paar Geburtstage zu feiern, eine Goldene Hochzeit, vielleicht auch die ein oder andere Sommerparty, es geht wieder mal zum Blutspenden, auf ein paar Flohmärkte und ich werde mich so langsam mal an die Urlaubsplanung machen. Mal sehen was Korfu so zu bieten hat. Falls jemand Tipps hat, gerne her damit! Außerdem hoffe ich natürlich auf ganz viel Sonne und noch einmal viele Stunden, die man draußen im Garten und auf der Terrasse verbringen kann. Unsere zwei Lehrer, die über uns wohnen, sind nämlich den ganzen August weg und wir haben somit das ganze Haus für uns allein. Das schreit ja schon fast nach einer Hausparty :D

 
 
Was habt ihr im Juli getrieben? Und worauf freut ihr euch im August?

 
 


 


2 Ein Schützenkrapfen-Rezept, vom Tanz durch die Jahrhunderte und einen "Happy SysAdminDay"

Eigentlich hatte ich ja schon einen anderen Post vorbereitet, den ich heute online stellen wollte. Denn ihr wisst ja, ich bin diese Woche nur so halb anwesend aufgrund unseres Schützenfestes. Und genau darum soll es nochmal gehen. Erwartet heute keinen allzu ausgefallenen Text, ich bin schon froh, wenn ich die Augen offen halten kann nach der kurzen Nacht. Schützen bringt einen jedes Jahr an seine Grenzen wenn man nonstop unterwegs ist. Und dabei war ich dieses Jahr verhältnismäßig wenig am Abend unterwegs (Schande über mich), aber dafür tagsüber non stop auf den Beinen. Gestern war ich aber endlich mal mit den Mädels auf Schützen und obwohl ich schon fast auf der Hinfahrt im Bus eingeschlafen bin, wurde es echt noch ein total lustiger Abend. Ich hatte irgendwann nur noch Bauchweh vor lauter Lachen. Wir sind Riesenrad gefahren, haben uns gegenseitig Lebkuchenherzen mit lustigen Aufdrucken gekauft und haben uns vor (ja richtig, VOR, nicht IN) der Geisterbahn in die Hose gemacht, als ständig ein Typ mit Gruselmaske und Kettensäge rausgerannt kam. Aber weiterlaufen konnten wir auch nicht, irgendwie brauchten wir diesen Grusel-Adrenalin-Kick :D Nachts um halb eins lieferte die Gaukler-Truppe auf dem Marktplatz noch eine klasse Feuershow ab  und wir redeten über Gott und die Welt und schmiedeten Pläne für den restlichen Sommer. Es war einfach herrlich. Nur etwas wärmer hätte es sein können. Aber nach dem komplett verregneten Dienstag (meine Turnschuhe trocknen immer noch) bin ich schon froh, wenn es einfach nur trocken bleibt. Toi, toi, toi, dass es nun auch heute zum Feuerwerk noch trocken bleibt, morgen und natürlich am Sonntag, wenn noch einmal der historische Festzug stattfindet.

Am Mittwoch war ich ja dann zum ersten Mal bei „Tanz durch die Jahrhunderte“ und es war wahnsinnig schön! Wir hatten zum Glück einen blauen, wolkenlosen Himmel und konnten zwei Stunden lang die wunderbaren Tänze und Kostüme bestaunen. Den Anfang machte die Gruppe der Bauern, gefolgt von den Darbietungen aus der Zeit des Renaissance und des Rokoko. Den Bürgerball aus dem 19. Jahrhundert finde ich persönlich am Schönsten und bin irgendwie total in die Musik, Tänze und die Kleider vernarrt, seit ich Sissi gesehen habe J Man, ich würd da total gern auch mal mittanzen. Zum Ende gab es dann noch vier Tänze aus dem 20. Jahrhundert beginnend mit Charleston, gefolgt von Boogie-Woogie, Rock’n Roll und Break-Dance. Die 10 Euro Eintritt haben sich definitiv gelohnt um sich an diesem einen Abend mal so richtig verzaubern zu lassen.
 
(Falls Sie sich auf den Fotos wiederfinden und nicht öffentlich im Internet gezeigt werden möchten, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail an fireflybylia@gmail.com und ich werde das Foto umgehend entfernen)


Die Bauerngruppe samt Feuerspucker und Musikanten


 
 


 
Die Renaissance-Tänze
 


 

Gefolgt von der Rokoko-Zeit. Friedrich Graf von Stadion lädt zum Ball und wird natürlich mit der Kutsche gebracht. Auch das Orchester hat gewechselt.
 





 

Die schönsten Tänze werden allerdings beim Bürgerball gezeigt




 
 
Mit dem Charleston werden die modernen Tänze des 20. Jahrhunderts eingeläutet



 
 

Auch die Boogie-Woogie-Tänzer im amerikanischen Stil haben mir sehr gut gefallen
 


 
 
 
 
Und beim Rock'n Roll ging es so schnell zu, dass ich kaum ein Foto schießen konnte ;)




 
 
Die Breakdancer bildeten den Abschluss zusammen mit coolen Stunts eines BMX-Fahrers
 







Ein wirklich wunderschöner Sommerabend auf dem Marktplatz





Und damit ihr nun auch noch was vom Schützenfest habt, gibt es noch ein superduper einfaches und leckeres Rezept für unsere heißgeliebten „Schützenkrapfen“. Die gibt es die ganzen zehn Tage über hier in jeder Bäckerei zu kaufen oder man macht sie einfach selbst ;) Ist nämlich gar nicht schwer und geht ruckzuck! (Die Anleitung sieht nach mehr aus als es ist)
 
 
Alles was ihr braucht ist TK-Blätterteig, Himbeerkonfitüre (Oder was euch sonst so schmeckt, aber normalerweise nimmt man Himbeerkonfitüre) und etwas Puderzucker.

Den Backofen schon mal auf 200 Grad vorheizen. Blätterteig nur leicht antauen lassen (je weicher er wird umso schwieriger wird die Verarbeitung) und in gleichgroße Rechtecke einteilen. Normalerweise sind die Original-Schützenkrapfen größer (so ca. 14 cm lang und 8 cm breit) aber ich hab kleine, mundgerechte Krapfen gemacht. Bröseln nicht so und sehen süßer aus ;) Pro Schützenkrapfen benötigt ihr zwei gleichgroße Rechtecke. Eines der Rechtecke könnt ihr direkt auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Beim zweiten Rechteck schneidet ihr mittig eine kleine Ellipse aus, in die ihr später eure Konfitüre gebt. Setzt dieses Rechteck dann einfach auf das erste. Andrücken oder mit Wasser befeuchten müsst ihr nichts, der Blätterteig sollte von selbst aneinander kleben (vor allem wenn er immer weicher wird…). So fahrt ihr mit euren restlichen Blätterteig-Rechtecken fort und gebt sie für ca. 15 Minuten in den Backofen. Wenn sie leicht braun werden, sollten sie fertig sein. Zu dunkel und „knusprig“ schmecken sie nämlich nicht mehr so gut ;) Wenn ihr sie rausgeholt habt kurz abkühlen lassen und die Ellipse, in welcher der Teig ebenfalls aufgegangen ist, einfach mit dem Finger oder einem Messerrücken wieder nach unten drücken. Dann die Himbeerkonfitüre einfüllen und zum Schluss mit Puderzucker bestreuen. Frisch schmecken sie natürlich am besten. Und eigentlich überleben sie auch nie länger als maximal 2 Stunden :) Probierts doch mal aus und holt euch ein wenig Schützenfest-Feeling nach Hause!
 

 
 
Ich werde dann dieses Wochenende noch einmal so richtig „on tour“ sein und dann ist es ja auch schon wieder Zeit für den Monatsrückblick.

 
Habt ein tolles und sonniges Wochenende!
 

 

 




 
PS: Allen System-Administratoren wünsche ich heute einen tollen „SysAdminDay“ :) Dieser findet immer am letzten Freitag im Juli statt und soll die harte Arbeit der System-Administratoren anerkennen, die tagtäglich im Hintergrund dafür sorgen, dass eure Systeme bei der Arbeit funktionieren. Also schenkt dem Admin eures Vertrauens heute mal ein freundliches Lächeln ;)