2 Here comes the sun, düdüdüdüüü & Meine jährliche Urlaubs-Playlist

Am Samstag ist es wieder so weit. Ich werde in den Flieger steigen und Deutschland für zehn Tage hinter mir lassen. Sommerurlaub, ich komme! Gut, „Sommer“-Urlaub kann man es vielleicht nicht mehr nennen, denn eigentlich haben wir hier ja schon fast Herbst. Aber ich bin guter Hoffnung, dass wenigstens auf Korfu noch ein wenig vom Sommer übrig ist. Und dann passt die Bezeichnung ja doch wieder. Noch vor ein paar Wochen sah das jedoch ganz anders aus. Da saß ich mit runterhängender Kinnlade und aufgerissenen Augen vor der Website von accuweather.com und wollte nicht glauben, dass die ernsthaft für unsere Urlaubszeit mickrige 21 Grad und an sechs von zehn Tagen Regen vorhersagten. What?! Nicht euer Ernst! Nun kann man natürlich in Frage stellen ob die schon einen Monat im Voraus wirklich das Wetter vorhersagen können oder ob da ein paar gemeine Meteorologen hinterm PC sitzen und Tag für Tag die Temperaturen auswürfeln um sich nen Scherz zu erlauben. Denn jetzt, nur ein paar Tage bevor es losgeht, haben wir eine Wettervorhersage, die mich wieder glücklich stimmt. Wobei die Temperaturen sich trotzdem tagtäglich ändern und nicht gerade dabei behilflich sind, was ich in den Koffer packen soll. Doch vielleicht ein, zwei lange Hosen? Dicke Pullis? Werd ich erfrieren? Im September? Auf Korfu? (Man stelle sich hier einen dieser ausrastenden Muppets vor^^). Ach man, ich weiß es nicht. Und dazu kommen dann noch diese blöden Bahn-Typen und die Piloten-Futzis, die munter vor sich hin streiken. Na super. Wir wollen ja auch nur mit der BAHN zum FLUGHAFEN. Das kann ja nur schief gehen. Ich glaub ja erst, dass es mit dem Urlaub klappt, wenn ich dann Samstagabend auch wirklich im Hotel sitz. Und falls ich mich Sonntag schon wieder hier melde, dann wisst ihr, dass es nicht geklappt hat :D Aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand. Irgendwie wird’s schon klappen. Und wenn ich nach Korfu rüber schwimmen muss! Ich will jetzt endlich auch mal Urlaub machen. Was mich jedoch gerade etwas runterzieht, sind die letzten Bewertungen für unser Hotel auf Holidaycheck. Denn die klingen alles andere als positiv und ich bin gerade echt gespannt was uns da erwarten wird :( Aber wisst ihr was? Ich glaube, selbst das ist mir irgendwie wurscht. Ich werd mir den Urlaub durch nichts vermiesen lassen. Denn wahrscheinlich wird das erst Mal der letzte Urlaub für längere Zeit gewesen sein. Man muss immer das Beste aus der Situation machen und sooo schlecht wird das Hotel schon nicht sein. Da muss man sich nun eben selbst davon überzeugen :)
 
Da das Hotel jedoch sehr abseits auf einer kleinen Halbinsel liegt und auch abends nicht viel im Hotel geboten ist, werde ich ausreichend Musik- und Lesestoff mitnehmen. Bei meinen Büchern kann ich mich kaum entscheiden. Am liebsten würde ich alle mitnehmen, aber da platzt dann glaub ich mein Handgepäck. Dafür kann ich genügend Musik auf meinen iPod packen, denn zum Glück wiegt Musik nichts :)

Unter anderem haben es mir für den Sommerurlaub 2014 diese Songs ganz besonders angetan...
 
 
 
Lias Urlaubs-Playlist 2014
(zur Playlist vom letzten Jahr geht's hier entlang)
 
  • Katy Perry feat. Juicy J - Dark Horse (Einfach mal wieder ein toller Song von Katy)
  • Pharrell Williams - Happy (Jeder hat’s schon tausendmal gehört, aber es macht immer noch gute Laune)
  • Yeah Yeah Yeahs - Heads will roll (A-Trak Remix) (Das letzte Mal wieder bei “ProjectX” gehört. Ich will da sofort Party machen und wild durch die Gegend tanzen)
  • The Beatles - Here comes the sun (Einfach soooo schön  und wohl der perfekte Song für einen Urlaubsstart)
  • Kiesza - Hideaway (Cool und lässig wie die Sängerin selbst)
  • Lana del Rey - Young and Beautiful (Traurig, dramatisch aber einfach nur wunderschön zu hören)
  • Far East Movement - Like A G6 (Schon ziemlich alt aber immer noch megageil!)
  • M.I.A. - Paper Planes (Einfach das geilste Lied aus Far Cry 3! Läuft bei mir gerade rauf und runter)
  • Marteria - Kids (Irgendwie schafft es jedes Jahr ein Song von Marteria auf meine Playlist)
  • Martin Tungevaag - Wicked Wonderland (Also ein Song mit nem Saxophon muss einfach auf jeder Summer-Playlist dabei sein :D )
  • White Apple Tree - Snowflakes (Mal wieder was sanftes, um die Sonne zu genießen und über das schöne Leben nachzudenken)
  • Calvin Harris - Summer (Der Sommerhit schlecht hin, oder?)
  • Taylor Swift - Shake it off (Bei den VMA’s zum ersten Mal gehört, ist einfach ein totaler Ohrwurm und man möchte sofort durch die Wohnung tanzen und alles ordentlich „durchshaken!“ :D )
  • Pitbull feat. Ke$ha - Timber (Songs von und mit Ke$ha fand ich schon immer gut)
  • Demi Lovato - Let it go (Der Titelsong zum Film „Frozen“, ich liebe einfach alle Songs aus diesem Film!)
 
Und ihr lacht auch nicht, wenn ich euch jetzt verrate, dass es auch ein paar Disney-Songs auf meine Playlist geschafft haben? :D Ich weiß auch nicht, aber ich bin einfach total vernarrt in diese schönen Lieder. Da dachte ich mir, ich pack sie dieses Jahr mal für den Sommerurlaub mit drauf :)
 
  • Das Dschungelbuch - Ich wär so gern wie du
  • Das Dschungelbuch - Probier’s mal mit Gemütlichkeit
  • Mary Poppins - Wenn ein Löffelchen voll Zucker
  • König der Löwen - Der ewige Kreis
  • König der Löwen - Kann es wirklich Liebe sein
 
 
Heut Abend muss ich noch mehr Disney-Songs draufspielen :D Platz genug hab ich noch.

Außerdem muss ich nun endlich mal anfangen meinen Koffer zu packen. Hoffentlich krieg ich alles rein. Und morgen um halb eins geh ich dann erst mal mit einem breiten Urlaubs-Grinsen aus dem Büro und läute meinen Urlaub mit einem guten Essen und den letzten Besorgungen ein.
 
In zwei Wochen bin ich dann wieder zuhause und werde dann noch meinen restlichen Urlaub gammelnd und chillend auf dem Sofa verbringen. Man, wie ich mich schon auf diese Tage freue :D Ihr hört also die nächste Zeit erst mal nichts mehr von mir. Firefly geht in die Sommerpause und kommt anschließend hoffentlich mit ein paar schönen Eindrücken aus Griechenland wieder zurück.



Und damit es heute nicht nur Text gibt, zum Abschluss noch ein unglaublich süßes Video von Groot aus „Guardians of the Galaxy“ :) So werde ich dann morgen übrigens aus dem Büro tanzen :D
 
 
 
 
 
 


Was sind oder waren denn eure liebsten Sommer-/Urlaubs-Songs dieses Jahr?
 



Ich wünsch euch jetzt schon ein wunderbares Wochenende.
 
Bis in 2 Wochen!


 
 

 

3 Wie war der Monat...August?

Für den Monat August will ich mich mal kurzfassen. Wobei Kurzfassen ist bei mir ja immer so ne Sache. Sobald ich versuche mich kurz zu fassen schreibe ich meistens einen doppelt so langen Roman :) Irgendwie krieg ich das nie so richtig hin. Aber schauen wir einfach mal.

 
Darüber hab ich mich ganz besonders gefreut

Es gab viele kleine Dinge über die ich mich im August sehr gefreut habe. Zum Beispiel über zwei Flohmärkte, auf denen ich jede Menge neuen Lesestoff ergattern konnte. Oder über den Beautytag den ich mal eingelegt und mir ein tolles Ganzkörper-Peeling, sowie eine Haarkur gegönnt habe. Außerdem konnte ich an einem Freitag wieder mal um 12:00 Uhr nach Hause und hab die zusätzliche freie Zeit mit meiner Mutter und meiner Schwester verbracht. Wenn wir Mädels immer on tour sind, gibt es jede Menge zu lachen und ich liebe diese gemeinsamen Unternehmungen. Anfang August habe ich außerdem noch jeden lauen Sommerabend ausgenutzt, mich mit meinem Buch auf die Terrasse gesetzt und so lange gelesen, bis ich nichts mehr gesehen habe. Als die Abende deutlich kühler wurden, musste ich meine Leseabende leider ins Wohnzimmer verlegen.

Außerdem war ich ein weiteres Mal beim Blutspenden und es hat wieder super geklappt. Insgesamt war ich nun immerhin schon fünf Mal.

Zum Glück habe ich durch Zufall eines meiner Sommerkleider aus dem Schrank geholt und gesehen, dass dieses einen unschönen schwarzen Fleck auf der Vorderseite hat :( Woher der kam? Keine Ahnung. Ich habe für nervige Flecken aber ein neues Mittel für mich entdeckt: Kernseife! Auch die Tomatenflecken auf meinem Pulli habe ich damit problemlos entfernen können. Nach einem Waschgang waren alle Flecken wieder weg und auch mein Kleid ist wieder fleckenlos. Da kann der Urlaub doch kommen.

Einen unerwarteten aber ganz süßen Besuch hatten wir noch mitten im August - von einer streunenden Katze. Laut den Nachbarn schaut diese immer wieder mal vorbei und ich vermute mal, dass sie vom Bauernhof gegenüber ist. Sie hat sich gleich total wohlgefühlt und ließ sich ewig lange von uns kraulen und verwöhnen. Da steigt die Sehnsucht nach einer eigenen Mietze. Aber irgendwann holen wir uns dann auch mal eine :) So lange vergnügen wir uns weiterhin mit „Bubi“, wie der kleine Streuner von den Nachbarn genannt wird.

Außerdem hab ich eine selbstgebaute Blumentreppe von dem Bruder meines Freundes bekommen. Sie ist zwar doch größer geworden als ursprünglich gedacht aber ich freute mich trotzdem total darüber. Nur das vier Stunden lange Streichen der Treppe war weniger erfreulich. Vor allem weil das Holz die Farbe so aufgesogen hat, dass ich ständig nachstreichen musste. Und auch das anschließende Schrubben meiner Hände und Finger war nicht so angenehm. Die Farbe wollte einfach nicht runter. Erst mit Öl und Nagellackentferner wollte dieses hartnäckige Zeug endlich mal von meiner Haut weichen.
 
Mega gefreut hab ich mich, als mein Papa nach drei Wochen wieder aus der Kur nach Hause kam. Es ist schon komisch, wenn er nicht Zuhause ist und man nur mit ihm telefonieren kann. Aber jetzt ist er endlich wieder da und wir können zusammen quatschen und Blödsinn machen :)

Da meine Schwester noch für ein paar Tage in Amsterdam war, hat sie mir natürlich auch ein paar Geschenke mitgebracht. Neben den typischen Clogs gab es außerdem eine Eiswürfelform in Hanf-Optik, sowie einen Lolli mit Haschisch-Geschmack und noch eine tolle Postkarte dazu :D Ich hätte sie vielleicht im Voraus nicht so mit diesem Kiffer-Zeugs veräppeln sollen, denn letzten Endes habe ich nun alles wieder zurück bekommen :D
 
 

Herbst-Stimmung mit Kerzen, Tee, Pudding und einem guten Buch // meine selbst gestrichene Blumentreppe auf der Terrasse // Geschenke aus Amsterdam^^


 

Das hat mir den August ein wenig vermiest

Die ganzen Unwetter und Überflutungen haben mir den Monat nicht direkt selbst vermiest, aber ich fand es trotzdem total heftig, was sich hier Anfang des Monats abgespielt hat (Vielleicht sollte ich die Sparte mal umbenennen in „Das war diesen Monat weniger schön“). Anfang August hatten wir etliche Gewitter mit starkem Platzregen. Und unsere Nachbarorte, die in der Nähe kleinerer Bäche oder Flüsse lagen, hat es ganz schön erwischt. Solche Bilder kannte ich eigentlich nur aus dem Fernsehen, aber plötzlich gab es  in unserem Nachbarort keine Hauptstraße mehr, sondern nur noch einen reißenden, braunen Fluss. Ganze Wohnwägen wurden davon geschwemmt, Öltanks wurden aus ihren Verankerungen gerissen, Keller und Autos standen meterhoch unter Wasser. Mehrere Straßen mussten aufgrund von Erdrutschen abgesperrt werden und ich fuhr tagtäglich an dem Warnschild „Hochwasser“ vorbei. Sogar fast vier Wochen später sehen hier manche Felder immer noch aus, als wäre eine Schlammlawine drüber hinweg gerollt. Natürlich haben auch die ganzen Landwirte einige ihrer Felder verloren und konnten die Ernte vergessen. Da merkt man mal wieder wie schnell man selbst von solchen Katastrophen betroffen sein kann. Ich bin nur froh, dass (bis auf ein paar Tiere) niemand zu Schaden gekommen ist. Wir hatten quasi Glück im Unglück.

Als ich während eines heftigen Platzregens gerade Auto fuhr und meine Scheibenwischer auch total überfordert waren, stellte ich mich für eine halbe Stunde an einem Waldweg unter und wartete, bis das Schlimmste vorüber war. Wahrscheinlich hatte sich da dann auch die kleine Maus in meinen Motorraum verkrochen und nach Schutz vor dem Regen gesucht. Für die Maus ging es natürlich weniger gut aus. Am nächsten Tag bin ich aufgrund des schlimmen Verwesungs-Gestanks in meinem Auto fast gestorben. Es war wi-der-lich! Als ich am Abend meinen Freund nachschauen ließ (Ich hatte zunächst nämlich die Befürchtung, dass es vielleicht eine der Katzen sein könnte, die sich so oft unter meinem Auto verstecken. Man hat ja schon alles Mögliche gehört heutzutage) fand er dann zum Glück „nur“ eine Maus, die schon halb zerfallen war. Trotz Desinfektionsspray hatte ich den Gestank noch drei weitere Tage im Auto und konnte nur mit geöffneten Fenstern fahren. Ich hoffe, euch bleibt so etwas mal erspart. Denn das wünsche ich wirklich niemandem.





Gab‘s was besonders zu essen?
Was besonderes nicht so wirklich, aber einfach mal wieder viel zu viel. Dieses Jahr habe ich irgendwie null Disziplin um auf Süßes zu verzichten, was mich echt nervt. So war ich mal wieder beim Chinesen, bei einem riesigen Frühstücks-Brunch im Café, zuhause wurde gegrillt und es gab unter anderem gefüllte Paprika, Hähnchen mit Pommes, Gefüllte Zucchini und meine erste selbstgemachte Gemüse-Tarte, die unglaublich lecker war und mal wieder gemacht werden muss. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mürbeteig mit Joghurt so super schmeckt und so klasse funktioniert.

 


Oben der Geburtstagskuchen für meine Schwester // Unten links hat mein Dad sich mal wieder verausgabt. Es gab eine Schnitzelpfanne mit Auberginen, Zucchini, Spinat, Tomaten und leckeren Rosmarin-Kartoffeln // meine erste selbstgemachte Gemüse-Tarte und sie war sooo lecker!
 


Bestellt/Gekauft habe ich im August…
…eine korallfarbene Bluse bei Kleiderkreisel. Ich hab mich total in sie verliebt und hatte sie auch schon an. Sie ist wunderbar weich und angenehm auf der Haut und die Farbe mag ich gerade total. Da hat sich der Preis von nicht mal zehn Euro mit Versand echt gelohnt!

 
 

Gefeiert hab ich…

…im August mal wieder etwas mehr als im Juli. Ich war nicht nur auf einer tollen Open-Air-Party am See, der mit vielen bunten Lichtern geschmückt war, sondern auch auf ein paar Geburtstagsfeiern.
Die kleine Schwester meiner Freundin wurde 15 (Wie die Zeit vergeht! Als ich sie kennenlernte war sie gerade mal sieben!) und wollte unbedingt, dass ich zu ihrer Feier komme. Wir haben es an diesem Abend auch ordentlich krachen lassen und ich war zum Teil entsetzt und auch erstaunt darüber, wie sehr sie sich vom kleinen Mädchen zur Teenie-Göre verändert hatte. Außerdem feierte ich noch den Geburtstag meines Onkels und den Geburtstag meiner großen Schwester, für die ich einen Rainbow-Cake gebacken und eine kleine Wimpelkette gebastelt habe (siehe Foto oben). Der Kuchen kam wirklich bei allen total gut an und war dann zum Glück auch richtig lecker. Das weiß man ja nie, wenn man das Rezept zum ersten Mal ausprobiert :D (Was ich aber gerade bei Geburtstagen total oft mache)

 

 
Gehört hab ich…

…während des öden Wohnungsputzes das Hörbuch „Resturlaub“ von Tommy Jaud. Gelesen wird es ja von Christoph Maria Herbst und es hätte glaub ich keinen besseren für diesen Job geben können :) Ok, ich bin aber auch Christoph Maria Herbst Fan. Jedenfalls fiel mir das Putzen da viel leichter und ich freu mich schon auf den nächsten Wohnungsputz, wenn ich die Geschichte zu Ende hören kann :) Ansonsten habe ich mal wieder eine neue CD fürs Auto gebrannt und höre gerade sehr oft den Soundtrack zu „Project X“, der einfach gute Laune macht :)


 

Gesehen hab ich…

…unter anderem „Escape Plan“, „Numbers Station“ (war nicht so gut), „The Watch“, „Captain America“ und gestern erst im Kino „Guardians of the Galaxy 3D“. Ich war zunächst nicht so überzeugt von dem Film, fand ihn dann aber immer besser und saß am Ende schließlich heulend im Kino^^ Außerdem habe ich seit Ewigkeiten mal wieder die Küchenschlacht geschaut (so geht ein Samstagmorgen einfach viel besser los :) ) und ich hab endlich mal die Igel gesehen, die bei meinen Eltern zuhause ihr Unwesen treiben. Sie waren ziemlich schnell, aber ich konnte zumindest einen noch mit der Kamera erwischen. Süß, oder? :)


Meine neue Lieblingsbluse in Korall // Hier war ich nicht in Paris, aber auf einem französischen Fest mit nachgebautem Eifelturm // Der süße Igel. Habt ihr ihn entdeckt? :)

 
 
 

Sportlich aktiv gewesen und etwas für die Gesundheit getan?

Da beim Zumba und Dance Aerobic immer noch Sommerferien sind, musste ich mich zuhause irgendwie sportlich betätigen, was mir im August jedoch nicht ganz so gut gelang. Immerhin war ich noch einmal für 60 Minuten schwimmen (Wasser- und Lufttemperatur waren fast gleich warm und das Wasser hatte 23,7 Grad…), ich war mit meinem Dad für 45 Minuten am Abend spazieren (Es war so toll in der lauen Abendluft, es dämmerte bereits, die Grillen zirpten um die Wette und wir redeten über Gott und die Welt), ich war bei meinem Geocache-Spaziergang auch immerhin zweieinhalb Stunden unterwegs (und hatte noch Tage danach totalen Muskelkater) und hab ein Mal ein 20-minütiges Trainingsprogramm für den Rücken absolviert. Dank meiner neuen Trainings-CD von Ratiopharm und Bettina van Hasselt mit dem Titel „Rhythmisch gegen Rückenschmerzen“, die man sich kostenlos zuschicken lassen kann, habe ich nun endlich ein kleines Programm, das ich für meinen Rücken absolvieren kann. Die 20-Minuten sind gerade richtig, das Programm ist einfach und hoffentlich irgendwann mal effektiv. Immerhin hatte ich im August kaum Kopfschmerzen, was schon mal sehr positiv ist.
 
 

Naja, also so wirklich „kurzgefasst“ war das ja nun nicht, oder? :D Ich sagte ja, ich bin da total schlecht. Nun ist also der August auch schon wieder vorbei und wir haben September. Heute ist sogar schon der meteorologische Herbstanfang. Ich will noch nicht! :( Irgendwie kommt es mir vor, als hätten wir dieses Jahr gar keinen richtigen, lang anhaltenden Sommer gehabt. Aber die nächsten Tage sollen ja wieder etwas wärmer werden. Das lässt noch einmal auf einen tollen Spätsommer hoffen :) Im September freue ich mich natürlich am meisten auf den "Sommerurlaub", der noch ansteht. Nur noch zwölf Tage! Insgesamt habe ich dann drei Wochen Urlaub und kann es kaum erwarten auch einfach mal nur ein paar Tage faul auf der Couch zu liegen und nichts zu tun. Kennt ihr das? Außer unserem Korfu-Urlaub hab ich ansonsten noch gar nichts für die freien Tage geplant. Auch sonst ist der September ziemlich leer bisher. Aber ich habe das Gefühl, dass auch dieser wieder schneller vorbei sein wird als mir lieb ist.
 
 
Was habt ihr denn so im August erlebt? Und worauf freut ihr euch im September?




2 Entscheidungen können alles verändern

Ich bin total durcheinander. Zurzeit schwirren mir tausende Fragen durch den Kopf, auf die ich keine Antworten finde. Soll ich, soll ich nicht? Was wäre wenn? Ist es das Richtige was ich hier tue? Werde ich meine Entscheidungen irgendwann bereuen? Denn diese eine wichtige Entscheidung, die werde ich, im Idealfall, nur einmal in meinem Leben treffen. Ich habe Angst, große Angst vor diesem Schritt. Und ich möchte keinen Fehler begehen. Ich möchte das Richtige tun. Aber woher weiß man, was das Richtige ist? In solchen Situationen wünsche ich mir einen Plan fürs Leben. Der einem sagt, was man tun soll. Aber ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht? Dieses Ungewisse? Dass wir keinen Schimmer haben was noch alles auf uns zukommt? Dass wir frei entscheiden können, wie wir unser Leben gestalten? Und da wären wir auch wieder beim Thema. Entscheidungen. Es gibt im Moment so viele zu treffen. Und ich habe eine Scheiß Angst davor. Ich habe eine ungefähre Vorstellung von dem, was auf mich zukommen wird. Aber nur ganz grob. Und jede Vorstellung kann sich zu 100 Prozent ins absolute Gegenteil wandeln. Von Gut zu Schlecht, von Schlecht zu Gut. Oh man, am liebsten würde ich gerade losheulen. Meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Aber andererseits denke ich mir, dass es doch eigentlich gar keinen Grund zu Heulen gibt. Ich weiß einfach selbst nicht was ich will. Ich weiß nur, dass ich Entscheidungen treffen muss. Dass ich mich arrangieren muss. Dass ich mich ändern muss. Wenn ich diesen neuen, großen Schritt im Leben wagen will, dann muss ich wohl oder übel Kompromisse eingehen. Ich kann nicht ewig davor weglaufen. Es gibt niemanden mehr, der für mich diese Entscheidungen trifft. Ich bin nun alt genug um dies selbst zu tun. Ich muss verdammt noch mal erwachsen werden. Ob mir das nun gefällt oder nicht. Aber es muss sein. Und wenn ich dann doch die falsche Entscheidung treffe? Wenn ich mich später darüber ärgere? Dann ist es eben so. Aber trotzdem kann ich dann stolz auf mich sein. Denn ich habe immerhin etwas gewagt. Und nur wer wagt, gewinnt. Richtig? Ich habe gerade ein ganz seltsames Kribbeln im Bauch während ich diese Zeilen hier tippe. Ich dachte immer, ich wäre ein Kopf-Mensch. Aber momentan bin ich ein absoluter Bauch-Mensch. Und mein Bauch sagt mir…ja, was sagt er denn eigentlich? Ist dieses Kribbeln angenehm, wohlig warm? Oder ist es ein ungutes Kribbeln, das mich warnen will? Ich weiß es nicht. Ich weiß gerade einfach gar nichts mehr. Ich weiß nur, dass die Zeit gekommen ist sich zu entscheiden. Und ich hasse Entscheidungen.

 
 

Das musste gerade einfach mal raus. Aber jetzt geht es mir schon etwas besser.



Ich wünsch euch ein tolles (entscheidungsfreies) Wochenende.
 
 

5 Ein Samstagnachmittags-Geocache-Spaziergang

Was macht man, wenn man nicht weiß was man an einem Samstagnachmittag anfangen soll? Oder anders formuliert: Was macht man, wenn man keine Lust aufs Wohnung putzen hat? Na dann geht man eben einfach mal zweieinhalb Stunden spazieren und sucht gleichzeitig noch zwei Geocaches. Nachdem ich schon seit sieben Uhr auf den Beinen war, gleich den Einkauf erledigt habe und noch beim Pony schneiden war  (Das hat echt was wenn man um neun Uhr schon alles erledigt hat), habe ich den restlichen Vormittag mit meiner Familie verbracht. Meine Schwester lud uns zum Geburtstags-Brunch ein, wir saßen gemütlich in einem Café am See und schlemmten so lange, bis uns fast die Bäuche platzten. Wieder zuhause hatte ich dann irgendwie den Drang nach Bewegung. Und so schaute ich schnell nach wo die nächsten Caches in meiner Umgebung lagen, packte meine Tasche und fuhr los. Der erste Cache war schnell gefunden und es ging weiter durch den Wald. Auf meinem Spaziergang entdeckte ich alles Mögliche. Gleich zu Beginn sogar zwei Rehe, die ich trotz ihrem Versteck gleich erspäht hatte. Auch eine riesige Libelle (die leider zu schnell für meine Linse war), einen Frosch, einen Fliegenpilz (leider schon sehr demoliert, aber ich hab schon ewig keinen mehr gesehen), einen ganzen Haufen hübscher Kleeblätter (aber alle nur dreiblättrig), einen Briefkasten mitten im Wald (Mit der Aufschrift „Bitte keine Werbung einwerfen“^^) und einen scharfen Typen mit langen blonden Haaren :D Das war übrigens mein Blind Date und gleichzeitig der zweite Cache. Dieser führte mich nämlich an einen Ort, an dem früher eine alte Burg gestanden hatte. Von dieser sieht man zwar nichts mehr, aber der Ort wird gerne von Verliebten für etwas traute Zweisamkeit genutzt. Fast jeder Baum dort trägt die Initialen mehrerer Pärchen und früher standen dort auch mal gemütliche Sitzbänke. Die gibt es heute zwar nicht mehr, aber dafür eine einsame Seele, die nach ihrem Seelenverwandten sucht. Der Cache war wirklich süß gemacht und ich musste total grinsen als ich den Kerl schließlich entdeckt hatte.  Der Spaziergang hat mir wirklich gut getan. Die Waldluft war schön erfrischend, ich hab einiges gesehen und konnte dabei richtig gut abschalten. Insgesamt bin ich in der Zeit dann sechs Kilometer gelaufen und werde nach so viel frischer Luft heute Nacht sicher gut schlafen können. Aber heute wird nicht viel gelabert, sondern es gibt mal wieder ne kleine Bilderflut meines Samstagnachmittag-Spaziergangs :)
 
 




 




 








 
 
 
Was treibt ihr so an einem Samstagnachmittag?



7 Pudding-Törtchen mit Obst

Nachdem ich gerade so überhaupt keine Zeit zum Bloggen finde kommt mir mein vorbereiteter Post gerade recht. Irgendwie kommt gerade mal wieder alles zusammen. Bei der Arbeit kann ich die nächsten vier Wochen ständig Vertretungen übernehmen, weil ja alle im Sommerurlaub sind, und soll nebenher noch meine eigene Arbeit erledigen, die Wohnung will geputzt werden, das Wochenende habe ich mal wieder mit Streich-Arbeiten für die Terrasse verbracht (und anschließend mit allen möglichen Mitteln versucht die Farbe von meiner Haut zu schrubben), Geburtstage stehen an und möchten natürlich gebührend gefeiert werden, eine riesige Monster-Mail sollte endlich mal fertiggeschrieben werden ( :) ) und zwischendurch möchte ich auch ab und zu mal einfach nur lesen oder einen Film schauen und die Ruhe genießen. Irgendwie fehlt mir daher gerade die Muse zum Bloggen und es entsteht mal wieder das typische Sommer-Loch. Trotzdem werde ich versuchen mich immer wieder mal zu melden.


Dieses Rezept hat eigentlich schon soooo einen Bart. Denn ich habe es im letzten Sommer schon ein paar Mal ausprobiert und bin natürlich nie dazugekommen, es euch mal zu zeigen. Das Rezept stammt übrigens von der lieben Ina, bei der ich schon oft leckere Rezepte entdeckt habe. Meine erste Anlaufstelle ist daher meistens ihr Blog, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich kochen oder backen soll.



Bei Ina waren es Pudding-Blaubeer-Törtchen, bei mir Pudding-Törtchen mit Trauben, Äpfeln oder Bananen mit Schokotröpfchen. Fürs Topping könnt ihr wirklich alles mögliche an Obst nehmen. Schmeckt bestimmt auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen total lecker. Die Törtchen sind außerdem total schnell und einfach zubereitet, machen viel her und eignen sich daher perfekt als Nachtisch für die nächste Grillfeier. Ich verbinde mit den Törtchen jedenfalls viele laue Sommerabende oder gemütliche Kaffee-Nachmittage auf unserer Terrasse und werde sie sicher auch dieses Jahr wieder mal backen. Das genaue Rezept findet ihr hier bei Ina, wobei man eigentlich fast kein Rezept benötigt. Den selbstgemachten oder gekauften Mürbeteig der Anzahl entsprechend auf eure Muffinförmchen aufteilen und auf die umgedrehte Muffinform aufbringen (oder so wie ich direkt in die Muffinförmchen geben, klappt genauso gut), so dass ihr schöne Mürbeteig-Törtchen erhaltet. Diese backen, anschließend mit Pudding- oder Paradiescreme füllen und mit leckerem Obst garnieren.  Fertig! Bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank aufbewahren. Ich liebe einfach diese Kombi aus Mürbeteig, Creme und frischem Obst.








Habt eine tolle August-Woche mit hoffentlich etwas Sonnenschein!
 
 

 





3 Bücherliebe und Flohmarkt-Ausbeute

Am letzten Wochenende habe ich zwei Flohmärkte besucht und mal wieder ein paar Schnäppchen gemacht. Nein, ich habe keine DVDs von vor zehn Jahren gekauft und auch kein Geschirr mit Blümchenmuster. Auf Flohmärkten such ich am liebsten nach Buch-Schnäppchen. Denn ich liebe lesen!


Wenn man so gerne liest könnte man sich auch die Frage stellen ob ein E-Book-Reader nicht eine sinnvolle Investition wäre. Klein, handlich, nicht so schwer und platzsparend fürs Bücherregal (und den Koffer). Aber ganz ehrlich: Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, denn irgendwie kommt so ein E-Book-Reader nicht für mich in Frage. Warum? Ganz einfach. Ein E-Book-Reader kann nie so gut riechen wie ein frischgedrucktes Buch, das man zum ersten Mal aufschlägt. Und es wird auch nie diesen leicht modrigen Geruch eines alten Buchs aus der Flohmarktkiste annehmen können. Ich könnte nicht mit meinen Fingern über die Papierseiten gleiten oder es einmal im Schnelldurchlauf durchblättern. Bei einem E-Book-Reader gibt es keinen abgenutzten Buchrücken, allgemein keine Gebrauchsspuren. Man würde nie mehr sehen, welches Buch man nicht nur gelesen, sondern auch geliebt hat. Geliebte Bücher haben Eselsohren, einen geknickten Buchrücken, sind ausgebleicht von der Sonne oder haben gewellte Seiten vom nassen Bikini. Vielleicht kriselt es auch leicht beim Umblättern, weil sich noch ein paar Sandkörner darin versteckt haben und man automatisch an den letzten Strandurlaub denken muss. Wenn aus einem E-Book-Reader Sandkörner rieseln ist das glaub eher kein gutes Zeichen.
 
 
Ich würde auch nie mehr durch haufenweise Kisten auf dem Flohmarkt oder vollgestopfte Regale im Buchhandel stöbern. Nie mehr mit der Verkäuferin darüber fachsimpeln, ob sie die Autorin ebenso gerne mag wie ich. Meine Bücherregale die aus allen Nähten platzen, könnte ich entsorgen. Es würden nie mehr neue Bücher dazukommen und ich würde nie mehr an ihnen vorbeilaufen und mit dem Blick an einem Buch hängen bleiben und noch einmal kurz lächeln, bei dem Gedanken an die vielen tollen Lesestunden.

Ohne Bücher wäre mein Leben um so viel leerer. Und für mich wird ein E-Book-Reader nie ein richtiges, gedrucktes und gebundenes Buch ersetzen können. Ich hab zwar keine Ahnung wie ich die kiloschweren Schmöker in den Urlaub transportieren soll ohne zusätzliches Übergewicht zu zahlen, aber irgendwie wird’s schon klappen. Denn ohne Bücher wäre der Urlaub und auch der Alltag nur halb so schön.

Und was lese ich so? Naja, während ich mich früher hauptsächlich auf Teenie-Romane, Detektiv-Geschichten oder Fantasy-Abenteuer gestürzt habe, liebe ich heute Thriller. Je blutiger und brutaler desto besser (Das gilt jedoch nicht für Horrorfilme, denn ich hasse Horrorfilme!). Ich habe inzwischen meine Lieblingsautoren gefunden und halte daher immer schon automatisch nach diesen bekannten Namen Ausschau. Und obwohl ich noch ungelesene Bücher zuhause habe und ich mir eigentlich ein Kauf-Verbot für Bucher auferlegen sollte, kam ich mal wieder nicht drum herum und habe zugeschlagen. Der erste Flohmarkt fand direkt bei mir im Ort statt. Man hat gemerkt, dass hauptsächlich nur Privatverkäufer dort waren, denn die Preise waren einfach der Hammer. Für drei tolle Bücher, unter anderem für den Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson, habe ich insgesamt nur 4 Euro gezahlt! Die anderen beiden Bücher waren von Joy Fielding, „Die Katze“ und „Schau dich nicht um“. Zwei von den drei Büchern in tadellosem Zustand und wie neu. Billiger geht’s wirklich nicht.
 
 
Auf dem zweiten Flohmarkt musste ich schon etwas mehr Geld liegen lassen. Dieser findet jedes Jahr statt und verteilt sich über die ganze Stadt. Es gibt dort einen  reinen Bücherstand von einer netten, älteren Dame und ich freue mich jedes Jahr darauf kurz vor dem Urlaub dort zu stöbern. Sie ist wohl genauso leseverrückt wie ich, denn sie hat in ihrem Repertoire alle möglichen Genre und vor allem ganz viele Thriller meiner Lieblings-Autoren. So wurde ich auch dieses Jahr wieder bei ihr fündig und bin mit meiner Ausbeute mehr als zufrieden.

„Finstere Orte“ von Gillian Flynn, von der ich ja bereits „Gone Girl“ und „Cry Baby“ gelesen habe. „Ewige Treue“ von Sandra Brown, auch von ihr habe ich schon ein paar Bücher zuhause stehen und finde ihren Schreibstil ähnlich spannend wie den von meiner Lieblingsautorin Karen Rose.

Außerdem habe ich mir mein erstes Buch von John Katzenbach gekauft, von dem ich schon so viel gehört habe und der bei Thriller-Fans sehr bekannt ist. „Der Fotograf“ durfte bei mir einziehen und ich kann es kaum erwarten ihn zu lesen.

Die Autorin Sophie Hannah war mir bisher unbekannt, doch der Klappentext ihres Thrillers „Das fremde Haus“ hat mich sofort gefesselt und musste einfach mit. Die Meinungen darüber im Internet sind jedoch gespalten. Ich werde wohl selbst herausfinden müssen ob mir diese neue Autorin zusagt oder nicht.



Für diese vier Bücher in sehr gutem Zustand zahlte ich dieses Mal 18 Euro. Wesentlich mehr wie am Vortag, aber für vier tolle Bücher und einige Stunden Lesespaß gebe ich gerne dieses Geld aus. Daher habe ich die insgesamt 22 Euro nur allzu gerne in meine sieben neuen Bücher gesteckt und freu mich schon wahnsinnig darauf sie zu lesen.

Außerdem stehen noch bei mir zu Hause und warten darauf gelesen zu werden:
  • „Todeskind“ von Karen Rose
  • „Das Böse in uns“ von Cody McFadyen
  • „Ausgelöscht“ von Cody McFadyen

Da hab ich noch so einiges vor mir. Ich würde mal sagen, das reicht für dieses Jahr. Aber ich kenne mich, wahrscheinlich kaufe ich schon bald wieder neue Bücher. Und wo kommen die dann alle hin? Keine Ahnung, aber ich vermute mal, ich brauch noch ein paar Billys von IKEA ;)


Während ich den Post gerade schreibe, sieht es draußen schon total nach Herbst aus. Der Himmel ist grau, es geht ein Sturmwind und immer wieder beginnt es zu regnen. Da finde ich die Bilder meiner Lese-Ecke schon richtig passend und im Herbst werde ich dort sicher wieder viel Zeit verbringen. Jedoch nicht ohne Kerzenschein und meiner neuen Lieblingstasse aus Mainz, die mit heißem Kräutertee gefüllt wird. Dazu vielleicht noch ein paar frische Kekse oder Kuchen und natürlich das aktuelle Lieblingsbuch. So könnte ich jeden Tag im Herbst verbringen :) Aber noch ist es August und wir sollten eigentlich hochsommerliche Temperaturen haben. Von denen sind wir hier im Süden allerdings meilenweit entfernt. Trotzdem setze ich mich zurzeit jeden Abend nach draußen um zu lesen und noch die langen Abende zu genießen. Ich will nicht wahrhaben, dass es das schon gewesen sein soll.
 
Wie siehts bei euch aus? Hochsommerlich warm oder vielleicht auch schon ein leichtes Herbst-Feeling? Was lest ihr denn gerne oder auch gerade ganz aktuell?
 
 
 
Habt ein schönes Wochenende!
 
 
 

2 Buchrezension James Bowen - Bob, der Streuner

Meistens rezensiere ich nur die Bücher, die mir irgendwie ganz besonders gut gefallen haben oder zu Herzen gingen. Wobei ich das so eigentlich auch nicht sagen kann. Denn so gut wie jedes Buch, das ich lese, lese ich mit Begeisterung und Herzblut. Und jedes Buch hier zu rezensieren schaffe ich leider nicht. Aber über das Buch, das ich am Wochenende gelesen habe, muss ich einfach etwas schreiben. Denn es war so rührend, dass ich am Ende, aus welchem Grund auch immer, geweint habe. Und das, obwohl es doch eigentlich ein Happy End gab…
 

 
Buchrezension James Bowen - Bob, der Streuner: Die
 
Katze, die mein Leben veränderte




 
(Bild-Quelle: lovelybooks.de)
 

Klappentext

Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit ohne feste Bleibe hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen: Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen ....

 

Was ich von dem Buch Halte

Das Buch von Bob dem Streuner hatte ich schon seit längerer Zeit zuhause liegen. Meine Mutter hatte es mir ausgeliehen und gemeint, ich solle es unbedingt lesen. Irgendwie kam ich nie dazu. Außerdem erschienen mir meine Thriller viel interessanter. Wieso sollte ich da ein Buch über irgendeinen Straßenkater lesen? Am Wochenende hatte ich dann zu gar nichts Lust. Putzen? Neee. Fernsehen? Kam nichts Gutes. Lesen? Joa, vielleicht. Aber „The Hunger Games: Mockingjay“, das ich momentan in der Originalsprache lese, war mir dann auch zu anstrengend. Es musste irgendetwas „leichtes“ her. Da fiel mir wieder das Buch von Bob ein. Und ich fing an zu lesen. Und las und lachte und weinte und schmunzelte vor mich hin.

Wie schon im Klappentext erwähnt geht es in diesem Buch um den Straßenmusiker James Bowen und einen Kater, der eines Tages zufällig bei ihm landet. James, auf Drogenentzug und mittellos, hat von Anfang an ein Herz für den armen, abgemagerten und verletzten Kater. Obwohl er kaum genügend Geld für sich selbst zum Überleben aufbringen kann, tut er schließlich alles um Medikamente und Futter für Bob kaufen zu können.  Schnell entsteht eine innige Freundschaft zwischen den beiden und bald wird klar, dass keiner mehr ohne den anderen leben will. Woher Bob kommt werden wir nie erfahren. Aber was wir erfahren ist, dass Bob ein außergewöhnlicher Kater ist. Er folgt James wie ein treuer Hund seinem Herrchen. Bald begleitet er ihn täglich zu seiner Arbeit als Straßenmusiker, er liebt Busfahren und auf der Schulter von James getragen zu werden. Aber genauso hat er auch mal seine fünf Minuten wie jede Katze. Bob hilft James wieder das Gute im Menschen zu sehen. Und nicht nur das. Er hilft James auch von der Ersatzdroge Methadon loszukommen und findet durch ihn wieder Kontakt zu seiner Mutter.  Leider müssen die beiden aber auch eine Menge Neid und Missgunst von anderen erfahren. Zu wissen, dass dies alles wirklich so passiert ist macht das Lesen nicht gerade einfach. Die Sicht von James als Straßenmusiker und später als Verkäufer einer Obdachlosen-Zeitung hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Über mich selbst, aber vor allem auch über die vielen Obdachlosen, die es in jeder Stadt gibt. Im Buch erfährt man schließlich auch, wie er von einem normalen, gepflegten Zuhause in den Drogensumpf abrutschte und auf der Straße landete. Das Kapitel, als er schließlich den letzten Schritt zum Drogenentzug wagt, hat mich sehr berührt und mir gezeigt, wie schrecklich Drogen sein können. Neben all diesen eher düsteren Erlebnissen aus James‘ Leben, gibt es jedoch auch unendlich viele, herzerwärmende Geschichten zusammen mit Bob. Und obwohl es nur ein paar geschriebene Zeilen sind merkt man trotzdem, wie sehr James Bob liebt. Und Bob auch James. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie Schicksal im Leben gibt. Aber falls doch, dann war es verdammt noch mal Schicksal, dass Bob in James‘ Leben trat. Denn die beiden gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Auch ich habe Bob nach diesen 255 Seiten in mein Herz geschlossen. Sein Dasein als Katze war so genau beschrieben, dass ich mir alles haargenau vorstellen konnte. Vor allem wer selbst eine Katze hat wird an einigen Stellen schmunzeln und nur zustimmen können. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat.

 

Fazit

Ein wunderbares, herzergreifendes Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Aber auch ein tiefgründiges Buch über das Leben eines mittellosen Mannes auf der Straße, der durch eine Katze wieder zurück ins Leben findet. Es liest sich so leicht und locker, dass ich an einem Wochenende damit durch war. Aber in meinen Gedanken werden die Beiden noch viel länger bleiben. Wer Katzen liebt, wird dieses Buch sowieso lieben. Aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch ans Herz legen.

10 von 10 Leseratten für „Bob, der Streuner“.
 
 
Da Bob und James inzwischen so berühmt sind gibt es auch einige Videos über die beiden. Hier eines davon, das sie bei ihrer täglichen Arbeit zeigt. Ist Bob nicht zu süß? ♥
 
 


Zum Glück hat meine Mutter auch bereits den zweiten Band „Bob und wie er die Welt sieht“. Dieser wird definitiv all meinen anderen Büchern vorgezogen. Und das soll schon was heißen, wenn ich mal freiwillig meine Thriller zur Seite lege ;)
 
Im nächsten Post geht es dann gleich nochmal um Bücher. Denn ich zeige euch meine Flohmarkt-Ausbeute und welche Bücher nur darauf warten, von mir gelesen zu werden.
 
Kanntet ihr schon James und Bob? Und welches Buch hat euch schon mal tief berührt?