Samstag, 18. Mai 2013

Pasta-Spargel-Rezept

Heute ist das Wetter wieder so schön, dass ich gar nicht glauben mag, dass es morgen wieder total verregnet sein soll. Ein Hin und Her dieses Jahr. Man könnte wirklich nicht meinen, dass wir bereits Mitte Mai haben. Aber gut, genießen wir wenigstens diesen einen schönen frühlingshaften Tag. Und nachdem wir die Eisheiligen auch überstanden haben, habe ich heute schon mal ein paar Blümchen für die Terrasse gekauft. Was ich ja total schön finde, sind diese alten Zinkwannen oder Email-Eimer, die man schön bepflanzen und auf Balkon oder Terrasse stellen kann. Die nächsten beiden Samstage werde ich deshalb auch auf zwei Flohmärkten meine Augen nach solchen Schmuckstücken offen halten. Darauf freu ich mich schon richtig, denn ich war schon seit Jahren nicht mehr auf einem Flohmarkt stöbern :)
Seit gestern haben wir übrigens endlich eine Spülmaschine. Adieu, Spülberge und stundenlanges Spülen am Sonntagnachmittag. Heute Mittag haben wir sie dann eingebaut und angeschlossen, nur leider scheint das nicht ganz geklappt zu haben, denn vorhin hat sie angefangen zu piepsen und ganz laut gebrummt. Ich hab sie dann ausgeschaltet und gesehen, dass das Wasser nicht abläuft und sich unten gesammelt hat. Na super. War ja klar, dass es nicht gleich auf Anhieb funktioniert. Herr Freund ist natürlich den ganzen Tag nicht da, weil er auf einer Hochzeit ist und ich trau mich nun auch nicht, das Programm nochmal laufen zu lassen, solang das Wasser da unten drin steht. Egal. Das soll sich der Mann im Hause morgen mal anschauen.
Und da der liebe Herr sich heute vergnügt, werd ich das auch machen in dem ich heute Abend mit einer Freundin auf eine Junggesellenversteigerung gehe. Hach, wie schön, dass ich auf dem Land wohne, wo es noch solch spaßige Veranstaltungen gibt :D Vielleicht kann ich mir ja für wenig Geld einen ersteigern, der mir dann die Wohnung putzt. Das wär doch mal was, oder?
Außerdem habe ich mir heute Abend noch was Leckeres gekocht. Und bevor ich nun gleich unter die Dusche hüpfe und mich für die Junggesellen in Schale schmeiße, verrate ich euch hier noch das Rezept für…
 
Pasta mit Spargel und Tomaten in Spargelsoße
 
Für 2 Portionen benötigt ihr:
  • 10 Stangen weißer Spargel
  • 180g Pasta
  • 20 Cocktailtomaten
  • Salz
  • Zucker
  • Butter
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Mehl
  • Milch
  • Petersilie oder sonstige Kräuter zum Abschmecken
  •  
Als erstes schält ihr den Spargel und schneidet  diesen in kleine Stücke (für diejenigen, die wie ich, zum ersten Mal Spargel zubereiten, wird hier super erklärt, wie das am besten gelingt). Diesen kocht ihr anschließend in einem Topf mit Wasser und fügt etwas Salz, Zucker und ein Stück Butter dazu. Den Spargel ca. 15-20 Minuten kochen und abgießen.
Die Spargelschalen und die Endstücke nicht wegwerfen! Diese benötigt ihr für die Spargelsoße und lasst sie in etwas Wasser 20 Minuten kochen.
Solange könnt ihr schon mal eure Pasta in Salzwasser kochen bis sie al dente ist.
Die Cocktailtomaten halbieren.
Sind Spargel und Pasta fertig gekocht, könnt ihr schon mal etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt dann den Spargel dazu und bratet diesen kurz darin an. Ebenso die Cocktailtomaten. Zum Schluss fügt ihr eure Pasta hinzu und schmeckt diese schon mal mit Salz, Pfeffer und gewünschten Küchenkräutern ab.
Während das Ganze anbrät, könnt ihr die Spargelsoße zubereiten. Eure gekochten Spargelreste gießt ihr ab und fangt den Spargelsud auf. Erhitzt in einem Topf etwas Butter, gebt dann Mehl hinzu und bereitet so eine helle Schwitze zu. Diese löscht ihr mit dem Spargelsud ab. Fügt etwas Milch hinzu und lasst das ganze aufkochen. Mit Pfeffer würzen und evtl. nachsalzen.
Anschließend eure Pasta auf einem Teller anrichten und die Soße darüber geben.
 
 
 
 

Samstag, 11. Mai 2013

Last-Minute Muttertags-Geschenk

Etwas spät, aber ich hab für euch noch ein Last-Minute-Rezept zum Muttertag.
Da ich mich selbst mal wieder ewig nicht entscheiden konnte was genau ich machen will, entstand mein Muttertags-Geschenk auch noch in den letzten Stunden, bevor es morgen früh nach Hause geht um anschließend ein super leckeres Mittagessen in der Wirtschaft zu genießen. Oh, ich freu mich jetzt schon darauf :) Aber abgesehen davon, sollen morgen die Mütter im Mittelpunkt stehen. Und ich denke über eine Kleinigkeit freut sich jede Mutter. Ob nun etwas Gekauftes oder Selbstgemachtes/-gebasteltes. Hauptsache man hat an sie gedacht und es kommt von Herzen.
Ein wirkliches Rezept gibt es für meinen Quark-Erdbeer-Kuchen im Glas eigentlich nicht. Ich habe mir mehrere Ideen aus dem Internet geholt und dann miteinander kombiniert. Es ist auch wirklich nicht aufwendig und kann wirklich von jedem nachgemacht werden.
Was ihr für den Quark-Erdbeer-Kuchen im Glas benötigt (reicht für 4 Gläser à 250ml ):
  • Einen fertigen Tortenboden
  • 250g Quark
  • 200g Crème Fraîche
  • 40g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • Erdbeeren (ca. 200g)
  • Niedrige Trinkgläser oder Einmachgläser
  •  
Als erstes stecht ihr mit Dessertringen oder mit den Gläsern, die ihr später verwendet, zwei Kreise aus dem Tortenboden aus. Einen kleinen und einen großen. Den kleinen Tortenboden könnt ihr direkt schon ins ausgespülte Glas setzen.
Nun stellt ihr die Quark-Creme her. Dazu nehmt ihr den Quark, Crème Fraîche, Zucker und Vanillezucker und rührt das ganze einmal gut durch, bis sich die Zutaten miteinander vermengt haben. Diese füllt ihr dann am besten in einen Spritzbeutel, falls vorhanden.
Gebt dann die erste Schicht Quark auf den Tortenboden.
Eure gewaschenen und geputzten Erdbeeren halbiert ihr einmal der Länge nach und schneidet sie klein. Diese gebt ihr dann direkt auf eure erste Quarkschicht. Anschließend werden die Erdbeeren wieder mit einer Schicht Quark bedeckt.
Setzt dann euren zweiten, größeren Tortenboden darauf und drückt diesen gut fest, so dass sich die  untere Quarkschicht schön auf den Erdbeeren absetzt. Zum Schluss garniert ihr das Ganze noch einmal mit einer Schicht Quark und setzt eine dekorative Erdbeere darauf. Wer will kann noch Schokostreusel darüber geben. Fertig ist euer Quark-Erdbeer-Kuchen im Glas :)
 
Natürlich kann man die Schichten auch komplett anders aufteilen oder man nimmt andere Früchte. Anstatt dem Tortenboden eignen sich auch zerbröselte Amarettini-Kekse super dafür. Eigentlich seid ihr völlig frei und könnt wild herumexperimentieren :)
Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen für morgen noch weiter.
Ich wünsche euch jedenfalls einen schönen Sonntag und einen wunderbaren Muttertag!
 


 




 

Freitag, 10. Mai 2013

Buch Rezension Joy Fielding - Am Seidenen Faden (+ Kleid & Kette)

Obwohl wir heute totales Regen-Mist-Wetter haben finde ich es nicht mal sooo schlimm. Ich mein, ich sitz sowieso bei der Arbeit und könnte das schöne Wetter nicht genießen. Also kann es von mir aus auch ruhig regnen. Ich hoffe natürlich, dass alle die heute frei haben auch ein schönes Wetter genießen können. Das gönne ich euch natürlich :)
Der gestrige Feiertag war sehr kontraproduktiv, denn wir haben wirklich gar nix gemacht. Aber das muss ab und zu einfach auch mal wieder sein, oder nicht? Jedenfalls war ich heute dafür umso produktiver und habe für euch eine Buchrezension im Gepäck. Außerdem habe ich mir letzte Woche eine tolle Halskette gekauft und gesehen, dass sie der Kette ähnelt, die auf dem Buchcover abgebildet ist! Das war wirklich ein Zufall. Die Kette liebe ich jedenfalls jetzt schon, weil sie ein schlichtes Outfit definitiv aufpeppt. Auch das Kleid, das zu Shooting-Zwecken herhalten musste, habe ich mir ganz neu und auch sehr günstig zugelegt. Ich habe es gesehen und mich sofort verliebt. Ich steh total auf Spitze und liebe diese Creme-Farbe. Ich hoffe, dass ich es ganz bald mal tragen kann :) So, genug geredet, schließlich folgt jetzt noch die Buchrezension. Und außerdem, muss ich jetzt noch mal fleißig nach Rezepten für meine Weckgläser schauen. Ein paar hab ich schon gefunden, aber irgendwie kann ich mich noch nicht entscheiden. Ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende und genießt den Muttertag mit euren Müttern oder lasst euch sogar selber schon feiern!

 

Buchrezension Joy Fielding – Am seidenen Faden

 
 
 

Inhaltsangabe

Kate Sinclair, Mitte 40, Familientherapeutin und Mutter zweier Töchter, könnte ein perfektes Leben in ihrem Traumhaus in Palm Beach führen. Doch plötzlich nimmt in ihrem Leben alles eine Wendung. Ihre ältere Tochter terrorisiert die Familie und verstößt gegen sämtliche Regeln, ihre Mutter scheint plötzlich nicht mehr dieselbe zu sein und wirkt verwirrt, ihre Schwester verliebt sich in einen Frauenmörder und plant die gemeinsame Hochzeit. Es scheint, als wären sämtliche weibliche Familienmitglieder verrückt geworden. Zudem kämpft Kate mit den Problemen der Wechseljahre und trifft auf ihren früheren Schwarm Robert, der wie es scheint, immer noch verrückt nach ihr ist. Wird Kate etwa ihre Ehe aufs Spiel setzen? Und kann sie ihre Schwester davon abhalten einen vermeintlichen Massenmörder zu heiraten?
 

Was ich von dem Buch halte

Ja, schon wieder ein Roman von Joy Fielding. Aber das war vorerst der Letzte, versprochen :)  Wobei ich eigentlich auch ein wenig traurig bin, denn inzwischen habe ich wirklich Gefallen am Schreibstil der Autorin gefunden. Wenn sie mich auch mit diesem Buch ein wenig enttäuscht hat.
Bisher war ich gewohnt, dass ich Joy Fieldings Romane aufschlage und mich mitten in einer Welt aus Spannung, Thriller und rätselhaften Geheimnissen befinde. Anders bei „Am seidenen Faden“. Hier schlägt man das Buch auf und wird in die Depressionen einer Mitvierzigerin gerissen, die sich über ihre Wechseljahre beschwert und auch noch ausführlich darüber auslässt, über ihre Flaute im Ehebett, über die Erziehungsprobleme ihrer Teenie-Töchter und ihrer alten und verwirrten Mutter. Das mögen zwar alltägliche Probleme einer Frau und Mutter in den Vierzigern sein, trotzdem bringt dies keinerlei Spannung auf oder würde mich als junge Frau in den Zwanzigern interessieren. Leider ein eher enttäuschender Einstieg, der mich noch nicht so wirklich vom Inhalt des Buches überzeugte.
Zum Glück wird es jedoch etwas spannender als wir die einzelnen Charaktere nach und nach besser kennen lernen. In diesem Roman finden wir wieder eher wenige Charaktere vor, so dass die Geschichte schön übersichtlich bleibt und man nicht bei den einzelnen Personen durcheinander kommt, wie es mir beim vorigen Roman von ihr (Nur der Tod kann dich retten) passierte.
Ein sehr interessanter Charakter ist ihre Schwester Jo Lynn, die ihr eines Tages ganz nebenbei erklärt, dass sie einen Massenmörder, den sie so eben zum ersten Mal in der Zeitung gesehen hat, heiraten wird. Nicht nur Kate kann sich das nicht klären, sondern auch der Leser selbst stellt sich die Frage, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann einen Mörder zu heiraten. Jo Lynn selbst wird als sehr chaotisch und naiv dargestellt, ist schon zum dritten Mal geschieden, sieht aus wie eine lebende Barbie und kleidet sich auch dementsprechend. Zu ihrer Schwester Kate hat sie kein allzu gutes Verhältnis, sind sie doch auch nur Halbschwestern.
Spannend wird es erst als Jo Lynn ihre Schwester überreden kann, zu den Gerichtsverhandlungen mitzukommen und man mehr über den Mörder Colin Friendly und dessen Anklagepunkte erfährt. Umso unverständlicher wird allerdings, wie Jo Lynn solch einen Mensch immer noch heiraten möchte. Trotzdem fand ich die Stimmung und die einzelnen Vorgehensweisen bei Gericht sehr gut erklärt und fand diese Szenen deshalb auch mit am spannendsten.
Erst zur Mitte des Buches hin erhebt Colin Friendly zum ersten Mal selbst das Wort und erhält ab sofort eine aktivere Rolle. Dies wird auch deutlich als Jo Lynn und Kate ihn später im Todestrakt im staatlichen Gefängnis besuchen und Friendly zum ersten Mal das Wort an Kate richtet. Auch dieser Besuch im Gefängnis war ähnlich genau ausgeführt wie die Gerichtsverhandlungen, was der Geschichte mehr Authentizität und Tiefe verleiht. So hatte ich wirklich Gänsehaut als ich bei dieser Szene im Buch ankam.  
Allgemein war ihr Schreibstil wieder sehr klar und deutlich. Die Geschichte konnte so flüssig durchgelesen werden. Einzig bei längeren Dialogen verlor ich ab und zu den Faden und konnte nicht mehr ganz zuordnen, wer nun gerade sprach.
Allerdings war Kate Sinclair zur Abwechslung mal ein Hauptcharakter mit ganz normalen Fehlern und Problemen, was bei den weiblichen Hauptcharakteren von Fielding ansonsten nicht gerade der Fall ist. Das ließ die Geschichte um einiges realer erscheinen. Wie fast immer wurden die Männer in Fieldings Geschichte in kein gutes Licht gerückt. Friendly, der Massenmörder, ihre College-Liebe Robert, der Gigolo und ihr eigener Ehemann, der Golf-spielende Langweiler. Joy Fielding scheint irgendeine Abneigung gegen Männer zu hegen, was bisher in jedem Roman deutlich zu bemerken war, dem Roman jedoch nicht wirklich schadet.
Zum Schluss hin gab es dann endlich noch ein wenig Action, was meiner Meinung nach diesmal ein wenig ausführlicher erzählt wurde, als in ihren sonstigen Romanen. Das Ende war jedoch mehr oder weniger vorauszuahnen und nimmt nur noch eine kleine Wendung an, mit der man vielleicht nicht gerade gerechnet hat.
Ansonsten würde ich über diesen Roman von Joy Fielding sagen, dass er eher Frauen anspricht. Und zwar Frauen, die schon etwas älter sind und Kate besser verstehen können.

 

Fazit

Leider nicht der beste Roman von Frau Fielding. Trotzdem, ich habe ihn gern und mit Erwartung durchgelesen und es war nicht so, dass ich mich dazu hätte zwingen müssen. Die Gerichtsverhandlungen rund um Colin Friendly sind spannend dargestellt. Die privaten Probleme von Kate jedoch sind so gesehen normale Alltagsprobleme einer Mutter und haben in einem Psychothriller nichts verloren. Wie gesagt ist das Buch eher etwas für ältere Frauen, die sich damit identifizieren können. Trotzdem kann ich das Buch auch jüngeren Frauen empfehlen, die sich einen „soften“ Psychothriller mit Wechseljahrsproblemen als Bettlektüre zulegen möchten.
Ich vergebe 6 von 10 Leseratten, für einen nicht ganz so gelungenen Roman von Joy Fielding.
 
 
 




 

Dienstag, 7. Mai 2013

Zimtrollenkuchen von Fräulein Klein

 
Hatte ich nicht letztes Mal noch kurz erwähnt, dass ich ein Kuchenrezept für den Geburtstag meiner Mum brauche? Oh ja, und die Rezeptsuche erwies sich dann mal wieder schwieriger als gedacht. Geburtstage kommen ja auch immer so plötzlich, so dass man natürlich nicht schon vorher nach einem Rezept suchen kann, neeeein. Jedenfalls habe ich Samstagmorgen beim Frühstück panisch zum Backbuch von Fräulein Klein gegriffen, in der Hoffnung, ein unkompliziertes und toll aussehendes Tortenrezept zu finden. Nur irgendwie stand in diesen Rezepten immer etwas von „vier Stunden kühl stellen“ oder „über Nacht in den Kühlschrank“ usw. Die Zeit hatte ich leider nicht mehr. Also noch mal das Internet durchstöbert und mich schon kurzzeitig gefreut, da Chefkoch „Rezepte für 30-Minuten-Torten“ versprach. Allerdings wäre es dann doch nicht meine Art gewesen einen Tortenboden zu kaufen und diesen einfach mit Sahne und Früchten voll zu klatschen. Ne, ne. Ich wollte ja selber was backen. Also doch nochmal in Fräulein Kleins Büchlein geschaut und letztendlich habe ich mich dann für den Zimtrollenkuchen entschieden. Zimtrollen hatte ich schon öfters gebacken, allerdings noch nie nach dem Rezept von Yvonne.
Wer das Buch noch nicht kennt: Es lohnt sich auf jeden Fall! Nicht nur Yvonnes Blog ist wunderschön gestaltet und voll kreativer Ideen, sondern auch ihr Back- und Dekobuch. Ich habe nun schon mehrere Rezepte ausprobiert und sie waren alle sehr, sehr lecker. Vielleicht auch eine gute Geschenkidee für die ein oder andere backbegeisterte Mama zum Muttertag? ;)
 
 
 
Allerdings hat es super geklappt und so langsam gelingt mir der Hefeteig wirklich immer. Auch dieses Mal wieder, und das obwohl ich gar nicht so viel Zeit hatte um den Hefeteig eine Stunde gehen zu lassen. Es waren höchstens dreißig Minuten, aber der Teig hatte sich trotzdem schon sichtlich vergrößert. Als nächstes hatte ich dann Angst, dass die Zimtrollen nicht für die Springform reichen würden. Aber da diese im Ofen ja nochmal aufgehen war meine Sorge völlig unbegründet.
Ich bin eigentlich ganz zufrieden fürs erste Ergebnis. Gut, es war vielleicht nicht gerade das Wahre, dass ich den Kuchen zum Abkühlen auf die Terrasse gestellt habe und es dann angefangen hat zu regnen und es niemand bemerkte. Das hat dem Zuckerguss glaub etwas geschadet… *hüstel* Aber trotzdem waren sie unglaublich lecker und saftig. Die werden auf jeden Fall noch öfters gebacken. Nächstes Mal dann aber in aller Ruhe und ohne Regendusche ;-)
 

 
 
 
 
 
Nun bin ich schon wieder auf der Suche nach einem Rezept. Für Muttertag möchte ich etwas im Weckglas zubereiten und suche nach leckeren, süßen Ideen. Ich stöber auch schon ganz fleißig auf den vielen tollen Blogs, die ich kenne, aber bisher konnte ich mich noch nicht entscheiden. Vielleicht habt ihr ja noch leckere Rezepte oder Ideen? Dann nur her damit :)
Ich bereite mich nun seelisch und moralisch schon mal aufs Blutspenden und den Feierabend vor. Und immer schön an den Feiertag denken, dann verfliegen die Arbeitsstunden umso schneller ;)
Habt noch einen schönen Abend!

Freitag, 3. Mai 2013

Projekt: Pflanze 2013 - April

Mit ein paar Tagen Verspätung kommt heute wieder der Post zu unserer Projektpflanze.
Zuerst mal kann ich sagen, dass sie immer noch lebt. Das ist schon mal ein großer Fortschritt, wenn man bedenkt, dass ich zwei linke Daumen habe was Pflanzenheilkunde (nein, nicht zu Harry Potter abrutschen) Pflanzenpflege betrifft. Im Februar stand es ja wirklich schlecht um unsere Ani, woraufhin sie sich im März wieder sehr gut erholt hat. Was daran lag, dass ich sie einfach auf Entzug gesetzt habe, und zwar auf Wasserentzug. Einmal im Monat gießen reicht ihr immer noch völlig aus.
Allerdings hat sich zwischen März und April nicht viel verändert. Sie hat ein paar neue junge Triebe bekommen, sieht aber ansonsten immer noch genau gleich aus, wie ich finde. Was mich ein wenig enttäuscht. Ich hatte gehofft, sie würde einen Schub nach oben machen und mindestens zehn Zentimeter wachsen. Aber nein, sie ist immer noch gleich groß wie im Vormonat. Ich erwarte mal wieder einfach zu viel und bin zu ungeduldig was das betrifft. Ich bin noch am Überlegen, ob ich sie nicht an einen anderen Platz stelle. Meiner Meinung nach bekommt sie zu wenig Licht ab. Andererseits habe ich Angst, dass ihr der neue Platz dann nichtgefällt und sie wieder alle Blätter abwirft. Da wir im Wohn- und Essbereich keine Fenstersimse haben, kann ich sie auch leider nur auf den Boden stellen und ich weiß einfach nicht, ob ihr das passt. Aber da bleibt mir wohl nur eins übrig: Ausprobieren und abwarten, was passiert. Wenn ich euch in vier Wochen wieder ein Bild einer kahlen Ani präsentiere, wisst ihr, dass ihr der neue Platz nicht gefallen hat :D Naja, hoffen wir einfach mal das Beste ;)
 
 
 
So, noch ein paar Stunden rumbringen und dann haben wir schon wieder Wochenende. Ich muss noch ein leckeres Kuchenrezept für den Geburtstag meiner Mum am Samstag raussuchen und mal wieder an einer wichtigen Mail  weiterschreiben ;) Ansonsten lasse ich das Wochenende einfach mal auf mich zukommen. Am Dienstag geht’s dann übrigens zum zweiten Mal zur Blutspende. Hoffentlich klappt es so gut wie beim ersten Mal.
 Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende. Hoffentlich habt wenigstens ihr Sonnenschein!

Dienstag, 30. April 2013

Selbstgemachtes Pizzabrot

Wisst ihr was mir heute Morgen beim Frühstück eingefallen ist? Dass ja schon wieder Monatsende ist und ich total vergessen habe meine Projektpflanze zu fotografieren! Irgendwie war mir gar nicht bewusst, dass ja der morgige Feiertag auch gleichzeitig einen neuen Monatsbeginn bedeutet. So gibt es die Bilder von unserer Ani wahrscheinlich erst am Donnerstag, aber sie kommen noch ;)
Heute gibt es dafür ein paar andere Fotos. Mit Landschafts-Fotografie wurde es am Wochenende leider wieder nichts, da wir mal wieder ein total verregnetes Wochenende hatten und es immer noch nicht besser aussieht. Seit Tagen ist es grau und bewölkt und die Sonne lässt sich kein bisschen blicken. Wenn nicht die Bäume und Wiesen so schön grün wären, würde ich eher denken, dass wir schon wieder Herbst hätten. Aber nein, jetzt kommt erst mal der schöne Mai und den verbinde ich normalerweise mit ganz viel Sonne, Löwenzahn-übersäten-Wiesen und Grillen im Garten. Mal sehen, ob es im neuen Monat endlich mal klappt, dass wir unsere Terrasse zuerst aufhübschen und dann einweihen können.
Aber zurück zum Wochenende. Für Samstagabend hatte ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt ein paar Snacks zum Fernsehabend bereit zu stellen. Und was wurde daraus? Leider kein spektakulärer „Sweet-Table“, den die Blogger-Mädels immer so schön vorbereiten. Da fehlte mir erstens die Zeit und zweitens die zündende Idee für ein Motto. Aber zumindest wurden es am Ende leckere Bruschette, selbstgemachtes Pizzabrot und schokoladige Bananen-Muffins. Wir haben es uns auf jeden Fall schmecken lassen und dabei „Rango“ im Fernsehen genossen.  Die Muffins hab ich auf den Fotos mal weggelassen, da sie äußerlich nicht gerade eine Schönheit waren (geschmacklich dafür aber umso mehr) und da sie auch nicht ganz aufs Bild gepasst haben, da ich alles irgendwie ein wenig mediterran gestalten wollte.
Da die Bruschette nicht selbst gemacht waren (wir hatten noch spezielles Bruschette-Brot sowie Bruschette-Aufstrich da), gibt es aber zumindest für das Pizzabrot ein Rezept. Es war mein allererster Versuch und ich hätte nicht gedacht, dass es mit unserem seltsamen Backofen sogar etwas wird. Ihr müsst wissen, unser Backofen hat nur einen Regler um die Temperatur einzustellen, das war‘s. Nichts mit Ober-/Unterhitze oder Heißluft usw. Nein, man kann nur knallhart die Temperatur einstellen und hoffen, dass es was wird. Wir hoffen ja insgeheim darauf, dass der olle Backofen endlich mal den Geist aufgibt, damit wir uns einen schönen neuen Ofen inklusive Herd leisten können :) Aber wenn man so darauf hofft, dass was kaputt geht, hält es ja normalerweise noch mindestens 10 Jahre…na egal.
Ich bin mir sicher, dass jeder mit einem Backofen mit mindestens zwei Reglern bestimmt ein noch viel leckeres Pizzabrot hinbekommt! :) Auf alle Fälle ist es verdammt schnell und verdammt einfach gemacht und die meisten haben die Zutaten vielleicht sogar zuhause? Bei uns gibt es das jedenfalls noch öfters. Dies ist nur das Standard-Rezept, das man je nach Belieben variieren kann. Ich kann mir vorstellen, dass frischer Basilikum oder ein paar frische Cocktailtomaten noch wunderbar dazu passen würden. Ganz wie es euch eben schmeckt.
 
Rezept für leckeres Pizzabrot
(etwas abgewandelt von chefkoch.de)
 
 
Hier die Zutaten für ein normalgroßes Backblech (zu zweit kriegt man das locker weggefuttert):
  • 150g Mehl
  • 350g Mineralwasser/Sprudel (am besten Classic, wir hatten nur Medium und das hat auch super geklappt)
  • 200g Mozzarella (hier kann man auch den Reibekäse verwenden)
  • Pizzagewürz und sonstige Gewürze nach Belieben
  • 1 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl
  • 1 gute Prise Salz
 
Als erstes den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
In der Zwischenzeit gebt ihr Mehl, Salz und Wasser in eine Schüssel und verquirlt es mit einem Schneebesen solange, bis ein glatter „Teig“ entstanden ist. Mischt nun den Mozzarella und sonstige Gewürze darunter, die euch schmecken. Ich habe noch etwas Pizzagewürz und Knoblauch dazugegeben.
Legt euer Backblech mit Backpapier aus und gießt den flüssigen Teig darauf. Schön verteilen, so dass das komplette Blech damit bedeckt ist (geht am besten wenn ihr das Blech ein paar Mal in Schräglage haltet und alles schön verlaufen lasst). Zum Schluss noch ein paar Tropfen Sonnenblumen- oder Olivenöl darauf verteilen. Der Standard-Pizzateig wäre hiermit fertig und kann für 30 Minuten bei Heißluft (wenn man so etwas hat :D ) und 200 – 220 Grad in den Ofen. Je nach Belieben könnt ihr den Teig natürlich noch mit weiteren Zutaten belegen. Es schmeckt aber auch einfach nur so mit dem Mozzarella verdammt lecker :)
Lasst es im Ofen, bis der Käse eine schöne goldbraune Kruste bildet. Dann ist es fertig!
Ich hatte wirklich Angst, dass mir der dünne Teig anbrennt, aber es war überhaupt nichts verbrannt, sondern genau richtig. Sollte also eigentlich immer gelingen, würde ich mal sagen :)
 
 
 
 


 
 
Nun wünsche ich euch einen schönen 1. Mai-Feiertag! Hoffentlich stellen die Jungs und Mädels in der Nacht nicht allzu viele Streiche an. Wir lassen uns mal überraschen, wie es in der neuen Ortschaft so abgeht. Morgen verbringen wir dann den Tag bei Arbeitskollegen meines Freundes und sind bei der interaktiven Grillparty von SWR3 mit dabei. Ich bin ja mal echt auf das Vier-Gänge-Menü gespannt ;)
Lasst es euch gut gehen!

Donnerstag, 25. April 2013

Die ersten Bilder mit der neuen Kamera

Ja, nun ist es also soweit. Ich habe endlich meine Spiegelreflexkamera und habe am Wochenende schon mal fleißig ein paar Bilder geknipst :) Es macht wirklich Spaß an den ganzen Einstellungen herumzuschrauben und anschließend zu sehen, welche Auswirkungen es auf die Bilder hat. All zu viele Bilder sind es auch noch nicht geworden, da ich am Wochenende mal wieder mehr unterwegs als zuhause war. Deshalb hab ich mich erst mal auf Dinge in der Wohnung konzentriert. Ich hoffe ja, dass das Wetter dieses Wochenende schöner ist und ich vielleicht ein paar Landschaftsaufnahmen schießen kann. Allerdings sagt der Wetterbericht da leidet etwas anderes :( Dabei hatten wir schon letztes Wochenende bis Mitte dieser Woche Regen, Regen, Regen. Aber klar, wenn man dann im Büro sitzt und die Sonne eh nicht genießen kann, dann hat's natürlich 26 Grad und den schönsten Sonnenschein. Also ich find das gemein.

Aaaber zur Abwechslung werde ich heute mal nicht ewig erzählen und euch damit langweilen, sondern heute zeige ich euch mal ein paar Fotos, die am Wochenende mit der neuen Kamera entstanden sind. Ich habe extra mein Layout ein wenig vergrößert, damit ich die Bilder auch schön groß darstellen kann. Findet ihr das jetzt zu groß oder ist das noch in Ordnung?

Zunächst mal Aufnahmen von meinem Geburtstagskuchen, den ich morgens von meinem Freund ans Bett bekommen habe und erst mal die Kerzen auspusten musste. Die Überraschung ist ihm wirklich gelungen :)

Hab auch gleich mal ein bisschen mit der Schärfe rumgespielt, was man beim Kuchen und der Sektflasche glaub ganz gut erkennen kann.



Um beim Geburtstag zu bleiben, hier noch ein Bild vom Sonntagsbrunch, den ich bei meiner Familie bekommen habe. Gott, es war sooo lecker! Wir waren fünf Stunden lang nur am Essen und haben dazwischen noch eine Partie Rummy gespielt, was aber niemand so wirklich von uns geblickt hat :D Aber hey, ich hab immerhin gewonnen.



 

Bei meinen Eltern musste ich natürlich auch gleich mal unsere Katze fotografieren, die ich ja nicht mehr ganz so oft zu Gesicht bekomme. Wenn sie döst, ist sie sogar ganz lieb :)





 
Spielereien mit ein paar Nahaufnahmen. Das Kiwi-Bild gefällt mir irgendwie.
 
 
 

 
 



 

Sonntagabend haben wir es uns mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich gemacht. Bei dem Wetter war das genau das Richtige. Auch hier war die Kamera natürlich immer mit dabei :D Mein Freund hat mich schon ausgelacht, weil man mich nirgends mehr ohne Kamera gesehen hat und ich alles immer ablichten musste :D Hab auch schon um die 150 Fotos gelöscht, die einfach nur so aus Lust und Laune entstanden sind.

Das kleine Blümchen steht bei uns auf dem Wohnzimmertisch und musste natürlich auch als Testmotiv herhalten ;)



 
 
 
 
 

 
 
Außerdem habe ich mir nach einem Jahr mal wieder Klamotten gegönnt. Ich habe zwar ewig mit mir gehadert, weil die Hotpants etwas teurer war  als ich gehofft hatte (und mein Kontostand nach dem Kauf der Kamera sowieso eher mau aussah... ), aber ich dachte mir, zum Geburtstag darf man sich auch mal wieder was gönnen. Und die Hose hat mir einfach so gut gefallen mit dieser Spitze und dem tollen Mintgrün :) Dafür war das Top etwas billiger. Und ein sommerliches, leichtes Top kann man ja immer gebrauchen, oder? Ich freu mich jedenfalls schon, wenn es endlich mal so warm ist, dass ich die beiden auch tragen kann. Naja, spätestens im Urlaub dann eben. Aber ich hoffe doch, dass es auch hier mal so richtig schön heiß wird.

Hotpants: Broadway 24,95 Euro


Top: Tally Weijl 12,95 Euro
 


Am Wochenende habe ich dann wieder hoffentlich Zeit um mir die Bedienungsanleitung nochmal genauer durchzulesen und um noch mehr tolle Effekte aus der Kamera herauszuholen. Es macht echt total viel Spaß und ich freue mich schon, wenn ich meine nächsten Backversuche etwas professioneller ablichten kann. Ansonsten freue ich mich einfach nur auf ein ruhiges Wochenende. Die Arbeitswoche war bisher wieder stressig genug und nachdem ich die letzten zwei Wochenenden kaum zuhause war, freue ich mich, dieses Wochenende einfach nur aufs Sofa zu liegen oder mal mit der Kamera zu experimentieren. Sollte das Wetter allerdings doch besser werden, als der Wetterdienst bisher vorhersagt, werde ich wohl oder übel mit dem Wohnungs-Frühjahrsputz, oder besser gesagt, Fensterputz beginnen. Da wünsche ich mir ja fast doch lieber Regen herbei :D Aber ne, ich will lieber Sonnenschein, selbst wenn ich dann putzen muss. In der Sonne macht schließlich auch das Putzen Spaß. 
Habt ihr denn schon den Frühjahrsputz hinter euch oder macht ihr so etwas gar nicht?   
Wie auch immer. Ob ihr am Wochenende nun die Besen schwingt, die Füße hochlegt oder Party macht - Ich wünsche euch ein (verfrühtes)  wunderbares Wochenende!