3 [Weihnachten im (Schuh)Karton] Teil 3: Die Geschenke-Box mit "Geschenken aus der Küche"

Oh Jesus. Ein Termin folgt dem anderen. Kein Wunder, dass ich nicht mehr zum Bloggen komme. Ich brauch dringend Urlaub. Aber selbst der Urlaub wird wahrscheinlich vollgepackt sein mit Terminen und Erledigungen. Wollt ihr mal einen „kurzen“ Einblick wie es bei mir in den letzten Tagen aussah und in den nächsten aussehen wird? Ok, kriegt ihr (Wen das eigentliche Thema dieses Posts interessiert, der darf gerne gleich weiter runter scrollen):
 
Freitag, 12.12.: Totaler Stress bei der Arbeit,  um 15:00 Uhr nach Hause, essen, duschen, umziehen, um 18:00 Uhr mit den Mädels weiter aufs Revolverheld-Konzert, abgehen, mitsingen, schwitzen, mich über Menschen mit 2,00 m Körpergröße vor mir aufregen, glücklich und erschöpft nach Hause fahren, um 01:30 Uhr tot ins Bett fallen

Samstag, 13.12.: Ausschlafen bis 10:30 Uhr, frühstücken, einkaufen, Haushalt machen, Geburtstagsgeschenk verpacken, um 15:30 Uhr mit ner Freundin zum Kaffee trinken treffen, noch die Wohnung ihrer kleinen Schwester begutachten, meine Freundin heimfahren, nach Hause fahren, kochen, die letzte Folge „Wetten dass…“ anschauen, um kurz vor Mitternacht nochmal in die Stadt düsen, zwanzig Minuten im kalten Auto auf meine betrunkene Schwester und ihren Freund warten, diese gut nach Hause bringen, wieder heim fahren gegen 01:30 Uhr wieder tot müde ins Bett fallen

Sonntag, 14.12.: Ausschlafen bis 10.30 Uhr, frühstücken, danach sieben Stunden in der Küche stehen und Geschenke für Weihnachten vorbereiten, nebenher die ersten Plätzchen backen, dazwischen Wäsche machen und zusammenlegen, duschen, Abendessen kochen, um halb neun aufs Sofa fallen und fast direkt einschlafen

Montag, 15.12.: Arbeiten bis 17:30 Uhr, essen, Einladungskarten für den 60. Geburtstag von Papa basteln bis 19:30 Uhr, duschen, Weihnachts-Paket für die Brieffreundin in Österreich verpacken und Brief dazu schreiben, aus Jux und Tollerei (und zu vielen reifen Bananen) um 21:00 Uhr noch schnell einen Bananenkuchen backen, den Montagsfilm auf ZDF anschauen bis 00:00 Uhr, nicht einschlafen können und mindestens bis 01:30 Uhr wach liegen und tausend Dinge durch den Kopf gehen lassen

Dienstag, 16.12.: Morgens vor der Arbeit noch das Paket zur Post bringen und mich fragen, ob die eigentlich jedes Jahr teurer werden (8,90 Euro für Versand international!), arbeiten bis 17:00 Uhr, essen, die Einladungskarten mit Papa durchgehen und wenn alles passt bestellen, schnell duschen, umziehen, um 20:00 Uhr zum Termin mit dem Ortsvorsteher wegen unserem Bauantrag, wahrscheinlich gegen 21:00 Uhr nach Hause kommen und noch den Rest von „Zuhause im Glück“ anschauen und Einrichtungsideen schnorren, gegen 00:00 Uhr wieder tot müde ins Bett fallen

Mittwoch, 17.12.: Arbeiten bis 17:00 Uhr, schnell was essen, um 18:00 Uhr ins Zumba, danach noch kurz zum Einkaufen, nach Hause fahren, duschen, kurz überlegen ob ich noch Lust habe mit den Zimtsternen anzufangen, den Plan wahrscheinlich schnell wieder verwerfen und lieber bei „Das große Backen“ auf Sat1 zuschauen, wie sich andere mit Keksteigen und Fondant abmühen

Donnerstag, 18.12.: Arbeiten bis 17:00 Uhr, essen, umziehen, um 19:00 Uhr zum Dance Aerobic/Bauch, Beine Po fahren, um 20:00 Uhr kleine Weihnachtsfeier in der Umkleide (keine Ahnung ob ich da überhaupt bleibe…), nach Hause fahren, duschen, Weihnachtskarten schreiben und restliche To-Do-Liste anfertigen bzw. mal wieder (oder eher immer noch) überlegen, was ich manchen Leuten zu Weihnachten schenken will

Freitag, 19.12.: Arbeiten bis 12:00 Uhr, schnell was essen, umziehen, um 13:30 Uhr zu den Eltern einer Freundin fahren und Geburtstagsgeschenk vorbeibringen, 40 km weiterfahren um Freund von der Arbeit abzuholen, quer durch die Stadt düsen um dann um 15:00 Uhr rechtzeitig im Musterhaus zum Gespräch mit unserem Bauberater zu sein, vermutlich gegen 16:00 Uhr wieder nach Hause düsen, aufm Rückweg noch Unterlagen beim Architekten abholen, zuhause kurz nochmal alle Neuigkeiten zum Thema Hausbau besprechen, duschen, mit den Mädels was unternehmen (vielleicht endlich mal „The Hunger Games: Mockingjay“ im Kino anschauen?), irgendwann mal realisieren, dass ich nun bis zum 05.01. Urlaub habe, gegen 00:00 Uhr nach Hause kommen, ins Bett fallen

20. - 24.12.: Alle restlichen "Geschenke aus der Küche" anfertigen, tagtäglich mehrere Stunden in der Küche stehen, fluchen weil wahrscheinlich nix klappt, ab und zu freuen, wenn doch mal was klappt, dazwischen noch restliche Weihnachtsgeschenke einkaufen, hübsch verpacken, Plätzchen backen, ab und zu immer wieder mal kurz durchdrehen, abends am 24. ins Bett fallen und wissen, dass der Stress nun endlich geschafft ist und den restlichen Urlaub genießen

 Joa, so ist der Plan, ne? Sollte doch zu schaffen sein…oder nicht?
 
 



Wie dem auch sei. Der eigentliche Grund für diesen Post ist ja ein ganz anderer. Denn heute wollte ich euch noch das letzte Thema aus meiner Reihe „Weihnachten im (Schuh)Karton“ vorstellen. Meine letzte Idee dazu muss so gesehen nicht unbedingt mit einem Schuhkarton umgesetzt werden. Und viel mehr kommt es auf den Inhalt an als auf den Schuhkarton. Aber ich finde, es ist trotzdem ein netter Abschluss für diese kleine Reihe.
Beim Original „Weihnachten im Schuhkarton“ geht es ja darum, Kinder in ärmlichen Verhältnissen mit einem Schuhkarton voll nützlicher Dinge, Kleidung, Spielsachen oder Süßigkeiten zu beschenken. Also warum sollte ich so ein „Care-Paket“ nicht auch meiner Familie schenken? Nur hatte ich dann irgendwann die Idee, den Schuhkarton nicht mit den üblichen Dingen zu füllen sondern quasi eine „Gourmet-Box“ daraus zu gestalten. Soll heißen: Dieses Jahr gibt es von mir „Geschenke aus der Küche“. In den letzten Wochen habe ich daher nach allerlei Rezepten gesucht, die ich mir auch zutraue und die ich umsetzen kann. Außerdem habe ich mir gleich überlegt, zu wem das Geschenk am besten passt und welche Gefäße oder Verpackungsmaterialien benötigt werden. So habe ich nun einen genauen Plan, was ich noch alles kochen oder backen muss. Ein paar Dinge habe ich bereits am letzten Wochenende zubereitet, doch die meisten Geschenke sind nicht so lange haltbar, weshalb ich diese erst am letzten Adventswochenende oder wirklich ganz knapp vor Heilig Abend herstellen werde.
Ich finde „Geschenke aus der Küche“ sehr persönlich und originell und hoffe, dass sich meine Beschenkten dieses Jahr darüber freuen werden. Wenn ihr genügend Zeit, Lust und auch ein wenig Geld übrig habt (manche Zutaten sind leider etwas teurer), dann habe ich hier ein paar Ideen für euch. Und viele sind auch noch kurzfristig umzusetzen, so dass ihr nicht in Panik verfallen müsst - ihr könnt das alles noch schaffen :)

Hier nun einige Ideen, die ich mir selbst zusammengestellt habe. Wenn ihr im Internet stöbert, werdet ihr noch tausend andere Rezepte finden, die sich genauso gut dafür eignen. Aber falls sich jemand nicht die Mühe machen möchte, bitteschön, hier ein paar Anregungen.



Die Papa-Geschenke-Box

Fitness-Riegel
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: eine Woche (?)
Verpackungsmaterial: gefaltete Schachtel oder in Cellophan-Folie eingewickelt, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://eatsmarter.de/rezepte/erdnuss-riegel
 
Rumkugeln
Zubereitungszeit: ca. 1,5 Stunden + Kühlstellen über Nacht
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: mehrere Tage (?)
Verpackungsmaterial: gefaltete Schachtel oder in Cellophan-Folie eingewickelt, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2013/04/rumkugeln.html

Süßer Tomatensenf

Zubereitungszeit: ca.  15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: im Kühlschrank mehrere Wochen
Verpackungsmaterial: Glas mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2009/08/suer-tomatensenf.html

Chiliöl
Zubereitungszeit: ca.  10 Minuten + über Nacht ziehen lassen
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: im Kühlschrank mehrere Wochen
Verpackungsmaterial: kleines Fläschchen mit Drehverschluss oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2011/08/chili-ol.html

Würzige Knabbernüsse
Zubereitungszeit: ca.  60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Haltbarkeit: mehrere Tage / 1-2Wochen (?)
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2009/01/wrzige-knabbernsse.html
 


 
 
Die Mama-Geschenke-Box

Bratapfelkonfitüre
Zubereitungszeit: 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Haltbarkeit: mehrere Monate
Basilikum-Pesto
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: mehrere Wochen
Verpackungsmaterial: Glas mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber

Parmesan-Chips
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: ein paar Tage (?)
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
Apfelbrot
Zubereitungszeit: Zutaten über Nacht ziehen lassen + 80-90 Minuten Zubereitung
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: mehrere Wochen in einer Dose 
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber

Kaffee-Kokos-Pralinen
Zubereitungszeit: Füllung über Nacht kalt stellen + 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Haltbarkeit: evtl. nur mehrere Tage durch die Sahne (?) 
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
 


Die Schwester/Bruder-Geschenke-Box

Schokocrossies
Zubereitungszeit: ca.  45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: mehrere Tage (?)
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2011/12/schoko-crossies.html

Milchreis-Mischung im Glas
Zubereitungszeit: ca.  15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: mehrere Monate
Verpackungsmaterial: Glas mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://toujourspaloma.blogspot.de/2012/12/geschenke-aus-der-kuche-weihnachts.html?m=1

Lebkuchen/Gingerbread-Ausstecher (mit Motiven wie Rentier, Nikolaus, Schlitten etc. )
Zubereitungszeit: Teig über Nacht gehen lassen + ca. 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Haltbarkeit: 1-2 Wochen (?)
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.kuriositaetenladen.com/2011/12/ho-ho-ho-die-gingerbread-mannchen-sind.html

Irgendein Likör (Lebkuchen/Spekulatius/Toffifee)
Zubereitungszeit: zwischen 15 und 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: je nach Likör 2 bis mehrere Wochen
Verpackungsmaterial: schöne kleine Glasflaschen, Anhänger/Aufkleber
Rezepte von: http://kreativfieber.de/leckerschmecker-lebkuchenlikoer/
http://mychocolatevalley.blogspot.de/2011/12/spekulatius-likor.html
http://kreativfieber.de/pamk-froh-und-lecker-toffifee-likor/ 

Paprika-Pesto
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: ein paar Wochen (?)
Verpackungsmaterial: Glas mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.paules.lu/2011/03/%E2%80%A2-spaghettini-mit-rotem-pesto-von-gerosteter-paprika/

Grissini
Zubereitungszeit: 130 - 140 Minuten (wegen Hefeteig)
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: ein paar Tage (?)
Verpackungsmaterial: am besten luftdicht, Dose oder gut verschlossene Cellophan-Tüte, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://www.erlebnisgeschenke.de/downloads/16_Grissini.pdf




Die „Der-Freund-der-Schwester“- oder "Die-Freundin-des-Bruders"-Geschenke-Box (nur eine Kleinigkeit)

Pancakes-Mix mit Karamell-Vanille-Sauce & Schokoladen-Kaffee-Sirup
Zubereitungszeit: Insgesamt ca. 45 - 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Haltbarkeit: Pancakes-Mix (mehrere Monate) und die Soßen evtl. mehrere Wochen (?)
Verpackungsmaterial: hübsche kleine Flaschen und ein Glas mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss, Anhänger/Aufkleber
Rezept von: http://fressraupe.blogspot.de/2013/12/pancakes-mix-mit-karamell-vanille-sauce.html

Zusätzlich eignen sich zu diesem Geschenk noch zwei Kino-Gutscheine und Schwager oder Schwägerin in spe sind auch glücklich ;)
 

Wunderschöne Gefäße wie Gläser und Flaschen, aber auch Cellophan-Tüten, Metalldosen oder Schachteln für Pralinen findet ihr bei http://www.glaeserundflaschen.de/
Hier habe ich auch meine Gefäße bestellt und bin super zufrieden damit. Schneller Versand und fairer Preis für sehr schöne Produkte.
 
 
 
Natürlich versuche ich am Ende von allen Produkten ein paar Fotos zu machen, damit ihr auch das Endergebnis sehen könnt. Ich denke aber, diese werde ich erst nach Weihnachten einstellen, weil ich das Gefühl habe, dass ich vorher nicht mehr dazukomme.
Vielleicht waren ja noch ein paar Anregungen für diejenigen dabei, die noch auf der Suche nach persönlichen Geschenkideen sind. Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen/backen.
 
 
 

Da ich vor Weihnachten wohl nicht mehr zum Bloggen komme, wünsche ich euch allen schon mal wunderschöne Weihnachten, erholsame Feiertage, viele schöne Geschenke, ein tolles Beisammensein mit der Familie und natürlich ganz viel leckeres Essen :D
 
 



 


PS: Ich weiß, ich schulde euch noch den Monatsrückblick für November (und bald auch für Dezember). Ich hoffe, dass ich eine Zusammenfassung der letzten beiden Monate während meines Urlaubs schaffe.


2 [Weihnachten im (Schuh)Karton] Teil 2: Adventskalender DIY



Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier

dann steht das Christkind vor der Tür.

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,

dann hast du Weihnachten verpennt.

 

So oder so ähnlich könnte es mir irgendwann mal ergehen. Während in den ersten Dezembertagen alle ihre Haushalte schon festlich dekoriert, Plätzchen gebacken und Adventskränze gebastelt haben, hinke ich noch meilenweit hinterher. Bei mir stehen immer noch die orangen Lampionblumen und Kürbisse als Deko vor der Haustür, der Adventskranz entstand dieses Jahr in zehn Sekunden aus einem Teller, vier Kerzen und ein paar Tannenzweigen und Plätzchen habe ich bisher nur von anderen genascht anstatt selbst zu backen. Nachdem das schon alles nicht so wirklich zeitlich hinhaut bei mir, ist es auch nicht verwunderlich, dass ich euch erst sechs Tage nach Dezemberbeginn meinen diesjährigen Adventskalender vorstelle. Aber hey, pünktlich kann ja jeder ;) Seht es einfach als Inspiration für den Advent 2015.
 
 
 
 

Heute gibt es also die zweite „Weihnachten im Schuhkarton“-Idee. Übrigens entsprang diese rein meinen Gedanken und Inspirationen. Etwas Ähnliches habe ich bisher noch nicht gesehen. Vielleicht bin ich ja der Pionier in Sachen „Schuhkarton-Adventskalender“? Wer weiß. Das Grundprinzip ist eigentlich ganz einfach. Ein Schuhkarton mit einer Drehscheibe im Deckel, die euch den jeweiligen Dezembertag anzeigt. Somit ist der Adventskalender sehr platzsparend, da ihr quasi nur ein Türchen rumstehen habt anstatt 24 und den Adventskalender täglich neu auffüllen könnt. Daher wäre es ganz gut, wenn sich euer Adventskalender im selben Haushalt befindet. Außer ihr habt einen lieben Mitbewohner, Familienmitglied oder wen auch immer, der das tägliche Befüllen für euch übernimmt. Einfach zu transportieren ist er natürlich auch.

Die „Adventskalenderhülle“ ist jedenfalls recht günstig in der Anschaffung. Ihr braucht nur einen Schuhkarton, Geschenkpapier, farbigen und weißen Tonkarton, ein Stück festeren Karton (zum Beispiel vom letzten Amazon-Paket oder die Rückseite eines College-Blocks), Schere, Lineal, Tacker, Bleistift, Tesa, Klebstoff, eine Versandklammer und je nach Belieben zum Verzieren noch Watte, Glitzer etc.
 
 

Was ihr in den Adventskalender reinpackt bleibt euch überlassen. Auch je nach Größe eures Schuhkartons. Ob Süßes, Spielzeug oder Nützliches. Hier findet ne ganze Menge Platz. Ich habe mich wie schon letztes Jahr wieder für einen Lego Technik Adventskalender entschieden.

Und ich würde fast schon sagen, dass dieser Adventskalender auch gut in die Kategorie „Last Minute“ passt. Ich habe nämlich zwei Tage vor dem 1.12. damit begonnen und bin tatsächlich rechtzeitig fertig geworden. An einem Tag baute ich das Grundgerüst (Schuhkarton mit Geschenkpapier verkleiden, Drehscheibe basteln und im Kartondeckel anbringen) und am zweiten Tag kümmerte ich mich um die Gestaltung des Deckels und um den Inhalt. Der Inhalt hat bei mir am meisten Zeit in Anspruch genommen. Schließlich hatte ich mit über 700 einzelnen Lego-Technik-Teilen zu kämpfen, die auf 24 Tage aufgeteilt werden wollten. Wenn ihr euch eine ganz einfache Füllung vornehmt, dann solltet ihr den Adventskalender an sich locker in 4-5 Stunden basteln können.

So, das Grundlegende wäre dann ja geklärt. Los geht’s mit den einzelnen Schritten. Ich muss gestehen, dass ich am zweiten Tag nichts mehr fotografiert habe, da auch bei mir die Zeit knapp wurde. Aber ich denke ihr kriegt das auch ohne große Fotoanleitung hin ;) 

 
Schnappt euch als erstes euren Schuhkarton und ausreichend Geschenkpapier und packt diesen schön ein. An den Ecken ist das etwas tricky aber selbst nach einer langen, ermüdenden Autobahnfahrt hab ich das noch einigermaßen hinbekommen ;) Ihr seht, der Kartonaufdruck scheint bei mir noch ein wenig durch. Wenn ihr euren Schuhkarton nachher aber noch verziert, wird man davon nichts mehr sehen. Und sowieso stellt ihr ihn während der Adventszeit einfach in eine schummrige Ecke, dann fällt das gar nicht mehr auf.
 
 

Als nächstes habe ich mich dann schon ans Basteln der Drehscheibe gewagt. Ich muss ja gestehen, dass ich zu Anfang noch nicht so recht wusste ob das so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber es hat ohne Probleme geklappt. Ob man das Ganze eleganter lösen kann? Bestimmt. Aber ich hatte keine große Zeit um mir was zu überlegen und habe daher in Word ein Tortendiagramm mit 24 einzelnen Posten erstellt. Heraus kam die perfekte Aufteilung für meine Drehscheibe. Ohne PC geht das ganze natürlich auch, aber so fand ich es wesentlich bequemer. Ich hatte mir zunächst überlegt zwei Drehschreiben à 12 Tage zu gestalten, so dass die Zahlen größer werden, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Im Prinzip ist das aber auch möglich. Ihr müsstet dann nur nach der Hälfte der Zeit eure Drehscheibe austauschen. Auf den Fotos seht ihr übrigens gleich mehrere Ausdrucke dieser Vorlage. Das war nur zur Sicherheit, falls es nicht gleich auf Anhieb geklappt hätte. Ihr braucht für euren Adventskalender nur eine Drehscheibe wenn ihr die Variante mit 24 Tagen wählt.
 
 

 
Die Drehscheibe schneidet ihr dann erst mal aus und überprüft, ob sie von der Größe her in euren Karton passt. Wenn ja, kann‘s weiter gehen. Die Drehscheibe soll an einem Steg aus festerem Karton angebracht werden. Diesen Steg hab ich mir zunächst mal aus Papier gebastelt um Länge und Breite abzuschätzen. Bei mir war es genau die Länge einer DIN A4 Seite, also so um die 30 cm. Die Breite beträgt hier 4-5 cm. Ich hab dann testhalber schon mal die Drehscheibe mit der Versandklammer daran angebracht. Das müsst ihr aber nicht. Wenn ihr die richtigen Maße für euren Steg herausgefunden habt könnt ihr das ganze aus festem Karton nachbasteln. Mir kam da das Amazon Paket gerade recht und ich habe hier einfach meinen Teststreifen angelegt, kurz nachgezeichnet und ausgeschnitten. Wie ihr auf dem Foto seht muss das nicht mal schön oder akkurat sein. Es soll ja nur dem Zweck dienen und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. An die Unterseite des Stegs bastelt ihr noch mit zwei kleinen Kartonresten jeweils links und rechts einen Abstandshalter, so dass die Drehscheibe später gut zu drehen ist und nicht hängen bleibt. Wenn ihr das habt, könnt ihr die Drehscheibe mit der beschrifteten Seite nach unten anbringen. Dafür wählt ihr am besten die Mitte des Kartonstegs. Hauptsache eure Scheibe kann sich frei drehen und stößt nirgends am Kartondeckel an.


 
 
 
 
Jetzt müsst ihr ein Loch im Kartondeckel platzieren, wo später dann die Drehscheibe den jeweiligen Tag anzeigen soll. Wenn ihr die Anzeige, wie bei mir, ungefähr in der Mitte haben wollt, legt ihr die Drehscheibe ganz unten am Deckelinneren an und markiert mit einem Bleistift das obere Ende eurer Drehscheibe. Ihr könnt auch mit einem Bleistift die äußeren Linien der „Kuchenspalte“ nachfahren und somit ganz leicht in den weichen Karton drücken. Hauptsache ihr erhaltet danach ein kleines Quadrat (oder Kreis), das gerade groß genug ist, um den jeweiligen Tag anzuzeigen. Ich hab dann einfach mal auf gut Glück ein Loch in den Karton gestochen und dieses ein wenig ausgearbeitet. Erst dann habe ich die Drehscheibe beschriftet und die Zahlen ganz oben am äußeren Rand angebracht. Zuerst mal nur mit Bleistift. Dann habe ich die Drehscheibe hinters Loch gehalten und überprüft ob die ganze Zahl sichtbar ist. Vor allem bei den zweistelligen Zahlen ist das wichtig. Bei mir war das Loch anfangs zu klein, daher habe ich es nochmal etwas vergrößert. Es muss auch noch nicht allzu schön aussehen, da wir das Loch später sowieso noch verzieren. Wenn ihr euch sicher seid, dass alle Zahlen gut sichtbar sind, könnt ihr sie mit einem Fineliner nachmalen, so dass sie schön kräftig zur Geltung kommen. Das Kartoninnere habe ich in der Zwischenzeit noch mit Watte ausgelegt, damit es nicht ganz so leer und langweilig wirkt. Zudem soll mein Adventskalender eine Schneelandschaft darstellen, da bot sich das gerade an. Ihr könnt die Schachtel natürlich auch leer lassen, ebenfalls mit Geschenkpapier auskleiden oder auch mit hübschen Servietten.

 
 
 
 
 
Den Steg mit der Drehscheibe bringt ihr nun am Kartondeckel an. Dabei müsst ihr schauen, dass ihr die richtige Höhe findet und hier nicht verrutscht, so dass eure Zahlen nach wie vor durch das Loch sichtbar sind. Das ist etwas umständlich und vier Hände sind hier sicher besser als zwei. Aber man kriegt es auch locker allein hin. Den Steg habe ich dann links und rechts mit einem Tacker befestigt. Die Nadeln sind am Kartonäußeren kaum zu erkennen. Nun habt ihr euer Grundgerüst schon fertig. Wenn ihr den Deckel aufsetzt werdet ihr sehen, dass die Drehscheibe etwas nach unten hängt und die Zahl vielleicht nicht mehr so gut zu sehen ist. Hier habe ich mir mit zwei kleinen Pattafixkügelchen ausgeholfen, die ich im Kartondeckel links und rechts des Loches angebracht habe. So könnt ihr die Drehscheibe ganz leicht daran festdrücken und trotzdem jeden Tag bewegen, ohne dass gleich etwas kaputt geht.
 
 
 
 
 

Nun geht es an die Gestaltung eures Adventskalender-Schuhkartons. Und hier seid ihr völlig frei in eurer Kreativität. Ich hatte mir irgendwie in den Kopf gesetzt, dass es ein Schneemann auf rotem Grund werden sollte. Gedacht, getan. Ich habe mir für den Schneemannkörper drei verschieden große Schüsseln aus der Küche genommen und diese auf weißem Papier abgezeichnet.  Den unteren Körperteil habe ich direkt angeklebt. Beim mittleren Körperteil habe ich erst noch eine Weile ausprobiert, wie groß das Loch sein muss, damit es die unschönen Schnittränder des Kartondeckels größtenteils verdeckt. Hier war ein 2 Cent Stück sehr hilfreich ;) Nachdem ich auch damit zufrieden war, wurde der mittlere Körperteil als auch der Kopf gleich angeklebt. Weil der arme Schneemann so nackig war bekam er noch Hut und Schal angezogen. Diese habe ich einfach auf die Schnelle frei Hand erstellt. Ihr könnt euch aber auch nach Vorlagen aus dem Internet umschauen. Schnell noch Augen, Rübennase und Mund aufgeklebt. Fertig war der Schneemann! Für den flauschigen 3D-Effekt habe ich dann noch Schneeflocken aus Watte angeklebt und auch am Boden etwas Schnee verteilt. Habt ihr schon mal festgestellt, dass das Drücken von Watte sich genauso anhört als würde man auf einem schneebedeckten Weg wandern? Herrlich.  


 

Dann bleibt euch nur noch den fertigen Adventskalender zu füllen. Bei mir kommt jeden Tag ein Säckchen mit 25 Lego-Technik-Teilen und etwas Süßes hinein. Den Adventskalender einfach am Abend vorher wieder frisch auffüllen.

 

Übrigens könnte ich mir auch sehr gut einen Schuhkarton mit grünem Geschenkpapier vorstellen, auf dem Rentier Rudolf mit der roten Nase prangt. In dieser könnt ihr nämlich perfekt die Anzeige unterbringen. Oder wie wäre es mit einem blauen Hintergrund und einem Sternenhimmel mit Glitzersternen und Sternschnuppen? Hier könntet ihr im Schweif der Sternschnuppe die Anzeige unterbringen. Oder wie wär‘s mit einem großen Weihnachtsbaum mit einzelnen Christbaumkugeln daran? Da findet ihr wirklich jede Menge Möglichkeiten.

 



So, jetzt könnt ihr euch die Anleitung fürs nächste Jahr abspeichern und dann vergessen. Aber vielleicht stolpert ihr ja nochmal bei der Google-Suche drüber ;)

 

 

Ich wünsch euch morgen einen schönen 2. Advent!



1 Mein Weihnachts-Wunschzettel für 2014

Nachdem der Adventskalender noch ein wenig auf sich warten lässt (Aber nicht mehr lange, der Post steht schon und es fehlt nur noch ein schönes Bild (vielleicht mal bei Tageslicht?) des fertigen Adventskalenders) hab ich mir gedacht, ich schieb mal spontan noch einen Post dazwischen. Vor zwei Jahren hab ich das schon mal gemacht. Nämlich hier meinen Wunschzettel gepostet.
 
Während die meisten Wunschzettel bei den Bloggern eher Mode, Schmuck oder Kosmetik enthalten, sticht meiner ein wenig daraus hervor. Aber ihr wisst ja, dass ich kein Mode- oder Beauty-Blogger bin, von daher könnt ihr euch das sicher schon denken.
 
Fünf Wünsche finden sich auf meiner Liste. Und soll ich euch mal was verraten? Drei davon hab ich mir bereits selbst gegönnt. Na gut zweieinhalb. Eins musste ich vorerst wieder zurückschicken. Aber der Reihe nach.
 
 
 
 
Manchmal sind diese Werbungs-Anzeigen im Internet echt gemein. Das Internet weiß einfach alles! So weiß es auch ganz genau welche Bücher ich mag. Und vor ein paar Tagen fand ich dort also die neue Ausgabe von Sebastian Fitzek. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte war ich hin und weg. Das hört sich nach einem packenden Thriller für die kalten Wintertage an. Eigentlich hab ich ja noch vier, fünf Bücher daheim und komm mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher. Aber ein Weihnachtsfest ohne ein neues Buch? Geht nicht. Will ich haben, unbedingt! :D  

 
Vor zwei Tagen hielt ich diese Hose schon in meinen Händen. Und musste sie leider wieder zurückschicken. Die hatten mir die Hose doch tatsächlich zwei Nummern kleiner geschickt! Zum Glück hab ich noch nach der Größe geschaut. Ich war nämlich schon drauf und dran eine Nummer größer zu bestellen.  Also ging die Hose wieder zurück. Deshalb nur die zweieinhalb Geschenke. Die Arbeitshose hab ich schon mal in weiser Voraussicht fürs nächste Jahr bestellt. Zwar werden wir bei unserem Hausbau vieles von Profis machen lassen, trotzdem wird es auch für uns noch genügend auf der Baustelle zu tun geben. Und da braucht man einfach gute und bequeme Arbeitskleidung. Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich die Hose wahrscheinlich fast täglich anhaben. Zwei T-Shirts hab ich ebenfalls noch dazu bestellt. Wenigstens die wurden in der richtigen Größe geliefert.



3. HP Elitebook 8440p (aktuell für 279,99 Euro)
Kaum zu glauben, dass ich als Informatiker bisher noch kein eigenes Notebook besitze. Bisher musste dafür mein Geschäfts-Notebook herhalten, das ich seit gut sechs Jahren besitze und das ich auch mit nach Hause nehmen darf. Aber nachdem ich mir im Oktober diesen gemeinen Virus eingefangen und mein komplettes Geschäfts-Notebook neu aufsetzen konnte, habe ich mich nun doch für ein privates Notebook entschieden. Da macht es mir nicht ganz so viel aus wenn ich es mal neu aufsetzen muss. Außerdem kann ich nun endlich mal den ganzen privaten Kram von meinem Geschäfts-Notebook runterwerfen *hüstel* Ich wollte ein solides Notebook, das nicht all zu groß ist und mit dem ich ein wenig surfen, schreiben, bloggen und Filme schauen kann. Dafür ist das HP Elitebook 8440p bestens geeignet. Es hat ein 14“ mattes Display (für mich die ideale Größe), einen i5 mit 2 x 2,4 GHz, 4 GB RAM, eine 250 GB Festplatte sowie einen SD Card Reader und vorinstalliertes Windows 7 Home Premium. Auf notebooksbilliger.de gibt es dieses Notebook als Gebrauchtware. Das heißt also, dass dieses Notebook bereits in Firmen als Testgerät oder Ausstellungsstück im Einsatz war und eine bisherige Laufzeit von 1 bis 3 Jahren hat. Notebooksbilliger.de verweist daher ausdrücklich, dass das Notebook leichte Gebrauchsspuren aufweisen kann und die Akku-Lebensdauer mindestens 30 Minuten beträgt, im Normalfall jedoch mehr. Dies war für mich allerdings kein Grund das Notebook nicht zu bestellen. Der Preis war nämlich unschlagbar. Mit einer zusätzlichen G-Data Security-Suite gab es das Notebook für 239,99 Euro. Inklusive Paypal- und Versandgebühren lag ich dann bei einem Preis von 248,92 Euro. Das habe ich so bisher nirgendwo gefunden, weder im Internet noch in irgendwelchen Elektronikmärkten. Als das Notebook bei mir ankam musste ich es einmal kurz auspacken und starten um zu testen, wie lange der Akku hält und ob das Notebook größere Gebrauchsspuren aufweist. Es hat lediglich auf der Oberseite eine kleine Delle und ein paar Kratzer. Ansonsten sieht das Notebook wirklich super aus. Der Akku zeigte eine Lebensdauer von über 5 Stunden an! Dass das Notebook keine integrierte Webcam hat, stört mich überhaupt nicht. Stattdessen hat es eine eingebaute LED-Beleuchtung für die Tastatur. Darüber habe ich mich viel mehr gefreut. Nachdem ich mich also überzeugt hatte, dass sich das Notebook in einem Top Zustand befand, wurde es wieder eingepackt und zu meinen Eltern gebracht. Dort schlummert es nun bis Heilig Abend vor sich hin. Aber ich freue mich schon total drauf. Übrigens: Wer vielleicht gerade auch auf der Suche nach einem preiswerten aber trotzdem leistungsstarken Notebook ist (Einsatzgebiet wie von mir beschrieben), dem kann ich dieses HP Elitebook 8440p nur empfehlen. Auf notebooksbilliger.de gibt es momentan noch zwei Exemplare! Der Preis ist etwas gestiegen und liegt aktuell bei 279,99 Euro. Wer noch nach einem Geschenk sucht oder sich selbst beschenken möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten.  Falls ihr sonst Fragen zum Notebook-Kauf habt, könnt ihr euch ebenfalls gerne bei mir melden :)

 

4. Email-Milchtopf (14,95 Euro)
Ich bin schon lange auf der Suche nach einem alten Email Milchtopf. Warum? Ich weiß auch nicht. Ich mag einfach diesen alten Vintage-Look. Gerade in einer modernen Küche mag ich solche Küchenutensilien aus früherer Zeit total gerne. Am liebsten würde ich auch gleich einen Kühlschrank von Smeg im 50er Jahre Stil auf die Wunschliste setzen. Aber die sind leider sehr teuer. Und außerdem brauchen wir ja auch erst nächstes Jahr einen Kühlschrank. Momentan haben wir ja einen. Naja, träumen darf man ja ;) Jedenfalls hoffe ich, dass ich noch irgendwo einen schönen Email-Milchtopf finde. Am besten gleich mit einer passenden Email-Tasse. Da würde ich dann im Winter meine heiße Schokolade daraus trinken. Weiß jemand wo man so ein Set bekommen kann?

 

Ich hatte es glaub irgendwann mal auf dem Blog erwähnt. Da hab ich mir voller Vorfreude „Assassin‘s Creed IV: Black Flag“ gekauft, stundenlang auf meinem Desktop-PC installieren und Patches herunterladen lassen und was war? Es ruckelte und hing ohne Ende. Die Moral von der Geschicht‘: Meine Grafikkarte war einfach zu alt für das Spiel. Gut, sie ist jetzt auch schon wieder sechs Jahre alt und irgendwann kommt eben das eine Spiel, das deine Grafikkarte in die Knie zwängt und du kannst dich nach einer neuen umsehen. Ich habe wirklich lange mit mir gehadert da eine neue Grafikkarte sicher kein Schnäppchen ist, aber letztendlich habe ich sie mir nun doch gegönnt und gestern bestellt. Die MSI Radeon R9 280 liegt momentan bei den Mittelklasse-Grafikkarten und hat ein optimales Preis-Leistungsverhältnis. Bestellt habe ich sie bei mindfactory. Jetzt ist sie auf dem Weg zu mir und ich kann es kaum erwarten. Natürlich werde ich sie erst an Weihnachten auspacken und einbauen. Und ich freue mich jetzt schon auf ein paar entspannte Zocker-Nachmittage im Weihnachtsurlaub :) Auch hier gilt wieder: Wer nach einer Grafikkarte sucht, sollte nicht mehr lange mit der Bestellung warten. Der Preis dieser Graka ist innerhalb eines Tages schon wieder um ein paar Euro gestiegen…
 
 
 

Wie ihr seht, habe ich mir vor allem die teureren Wünsche bereits erfüllt und selbst bezahlt. Es wäre mir sehr unangenehm so einen teuren Wunschzettel meiner Familie vorzulegen. Somit können sie selbst entscheiden wieviel sie noch dazu beisteuern wollen. Oder auch gar nix. Denn wenn mir jemand nichts schenkt, bin ich auch nicht böse deswegen. Sowieso nimmt diese ganze Schenkerei zu Weihnachten einfach Überhand. Aber sich selbst beschenken und mal etwas gönnen, das geht in Ordnung :) Oder was meint ihr?


 

Was steht denn auf eurem Wunschzettel für dieses Jahr?
 
 
 
 

2 Hat mal jemand ne Tüte voll Zeit übrig?

Manchmal wächst einem einfach alles über den Kopf und man fragt sich: Habe ich mir vielleicht zu viel vorgenommen? Ich jedenfalls weiß gerade gar nicht mehr wo hinten und vorne ist. Privat als auch beruflich ist mein Terminkalender momentan randvoll. Mir schwirren tausend Dinge durch den Kopf und ich merke, dass ich durch den Stress dauerverspannt bin und warte nur darauf, bis mein Kopfweh ausbricht. Mein letztes Wochenende war stressig aber auch schön. Emotional. Es wurde ein bestimmtes Thema angesprochen, das mir schon seit sehr langer Zeit Bauchweh bereitet. Und nun weiß ich, dass ich nicht die einzige mit Bauchweh bin, wenn es um dieses Thema geht. Es gibt Entscheidungen im Leben, die sollte man sich gut überlegen, mehr als nur einmal darüber schlafen. Und da bringt auch manchmal eine Liste mit Vor- und Nachteilen nichts. Diese Entscheidung sollte man in erster Linie mit seinem Herzen treffen. Wenn sie dann getroffen wurde, kann man als Außenstehender nicht mehr viel tun. Man kann es nur akzeptieren. Tolerieren. Hinnehmen. Irgendwie wird man schon damit klarkommen. Denkt man. Aber ist es dann auch wirklich so? Wenigstens weiß ich nun, dass ich nicht die Einzige bin, die mit den Entscheidungen gewisser Personen im engeren Umfeld nicht klar kommt.  Ich weiß nun, dass sie meine Ansicht zu diesem Thema teilen und das befreit ungemein. Man muss sich nicht mehr im Stillen den Kopf darüber zerbrechen. Man kann seinen Sorgen, Ängsten und Bedenken freien Lauf lassen und den anderen mitteilen. Und hoffen, dass man gemeinsam zu einem Ergebnis kommt, mit dem alle glücklich sind. Auch wenn das heißt, dass man manchmal Entscheidungen akzeptieren muss, die einem überhaupt nicht in den Kram passen.

Soweit mal zu meinem Wochenende. Da gab’s wirklich sehr interessante Gespräche.

Aber was ich euch eigentlich mitteilen wollte: Ich schaff‘s natürlich mal wieder nicht rechtzeitig mit meinem diesjährigen Adventskalender. Die Zeit fehlt an allen Ecken und Enden und ich hab noch nicht mal damit angefangen. Donnerstag und Freitag bin ich nun auch noch geschäftlich in Nürnberg. Samstag ab Mittag außer Haus. Bleibt nur noch der Sonntag. Aber hey, so einen Tag vor dem 1. Dezember reicht das doch noch locker für einen Adventskalender. Seht ihr doch auch so, oder? ;) Sowieso wünsch ich mir gerade einfach nur, dass diese Woche zu Ende geht. Manche Wochen braucht man echt nicht in seinem Leben. Ich zähle jedenfalls schon fleißig die Tage bis zu meinem Weihnachtsurlaub und kann es kaum erwarten mal nicht ans Geschäft denken zu müssen. Ich freue mich schon richtig auf die besinnlichen Feiertage, auf das viele gute Essen, auf das Zusammensein mit der Familie. Aber bis dahin gibt es noch jede Menge zu tun. Vielleicht schaff ich es zumindest ab nächster Woche mal ein wenig die Wohnung zu dekorieren und in Weihnachtsstimmung zu verfallen. Und euch hoffentlich auch mal meinen verspäteten Adventskalender zu präsentieren.